Ein neues NH Hotel für Hamburg

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Neues NH Hotel© bloomimages/GBI AG

Neues NH Hotel© bloomimages/GBI AG

Die Expansionswelle der NH Hotel Group geht weiter: die spanische Hotelgruppe unterschreibt einen Vertrag für ein neues NH Hotel in Hamburg in der Spaldingstraße. Das Vier-Sterne-Haus NH Hamburg Zentrum wurde gemeinsam mit Deutschlands größtem Hoteldeveloper GBI AG und dessen Hamburger Beteiligungsunternehmen NORD PROJECT konzipiert.

Voraussichtlich im vierten Quartal 2021 wird das Haus öffnen. Das neue Full-Service Hotel im Zentrum von Hamburg verfügt über 261 Zimmer. Gäste erreichen fußläufig die schönsten und interessantesten Ecken. Der Hauptbahnhof liegt nur 850 Meter vom Hotel entfernt. Kurz ist der Weg zu Sehenswürdigkeiten und Museen wie den Deichtorhallen, dem Museum für Kunst und Gewerbe sowie dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ein Highlight ist bereits jetzt die Rooftop-Bar mit einem beeindruckenden Ausblick über die Stadt.

Maarten Markus, Managing Director Northern Europe der NH Hotel Group freut sich über die Vertragsunterzeichnung und das neue Hotel in Hamburg: "Wir haben bereits vier Häuser in dieser tollen Hansestadt und mit dem Fünften weiten wir unsere Präsenz im Norden Deutschlands noch mehr aus. Hamburg ist eine sehr wichtige Stadtdestination für uns, die jährlich rund 14 Millionen Übernachtungen von 6,8 Millionen Gästen verbucht."

"Ein solch attraktiver Hotelmarkt ist natürlich sehr interessant für weitere Investitionen. Wir bevorzugen Hotels in zentraler Lage, um in erfolgreichen Märkten unser Portfolio mit langfristigen Verträgen weiter zu verdichten", sagt Ascan Kókai, der als Senior Director Development & Asset Management zum globalen Entwicklungsteam der NH Hotel Group gehört. Er betont die erneute Zusammenarbeit mit der GBI AG. "Wir haben eine sehr gute Geschäftsbeziehung mit der GBI. Dank der Kombination von führender Hotelentwicklungsexpertise gepaart mit unseren zeitgemäßen Hotelkonzepten gelingt uns eine immer deutlichere Präsenz in Deutschland", so Kókai. "Ich freue mich, dass wir Mitte September mit dem NH Essen ein weiteres Hotel gemeinsam eröffnen."

"Das Hotel in der Spaldingstraße wird für Gäste nicht nur aufgrund seiner hervorragenden Lage attraktiv sein, sondern auch die seiner beeindruckenden Architektur als Hotel-Hochhaus mit 10 Geschossen", so Jürgen Paul, Geschäftsführer von NORD PROJECT: "Auch für die Entwicklung des neu entstehenden Stadtquartiers ist das Gebäude extrem wichtig."

Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Architekturbüro Winking Froh Architekten einen ganz besonderen Ansatz gewählt und damit Anfang des Jahres den Gestaltungswettbewerb für den Hotelneubau gewonnen. "Das Gebäude haben wir als baulich dominanten Kopf nach Westen zur Innenstadt entworfen", erläutert Prof. Bernhard Winking: "Somit verfügt es über eine wichtige Blickachse in die Stadt, hin zum Kontorhausviertel und der Spiegelinsel." Und Frank Weitendorf, Geschäftsführer des Architekturbüros, ergänzt: "Das verstärkt die städtebauliche Aufwertung der City Süd. Das neue Gebäude formuliert den Eingang zur inneren Stadt."

Auch wirtschaftlich sind die Aussichten für das Projekt gut: "Hotelübernachtungen in Hamburg werden auch von internationalen Gästen sehr stark gefragt, nicht zuletzt wegen neuer Attraktionen wie der Elbphilharmonie," erläutert Jan Winterhoff, Director of Hotel Development der GBI AG. Als Folge dieser Entwicklung stiegen in Hamburg sowohl die im Städtevergleich ohnehin sehr hohe Zimmerauslastung (um 0,9 auf 80,3 Prozent) als auch der durchschnittliche Zimmerpreis (um 6,8 Prozent auf 117,79 Euro) und der Ertrag pro Zimmer (RevPar 94,63 Euro, plus 7,8 Prozent).

Winterhoff lobt die gute Kooperation mit der Stadt Hamburg: "Sowohl mit dem Oberbaudirektor als auch mit der gesamten Verwaltung und den politischen Gremien arbeiten wir sehr gut zusammen. Als größter Hotelprojektentwickler Deutschlands können wir gut beurteilen, dass ein solch konstruktives Miteinander nicht überall selbstverständlich ist." Vor allem bei dem gemeinsam mit der Stadt veranstalteten Wettbewerb zur Gestaltung des Areals habe sich diese gute Zusammenarbeit bezahlt gemacht. Winterhoff: "Sonst hätte es nicht ein solch gutes Ergebnis gegeben, für die Stadt und die Gäste Hamburgs."

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