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Museen und Ausstellungen

Röhrenbunker Tarpenbekstraße

Stadtteilarchiv Eppendorf e.V.

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Zwei-Röhren-Bunker in der Tarpenbekstraße wurden 1940 errichtet. Er besteht aus zwei ca. 15 Meter langen unterirdischen Betonröhren, die 100 Menschen Schutz vor Splitter- und Brandbomben sowie Gasangriffen bieten sollten. Nach Absprache werden Führungen angeboten. Nach dem Krieg war der Bunker bis in die 1990er Jahre geschlossen. Erst auf Initiative der Künstler Michael Batz (geboren 1951) und Gerd Stange (geboren 1954) wurde er als Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus umgebaut. Mit dem Projekt "Subbühne" wurde im Mai 1995 zum einen der Bunker zur "Bühne" umgewandelt. Gleichzeitig erinnerten verschiedene Veranstaltungen an den 1947 an Kriegs- und Haftfolgen verstorbenen Schriftsteller Wolfgang Borchert. Sein ehemaliges Wohnhaus liegt in Sichtweite des Bunkers. Mit der "Rhythmischen Babylonischen Wasserskulptur" konstruierten die beiden Künstler 1996 einen Wasserlauf, der den Fluss der Erinnerungen symbolisieren soll.
Mo 15:30-18:00

Anfahrt



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