Video: Bezirk Bergedorf

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Bergedorf liegt im Südosten Hamburgs und ist mit 154 km² der Bezirk mit der zweitgrößten Fläche der Hansestadt. Im Vergleich zu den anderen sechs Bezirken zählt er die wenigsten Einwohner auf größter Fläche und verfügt über die umfangreichsten Grün- und Ackerflächen. Etwa im Bergedorfer Gehölz, einem rund 2 km² großen Wald zwischen dem Hamburger Stadtteil Bergedorf und der holsteinischen Gemeinde Wentorf.

Der Stadtteil Bergedorf bildet das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Bezirks. Die Geschichte Bergedorfs beginnt 1162 mit der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes, 1275 – nach gut einem Jahrhundert – stieg der Ort zur Stadt auf. Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Bergdorf schließlich eingemeindet und zu einem von vielen Hamburger Stadtteilen.

Zum Bezirk Bergedorf gehören die Stadtteile Allermöhe, Altengamme, Bergedorf, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Lohbrügge, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg.

Die ehemalig selbstständige Stadt Bergedorf hat noch heute einen Sonderstatus in Hamburg. Gern bezeichnen sich die Einwohner hier als Bergedorfer. Als Zentrum der Vier- und Marschlande hat es seine Eigenständigkeit voll erhalten. Mit eigenem Rathaus, eigener City und eigenen Zeitungen bietet Bergedorf den Charme einer kleinen Vorstadt am Rande der Millionenmetropole Hamburg. Highlight ist hier das Bergedorfer Schloss mit dem schönen Stadtpark. Die Vierlande im Osten Bergedorfs erstrecken sich am Rande der Elbdeiche und laden nicht nur zu idyllischem Wohnen, sondern auch zu gemütlichen Spaziergängen ein. Nicht umsonst wird Bergedorf von vielen Hamburgern als Bauerndorf bezeichnet.

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