Nach dem Sommer ist vor der Bikini-Saison – Fitnessstudio zu Hause einrichten?

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Fitnessraum, © hamburg-magazin.de

Fitnessraum, © hamburg-magazin.de

Spätestens Mitte August wird klar: Mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr ist es erstmal vorbei. Täglich joggen? Im Januar aufgegeben. Sportverein? Nie hingegangen. Mitgliedschaft im Fitnessstudio? Wird gezahlt – mehr nicht. Vielleicht ist das Fitnessstudio zu Hause ja die Lösung.

Oft wird geraten, sich als ersten Schritt im Fitnessstudio anzumelden. Zahlt man erst einmal die kostenintensive Mitgliedschaft, geht man schon hin – die Investition soll sich schließlich lohnen. Leider funktioniert das nicht. Erfahrungsgemäß beruhigt sich das Gewissen, sowie der Vertrag unterschrieben und die Einzugsermächtigung erteilt ist. Fitter wird dadurch nun niemand. Ausreden, nicht ins Gym zu gehen, gibt es dagegen viele: Stressigen Tag gehabt, Rücken tut weh, Erkältung bahnt sich an, die Lieblingsserie läuft, die Kinder müssen zum Klavierunterricht gefahren werden ... Und dann die lange Anfahrt – soviel Zeit ist einfach nicht. Fit werden kann man auch zu Hause, und das sogar ohne teures Spezialgerät.

Raum schaffen und einrichten

Sprossenwand, Lastzugstation, Power Racks, Matten auf dem Boden: Wer hat schon einen Hobbyraum in der Mietwohnung "übrig", der mal eben schnell in einen Kraftraum verwandelt werden kann? So luxuriös wohnen vermutlich die wenigsten Menschen. Das muss auch nicht sein. Wer sich ein Fitnessstudio zu Hause einrichten will, benötigt nicht viel. Für den Anfang reicht es, Platz für das Ausrollen einer Matte oder eines Handtuchs zu haben. Denn auch mit einfachen Übungen wie Kniebeugen, Vierfüßlerstand, Crunches und Liegestützen kann man schon ganz schön viel erreichen. Allerdings macht man das erfahrungsgemäß nicht einfach so vor dem Schlafengehen. Die meisten Menschen brauchen ihren Rückzugsraum dafür. Eine ruhige Ecke mit einer Matte auf dem Boden, einem bereitliegenden Handtuch und vor allem etwas Privatsphäre ist also durchaus gut.

Ist ein wenig mehr Raum vorhanden, dürfen es dann auch ein paar Geräte sein. Gorilla Sports bietet von Medizinbällen über Kettlebells bis hin zu Koordinationsleitern, Stepper und Boxsack alles an, was das kleine, aber feine private Fitnessstudio eben so braucht.

Spaß muss sein

Es gibt zahlreiche Trends in Sachen Fitness, und alle sind von Studien gestützt: Krafttraining lässt die Fettpolster schmelzen wie nichts, Pilates ist gut für den Rücken, Yoga für den Beckenboden und so weiter. Recht haben alle Studien: Wer sich bewegt und körperlich arbeitet, tut damit etwas für die Gesundheit. Ob man nun an Aerobic, Cardio-Training oder Mucki-Station glaubt, bleibt jedem und jeder selbst überlassen. Wichtig ist: Es muss Spaß machen.

Wer sich bei Eigengewichtsübungen, beim Training mit Expander, Schlingentrainer und Hanteln nur quält, wird nicht lange durchhalten. In diesem Sinne: Bevor das Fitnessstudio zu Hause eingerichtet wird, ausführlich im Studio testen. Der große Vorteil der Mitgliedschaften liegt darin, dass man in guten Studios eben doch alles einmal ausprobieren darf, fachlich kompetent beraten wird und so schnell zu der Art von Fitnesstraining findet, die erstens genau die Problemzonen anspricht und zweitens auch noch Spaß macht. Ein Fitnessstudio in den eigenen vier Wänden erfordert zwar nicht, dass man eine Bank ausraubt. Mit ein paar Anschaffungskosten ist es aber dennoch verbunden. Und die sollen sich schließlich lohnen. Dann klappt es auch mit den guten Vorsätzen.

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