Slow Food Genussführer 2018/20

Rund ums Essen & Trinken

Slow Food Genussführer 2019/20, Cover

Slow Food Genussführer 2019/20, Cover

Die vierte Ausgabe des Slow Food Genussführers ist fertiggestellt und ab sofort in den Regalen der Buchhändler erhältlich. Mit der neuen Ausgabe 2019/20 hat Slow Food noch einmal die Schlagzahl erhöht. Der Restaurantführer ist jetzt 752 Seiten dick. 548 Lokale werden besprochen, darunter 150 neu aufgenommene Adressen.

Erstmals erscheint der Gastroguide im Vierfarbdruck. Dazu kommen viele interessante Neuerungen: So präsentiert Slow Food in einem eigenen Kapitel zwölf deutsche Regionen mit ihrer kulinarischen Geschichte und ihren Spezialitäten.

Bei allen Neuerungen ist Slow Food seinem Grundkonzept aber treu geblieben. Nicht die Sternelokale und die teure Spitzengastronomie stehen im Fokus, sondern wiederum einfachere Gasthäuser und Restaurants – vom gemütlichen Dorfwirtshaus bis zum kleinen Fischlokal, von der Weinstube nebenan bis zum Ausflugslokal mit schöner Aussicht.

"Auf dieses Buch haben wir lange gewartet", kommentierte der Berliner Tagesspiegel das Erscheinen der ersten Ausgabe. Jetzt ist der kulinarische Kompass von Slow Food bereits zum vierten Mal erschienen – eine erstaunliche Erfolgsgeschichte und erneut ein Gemeinschaftswerk von 69 Testgruppen und mehr als 500 Restauranttestern.

Gemeinsam ist allen 548 vorgestellten Lokalen die Verankerung in der Region. Denn dort wachsen die Zutaten. So transportiert auch die neue Ausgabe wieder ein Stück kulinarische Heimatkunde. Mit besten Produkten aus der Umgebung lässt sich allerdings mehr auf den Teller zaubern als Schnitzel und Schweinsbraten. Da darf es auch mal ein Sashimi von der Schwarzwaldforelle sein.

"Es ist spannend, über den Tellerrand der rein traditionellen Regionalküche hinauszublicken", sagt Wieland Schnürch, Leiter des Herausgeberteams von Slow Food, "und deshalb wollen wir uns neuen Entwicklungen in der Gastronomie nicht verschließen." Dazu gehört, dass Ausflüge in die internationale Küche das regionale Angebot durchaus bereichern können.

Zum eisernen Slow Food-Prinzip "gut, sauber, fair" zählt weiterhin der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Convenience. Wenn die Küche dann noch bei gutem Geschmack saisonal und frisch ist, wenn Nachhaltigkeit mehr ist als ein Lippenbekenntnis, wenn die Preise vernünftig, das Ambiente und der Service einladend sind, dann sind die Kriterien von Slow Food erfüllt.

Der Genussführer zählt von der ersten Ausgabe an zu den erfolgreichsten Büchern des oekom verlags. Nach den Verkaufszahlen ist er zur Nummer zwei unter den deutschen Restaurantführern aufgestiegen. "Darauf sind wir mächtig stolz", sagt oekom-Cheflektor Dr. Christoph Hirsch.

Slow Food ist eine weltweite Bewegung, die sich für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem einsetzt. Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, des traditionellen Lebensmittelhandwerks und der regionalen Arten- und Sortenvielfalt sind für Slow Food ebenso wichtig wie eine faire Entlohnung für zukunftsfähig arbeitende Erzeuger sowie die Wertschätzung und der Genuss von Lebensmitteln.

Slow Food Deutschland e. V. wurde 1992 gegründet und zählt über 85 lokale Gruppen. Insgesamt ist Slow Food in über 170 Ländern mit diversen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen aktiv. Als Slow Food-Mitglied ist man Teil einer großen, bunten, internationalen Gemeinschaft, die das Recht jedes Menschen auf gute, saubere und faire Lebensmittel vertritt.

Weitere Infos unter www.slowfood.de.

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