Zigarren-Guide für Einsteiger

Was haben historische Persönlichkeiten wie Alfred Hitchcock, Ernest Hemingway, Konrad Adenauer und Marlene Dietrich gemeinsam? Sie alle rauchten leidenschaftlich gerne Zigarren. Nach wie vor rankt sich ein Mythos um das als exklusiv geltende und hochwertige Tabakprodukt.

Zigarre rauchen, © pixabay.com/lukasbieri
Zigarre rauchen, © pixabay.com/lukasbieri

Die Zigarre wird nicht nur als Genussmittel geraucht, sondern gilt bei vielen auch als Teil eines Lebensstils. Auch heute trifft man immer noch einige Menschen, die Zigarren ausprobieren möchten, jedoch nicht wissen, worauf man achten sollte und mit welchen Sorten man beginnt.

Welche Zigarrensorten sind die richtigen für Beginner?

Wer sich zum ersten Mal eingehend mit der Welt der Zigarren beschäftigt, steht erst einmal vor der großen Auswahl an unterschiedlichen Marken und Sorten. Hier stellt sich schnell die Frage, mit welcher Zigarrensorte begonnen werden soll. Grundsätzlich sind die Geschmäcker hier verschieden und um die für sich passende Zigarrensorte zu finden, bedarf es Zeit zum Ausprobieren. Doch für den Anfang empfiehlt es sich, eine Sorte zu wählen, die nicht zu würzig und weniger aromatisch ist. Schließlich gilt es zunächst einmal, sich an das Rauchen der Zigarre zu gewöhnen und sich langsam auf die Frage einzulassen, welche Geschmacksnoten als passend empfunden werden.

Beispiele für solche milden Zigarren sind etwa Campo Verde Fair Trade Robusto, Quorum Shade Corona, José Correa Romo oder Domenico Petit Robusto.

Wie öffnet man Zigarren und zündet diese richtig an?

Um für einen optimalen Abbrand des Tabaks zu sorgen und den Geschmack der Zigarre bestmöglich genießen zu können, ist es wichtig, sie richtig zu öffnen und anzuzünden. Viele Zigarren sind zum Schutz in einer Cellophanfolie eingepackt. Im ersten Schritt gilt es daher, die Zigarre aus dieser auszupacken. Die Zigarre hat ein abgerundetes Ende. Dieses wird idealerweise mit einem Zigarrencutter gerade so viel abgeschnitten, sodass sich eine gerade Schnittfläche ergibt.

Als Nächstes gilt es, die Zigarre anzuzünden. Am besten eignen sich hierfür Jetflame-Feuerzeuge oder Streichhölzer. Mit der Flamme wird die Seite der Zigarre, die nicht mit dem Cutter bearbeitet wurde, einige Zeit angeglüht. Dabei ist darauf zu achten, dass die Zigarre nicht verbrannt wird, sondern nur leicht in die Flamme gehalten wird.

Als Nächstes kann an der Zigarre gezogen werden, während das andere Ende weiterhin mit Feuer bearbeitet wird. Es ist auch möglich, Luft auf die bereits angeglühte Stelle zu blasen, um das Anzünden zu unterstützen. Da es um die Aromen geht und den Geschmack, wird langsam an der Zigarre gezogen und in der Regel nicht inhaliert.

Wie erkennt man qualitativ hochwertige Zigarren?

Wichtig ist vor allem der Geschmack. Dieser lässt sich zwar nur beim Rauchen der Zigarren richtig schmecken, doch auch der Duft gibt bereits viel Auskunft. Daher kann bei der Wahl der Zigarre daran gerochen werden, ohne diese natürlich zu berühren. Des Weiteren bietet das Deckblatt qualitativ hochwertiger Zigarren ein gleichmäßiges Bild.

Für gute Qualität spricht auch, wenn die Zigarre gerade abbrennt und kein Schiefbrand oder Tunnelbrand entsteht. Außerdem sollte perfekter Zugwiderstand gegeben sein. Um die für sich perfekte Zigarre zu finden, braucht es somit ein wenig Ausprobieren und oft auch Beratung. Beispielsweise stehen dabei Traditionsunternehmen wie Zechbauer München auch online angehenden Zigarrenfans und erfahrenen Connaisseuren beratend zur Seite, wenn es um die Wahl der richtigen Zigarrensorten, aber auch des passenden Zubehörs geht. Orte, an denen man stilvoll Zigarren genießen kann, gibt es in Hamburg einige, beispielsweise "La Casa del Habano" im Chilehaus.

Wie werden Zigarren richtig gelagert?

Zigarren benötigen wie jedes Genussmittel, die richtigen Rahmenbedingungen, um ihre positiven Eigenschaften auch langfristig zu behalten. Bei Zigarren zählt hierzu eine Luftfeuchtigkeit von 70 bis 72 % und eine Temperatur von rund 18 Grad. Ideal für die Lagerung ist natürlich ein Zigarrenschrank. Zudem werden Zigarren im Humidor sicher geschützt. So kann das Aroma auch lange Zeit gut erhalten bleiben. Im Idealfall wird die Zigarre natürlich kurz nach dem Kauf bereits konsumiert und kann so in ihrer ganzen Aromenvielfalt genossen werden.

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