Wie heiß ist Hamburgs Bioküche?

Rund ums Essen & Trinken

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 27.06.2019)

Das ist in Deutschland einzigartig: Eine Kochvereinigung, deren 20 Profiköche nahezu ausschließlich mit Biozutaten kochen. Bundesweit setzen sich die BIOSpitzenköche für nachhaltige Gastronomiekonzepte in der Außer-Haus-Verpflegung, also in ihren Restaurants und Kochschulen, in Küchen von Kitas, Kliniken, Schulen und Großkonzernen ein.

Jetzt suchen sie unter Hamburgs Gastronomen nach Verstärkung. Dazu Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Michael Westhagemann: "Mehr Bio in der Außer-Haus-Verpflegung! Das ist auch unser Ziel. Mit dem Beitritt zum Bio-Städte-Netzwerk verbinden wir die Absicht, in den Verpflegungseinrichtungen der öffentlichen Hand ebenfalls mehr Biolebensmittel anzubieten. Mit dem Hamburger Öko-Aktionsplan möchten wir einen höheren Anteil regional erzeugter Biolebensmittel schaffen, die dann auch in der Hamburger Gastronomie auf den Teller kommen. Eine BIOSpitzenköchin oder ein BIOSpitzenkoch in Hamburg passt dazu bestens."

Wer Hamburgs neues Mitglied der BIOSpitzenköche wird, das können die Hamburger mitentscheiden: Vorschläge für Favoriten können unter info@biospitzenkoeche-blog.de eingereicht werden.

Kochen für Natur, Klima und Umwelt

Unter dem Motto "kochen.geniessen.bewahren" zeigen die BIOSpitzenköche in ihren Restaurants und Kochschulen, mit ihren Kochbüchern, in TV-Shows und Events, dass Geschmack, Genuss und eine verantwortungsvolle Lebensweise zusammenpassen. Konkret heißt das: Alle Mitglieder sind biozertifiziert, setzen in ihren Küchen nahezu ausschließlich Bioprodukte ein und verfolgen ein nachhaltiges Geschäftskonzept. Mit der Ökolandwirtschaft ihrer Heimat sind sie gut vernetzt, stärken ihre Strukturen und helfen so Natur, Klima und Umwelt zu schützen.

Hoch erwünscht: Mehr Biogastronomie in der Großstadt

In Großstädten wie Hamburg geht mehr als jede zweite Person (57 %) mindestens zwei bis drei Mal pro Monat außer Haus essen. Das zeigt das Ökobarometer 2018, eine repräsentative Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 34 zum Konsum von Biolebensmitteln. 38 % der Befragten geben an, Biogerichte in Restaurants, Imbissen, Cafés und Ähnlichem auch dann bewusst zu bevorzugen, wenn diese teurer sind als andere Gerichte. "Wir stellen fest, so wie der Anteil von Bio im Einkaufskorb wächst, wünschen sich auch immer mehr Menschen Bio in der Außer-Haus-Verpflegung", erklärt Elmar Seck vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). "Eine BIOSpitzenköchin oder ein BIOSpitzenkoch aus Hamburg würde die bundesweite Landkarte unserer Kochvereinigung perfekt ergänzen."

Zum Hintergrund: Die BIOSpitzenköche sind Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), initiiert und finanziert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das Bundesprogramm unterstützt im Rahmen der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung, den Anteil des ökologischen Anbaus bis 2030 auf 20 % zu erhöhen.

Quelle: BIO Spitzenköche

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