Hamburger Stadtsiegel

Daten & Fakten

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 07.05.2012)

Dank großzügiger Spenden der Hubertus-Wald-Stiftung sowie namhafter Hamburger Unternehmer und Firmen konnte das zwischen 1300 und 1811 in Gebrauch befindliche Hamburger Stadtsiegel wieder für die Hansestadt erworben werden. Das Siegel wird nun in einer Vitrine im Effektensaal der Handelskammer ausgestellt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bei dem Siegel (fachlich korrekte Bezeichnung: Siegeltypar) handelt es sich nach heutigem Kenntnisstand um das vierte Siegeltypar das von der Stadt Hamburg verwendet wurde. Seine Verwendung lässt sich zum ersten Mal an einer am 25. Dezember 1304 ausgestellten Urkunde nachweisen. Es blieb bis Ende 1810 in Gebrauch. Das Siegel wurde mit anderen Archivalien der Freien und Hansestadt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eingelagert und wurde dann gestohlen. Der letzte Besitzer hatte das Siegel 1986 erworben.

Das Siegelbild zeigt das geschlossene Stadttor mit zwei Türmen. Dies wird häufig so interpretiert, dass es die beanspruchte Unabhängigkeit der Stadt von einem Stadtherrn symbolisieren soll, während die beiden als "Mariensterne" gedeuteten Sterne, das Kreuz und der Turm auf den Dom verweisen könnten, der der Jungfrau Maria geweiht war und zwischen 1804 und 1807 abgerissen wurde.

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