Ballonfahrten in der Region

Sport & Fun

Heißluftballon

Mit dem Heißluftballon über das eigene Haus fahren und die eigene Heimat aus der Vogelperspektive erkunden – das ist ein Traum vieler Menschen – ganz gleich ob Jung oder Alt. Der Traum vom Fliegen ist so alt, wie die Menschheit selbst und kann mit einer Ballonfahrt erfüllt werden.

Eine Ballonfahrt in Hamburg und der Region ist ein ganz besonderes Erlebnis. Nur vom Wind getrieben geht es für die Mitreisenden auf eine unbekannte Reise, denn beim Ballonfahren bestimmt allein der Wind das Ziel. Verschiedene Anbieter haben es sich zum Ziel gemacht, den Interessierten den Traum einer Ballonfahrt bei Hamburg zu erfüllen und so ist das Angebot so vielfältig, wie die Farben und Formen der nett anzusehenden Heißluftballone selbst.

Beim Ballonfahren in der Region Hamburg gibt es so einiges Spannendes zu entdecken. Bei der Fahrt genießen die Teilnehmer einen 360 Grad Rundum-Ausblick und erhaschen den ein oder anderen Blick auf die Hamburger Skyline, den Fischereihafen oder die berühmten Elbbrücken. Ballonfahrten in Hamburg starten im Speckgürtel Hamburgs je nach Windrichtung am Flugtag im Norden, Osten, Süden oder Westen der City, denn über die Stadt direkt darf aufgrund des großen Hamburger Verkehrsflughafens nicht mit einem Heißluftballon gefahren werden.

Wer gern einmal das Ballonfahren selbst erleben will, der muss entweder früh aufstehen oder abends ein paar Stunden einplanen, denn aufgrund der fürs Ballonfahren notwendigen Thermik starten Ballone ihre Fahrten in den heißen Sommermonaten in den frühen Morgenstunden oder am späteren Abend. Nur dann ist es kühl genug, damit der Ballon die erforderliche Flughöhe erreichen kann und jeder Teilnehmer eine ausreichend lange Fahrt genießen kann. Am vereinbarten Treffpunkt angelangt, dürfen interessierte Teilnehmer beim Aufbau des Heißluftballons behilflich sein. In gemeinsamer Leistung wird die riesige Hülle des Ballons ausgebreitet und der Gasbrenner installiert. Mit Hilfe eines Ventilators wird anschließend die warme Luft in die Hülle des Ballons geblasen, der sich dadurch langsam immer weiter füllt. Da warme Luft eine geringere Dichte als kalte Luft aufweist, steigt der Ballon allmählich gen Himmel empor. Nun ist es Zeit für die Gäste ihren Platz im Weidenkorb einzunehmen, denn sobald die Halteleinen gelöst werden, steigt der Heißluftballon in luftige Höhen auf. Mitfahren können in den Körben in der Regel zwischen 2 und 12 Teilnehmer. Während der Dauer der Ballonfahrt kann der Ballon bis zu dreißig Kilometer Wegstrecke zurück legen. Je nach örtlichen Windverhältnisse fährt man dabei unterschiedlich schnell.

Ballonfahrerpiloten sprechen bei 40 Kilometer pro Stunde von einer schnellen Fahrt. Bei Landungen werden allerdings 20 Kilometer pro Stunde nicht überschritten. Eine normale Ballonfahrt hat eine übliche Dauer von sechzig bis neunzig Minuten und endet nach einer sanften Landung auf einem geeigneten Platz, dies kann eine Wiese, ein Feld oder ähnliches sein, mit der traditionellen Ballonfahrer Taufe.

Die Ballonfahrer Taufe ist ein Tradition, die sich seit Anbeginn der Ballonfahrt hält. Die Geschichte der Ballonfahrt geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1783 ließen die Gebrüder Montgolfiere den ersten unbemannten Ballonaufstieg dokumentieren. Bereits im September des gleichen Jahres ließen die Brüder Montgolfiere im Beisein König Ludwigs XVI. einen Hammel, eine Ente und einen Hahn mittels eines Heißluftballons in den Himmel fahren und im November 1783 fuhren zwei Menschen mit einem Heißluftballon über Paris und landeten acht Kilometer später unversehrt am Boden. Auf Drängen des Adels erließ König Ludwig zeitnah den Erlass, dass das Ballonfahren nunmehr nur dem Adel vorbestimmt ist. Daher werden die Erstfahrer bis heute nach einer Ballonfahrt traditionell in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben. Dies geschieht in einer feierlichen Zeremonie im Anschluss an die Landung mit einem Glas Sekt oder auch Champagner. So werden Ballonfahrten in Hamburg für alle Teilnehmer zu einem garantiert unvergesslichen Erlebnis.

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