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Denkmal am ehemaligen Tempel Oberstraße

Norddeutscher Rundfunk

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Als letzter Bau eines jüdischen Gotteshauses in Hamburg vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde am 30.8.1931 der in der Ästhetik des Neuen Bauens gestalteteTempel Oberstraße eingeweiht. Als Tempel bezeichnete das liberale Judentum ihre Gotteshäuser. Der Tempel Oberstraße bot 1200 Gläubigen Raum. Nach dem Krieg kaufte es der Norddeutsche Rundfunk, der es als Funkhaus nutzt. An die Nutzung des Gebäudes als jüdisches Gotteshaus erinnert neben einem siebenarmigen Menora-Leuchter und einer hebräischen Inschrift an der wiederhergestellten Fassade ein am 9.11.1983 eingeweites Denkmal von Doris Waschk-Balz (geb. 1942), das auf steinernem Fundament in den Treppenstufen vor dem Gebäude steht.

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