Alsterschwäne schon im Winterquartier

Rund um die Stadt

Alsterschwäne

Wegen der Gefahr einer Ausbreitung der sogenannten Vogelgrippe hat Revierleiter Olaf Nieß vorsorglich bereits am 10. November damit begonnen, die Alsterschwäne einzusammeln und ins Winterquartier an den Eppendorfer Mühlenteich zu bringen. Das für Dienstag, 15. November 2016, um 11.00 Uhr vorgesehene Einfangen der Tiere an der Rathausschleuse findet daher nicht statt.

Als lebende Wahrzeichen Hamburgs schmücken die Alsterschwäne Binnen- und Außenalster. Die enge Verbundenheit der Hansestadt zu ihren Schwänen hat eine lange Tradition: Schon eine Mühlenabrechnung von 1591 belegt, dass damals Hafer, Gerste und anderes Getreide von der Stadt für die Tiere bereitgestellt wurde.

1664 wurden sie vom Hamburger Rat sogar unter besonderen Schutz gestellt; die Schwäne wurden fortan nicht mehr als wilde, sondern als zahme Tiere betrachtet, und es war bei Strafe verboten, die Vögel zu "beleidigen", zu verletzen oder zu töten. Als repräsentative Gastgeschenke fanden Hamburger Schwäne sogar den Weg in andere Regionen und Länder.

Seit 1818 sorgt ein eigens von der Stadt dafür besoldeter "Schwanenvater" für die Tiere. Er versorgt sie mit Futter, kümmert sich um verletzte Tiere und bringt sie im Winter auf den eigens für sie eisfrei gehaltenen Mühlenteich in Eppendorf.

Ortsinformationen

Mühlenteich Wandsbek
Mühlenstraße 4
22041 Hamburg

Barrierefreiheit

nicht Behindertengerecht

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