Mehr Hamburg geht nicht: Übernachten im Hafenkran "Greif"

Übernachten

Übernachten im Hafenkran, © Martin Haag

Übernachten im Hafenkran, © Martin Haag

Ein ganz besonderes Hideaway befindet sich im Traditionsschiffhafen am Sandtorkai, mitten in der HafenCity: Der historische Hafenkran "Greif" mit Harry's berühmt-berüchtigtem "Hafen Basar" im Bauch liegt an einem magischen Ort mit direkter Aussicht auf die Elbphilharmonie und beschert seinen Gästen eine wahrhaft einmalige Übernachtung.

Der ehemalige Maschinenraum und die Kranführer-Kanzel sind zu einer der außergewöhnlichsten und romantischsten Unterkunft der Stadt umgebaut worden, in der sich Hamburg besonders intensiv erleben lässt. Unterkünfte in ungewöhnlichen Locations, in Verbindung mit einer gewissen Abgeschlossenheit, Abgelegenheit oder Abgeschiedenheit haben eine große Anziehungskraft für Menschen, die eine kleine Auszeit nehmen, einen besonderen Moment feiern oder einfach eine romantische Zeit verbringen wollen. Je ungewöhnlicher, desto besser.

Der Preis und kleinere Unannehmlichkeiten, die man bei einem "normalen" Hotelzimmer nicht akzeptieren würde, können beim Hideaway sogar einen zusätzlichen Anreiz bedeuten. Der „Greif“ darf ein bisschen schwanken, die Dusche darf im Wohnzimmer stehen und wer bei einem Glas Rotwein auf die Elbphilharmonie blickt, wird es nichts ausmachen, wenn es draußen regnet, schneit oder stürmt.

Geschichte des Hafenkrans

Der Hafenkran "Greif" wurde 1947 auf der Uffeln Werft für die Firma P.H. Tiedemann gebaut. 1957 wurde der Kran durch einen Kampnagel-Wippkran ersetzt. Der Schwimmkran mit eigenem Antrieb tat Dienst im Hamburger Hafen, dem Nordostseekanal und in vielen Nebengewässern der Elbe. Mit seiner Hilfe wurden Schuten beladen, Anker gezogen und Proviantstores auf Seeschiffe gehievt. 2009 wurden Motor und Generatoren ausgebaut und die Kranseile ausgeschoren.

Die Stiftung Hamburg Maritim rettete den "Greif" vor der Verschrottung und übergab ihn 2012 an Dr. Gerion Boos, der im aufwändig renovierten Schwimmkörper "Harry's Hamburger Hafen Basar" eine Heimat gab. Der Sandtorhafen mit seinen Museumsschiffen in Mitten der HafenCity ist seit der Renovierung der ideale Liegeplatz für den "Greif" und das ungewöhnliche Museum in seinem Bauch. Auch, wenn der Basar mit seinen Kuriositäten aus aller Welt eine Hamburger Kultstätte ist, konnte der Betreiberverein ohne die großzügigen Spenden seines Gründers nicht überleben.

Nach dem viel zu frühen Tod von Dr. Gerion Boos suchte der Verein nach einem Käufer, dessen Nutzung nicht mit dem Betrieb des Hafen Basars kollidiert und ein Verbleiben im Sandtorhafen sichert. Mit der Floatel GmbH, war der ideale Partner gefunden. Hideaway und Hafen Basar befruchten sich gegenseitig. Die Synergien liegen auf der Hand. Tagsüber bietet der Basar eine spannende Attraktion und abends, wenn das Museum seine Luken schließt, haben die Floatel Gäste den "Greif" ganz für sich alleine.

Mehr Informationen und Buchung unter www.myfloatel.com.

Hafenkran Schlafzimmer, © Martin Haag
Hafenkran Schlafzimmer, © Martin Haag

Ortsinformationen

Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen
Traditionsschiffhafen
20457 Hamburg

Anfahrt


Anzeige