Endspurt bei der Spargelernte: Die Einfrierwochen beginnen

Rund ums Essen & Trinken

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 15.06.2019)

Das Ende der deutschen Spargelsaison rückt näher. Am 24. Juni 2019 ist Johannistag, ein Termin, den die Natur vorgibt und das Ende der Spargelsaison bedeutet. Um auch danach deutschen Spargel zu genießen, empfiehlt es sich die Angebote zu nutzen und die leckeren Stangen einzufrieren.

Eine Spargelpflanze im Boden hat viele Triebe, die während der Ernte fast alle abgeerntet werden. Die letzten Triebe lässt der Landwirt wachsen, so dass die Spargelpflanze ausreichend Zeit hat durchzuwachsen, um einen großen grünen Busch zu bilden, der im Sommer und Herbst durch Photosynthese Nährstoffe bildet, die im Winter zurück in die Wurzel wandern. Das ist wichtig, damit auch in der nächsten Saison wieder kräftiger Spargel wächst. Es ist nämlich so, dass eine Spargelpflanze bis zu 10 Jahre beerntet wird.

Damit Spargelliebhaber nicht 9 Monate auf ihr geliebtes Gemüse verzichten müssen, ist jetzt die Zeit zum Einfrieren gekommen. Das Einfrieren von Spargel ist einfach, geschälten Spargel trocknen und in eine fest verschließbare Kunststoffdose oder einen Gefrierbeutel geben, so dass wenig Luft im Behältnis ist. Vor dem Einfrieren den Spargel keinesfalls kochen oder blanchieren; es verliert sein Aroma und den Biss. Den Spargel später nicht auftauen lassen, sondern den gefrorenen Block ins kochende Wasser geben. Wenn es dann wieder kocht, benötigt der Spargel je nach Dicke 8-12 Minuten, bis er gar ist. Tiefkühlspargel sollte innerhalb der nächsten sechs Monate gegessen werden.

Grüner Spargel eignet sich ebenfalls zum Einfrieren. Dieser Spargel ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum Klassiker als Grillbegleiter geworden. In den sogenannten "Einfrierwochen" bietet der Spargelhof Werner in Deinste in der Nähe von Stade immer wieder grünen und weißen Spargel zu Angebotspreisen an, um sich einen Vorrat bis zur nächsten Saison anzulegen.

Quelle: Spargelhof Werner

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