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Museen und Ausstellungen

Gedenkstätten am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Drägerwerk

Arne Klein (Bezirksamt Wandsbek)

  • Ahrensburger Str. 162
  • 22045 Hamburg
  • (040) 4 28 81 30 24
  • E-Mail
  • Website

Weitere Informationen

Im Juni 1944 entstand in Wandsbek das erste Frauenaußenlager des KZ Neuengamme in Hamburg. Über 500 Frauen unterschiedlicher Nationalität, fast alle politische Häftlinge aus dem KZ Ravensbrück, mussten hier für die Hamburger Niederlassung der Lübecker Drägerwerk AG in der Gasmaskenproduktion arbeiten. Am Eingang zum Firmengelände ließ die Kulturbehörde im Mai 1988 eine Tafel aus dem Programm "Stätten der Verfolgung und des Widerstandes 1933-1945" anbringen. Nach Aufgabe der gewerblichen Nutzung entstand 2004/05 auf dem Gelände die Wohnsiedlung "An der Rahlau". Im Jahr 2010 direkt neben dem ehemaligen Lagergelände auf öffentlichen Grund, entstand eine erweiterte Gedenkstätte. Mit ihrer Grundform eines gleichschenkeligen Dreiecks nimmt sie Bezug auf die Winkel, mit denen die SS die KZ-Häftlinge an ihrer Kleidung nach den vermeintlichen Haftgründen kennzeichnete. Das Mahnmal zeigt zwei ineinander verwobene und in Ketten gelegte Dreiecke. Die Namen der inhaftierten Frauen sind auf sechs Granitsteindreiecken zu lesen.

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