Gut behütet: Hamburgs familienfreundliche Arbeitgeber

Kind & Kegel

ARCHIV-Inhalt (veröffentlicht: 28.08.2015)

Immer häufiger unterstützen Hamburger Unternehmen ihre Angestellten, die bereits Eltern sind, durch Betreuungsangebote für ihre Kinder. Zwei Modelle bewähren sich besonders: Einerseits können sich Firmen Belegplätze in Kitas sowie bei Tagesmüttern- und Vätern sichern, die in unmittelbarer Nähe des Unternehmens liegen. Diese Finanzierung erfolgt dann im Rahmen des Kita-Gutschein-Systems. Die Firmen schließen mit den Kita-Trägern und der Stadt eine Vereinbarung und fördern die Kitas z. B. durch die Finanzierung zusätzlicher pädagogischer Angebote. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Kita auch betriebsfremde Kinder aufnimmt. Von Vorteil ist hierbei, dass die Kita bestimmte Qualitätsstandards erfüllen muss, und die Kinder mit Gleichaltrigen aus ihrer Nachbarschaft zusammen sind.

Andererseits eröffnen Betriebe eine eigene Kita für ihre Mitarbeiterkinder. Ein großer Vorteil dieses Modells sind die flexiblen Öffnungszeiten, die an die Arbeitszeiten angepasst werden können. Zudem sind die Eltern/der Elternteil stets in unmittelbarer Nähe des Kindes.

Des Weiteren ist die pädagogische Ausrichtung der Kita variabel. Bei einer firmeneigenen Betriebs-Kita gibt es zwei Varianten: Die selbstfinanzierte Kita, bei der der Arbeitgeber das Betreuungsangebot und -dauer festlegt und entscheidet welche Kinder Anspruch darauf haben. Die andere Variante ist die zuschussfinanzierte Kita, bei der die Stadt für jedes Kind, das in Hamburg wohnt, eine Pauschale von 115,- Euro pro Monat zuzahlt. Die übrigen Kosten muss der Betrieb tragen. Dieser entscheidet außerdem über die Anspruchsberechtigung, die Betreuungsdauer und die finanzielle Beteiligung der Mitarbeiter.

Hamburgs beste Arbeitgeber 2015: Hier finden Sie die aktuelle
Besten-Liste: www.hamburgs-beste-arbeitgeber.de.

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