Auch die Speaker werden smart

Smarte Speaker werden immer beliebter. Vor allem bei den jüngeren Generationen sind die intelligenten Lautsprecher begehrt. Jede dritte Person unter 35 Jahren kann deutschlandweit bereits auf ihre Dienste bauen. Ebenso wie Smartphones den Funktionsumfang einfacher Handys ungeheuer erweitert haben, erhoffen sich Anhänger von smarten Technologien auch in Hamburg bei der Weiterentwicklung von Speakern zu Smart Speakern eine Leistungsexplosion.

Alexa, © Brandon Romanschuk / www.unsplash.com
Alexa, © Brandon Romanschuk / www.unsplash.com

Sind diese Hoffnungen berechtigt? Was ist mit den Geräten heute schon möglich und was ist in Zukunft von ihnen zu erwarten? Diese Fragen möchten wir in diesem Ratgeber klären.

Wie funktionieren Smart Speaker?

Die Intelligenz von entsprechenden Lautsprechern stellen die eingebauten Mikrofone her, die mit Daten gefüttert werden und zur Analyse menschlicher Sprache fähig sind. Die Aufnahme der Sprache erfolgt über das Mikrofon, woraufhin die ausgewerteten Daten über das Internet an eine Cloud weitergeleitet werden. Die ermittelte Antwort wird erneut in Sprache umgewandelt und erreicht den Nutzer in Windeseile.

Die innovativen Lautsprecher sind überdies mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet und verfügen über einen selbstlernenden Algorithmus. Auf diese Weise werden sie von Einsatz zu Einsatz mit jedem Datentransfer klüger und erweitern mit der Zeit ihr Repertoire. Als smarte Geräte sind intelligente Lautsprecher grundsätzlich vernetzungsfähig, interagieren mit Multimedia-Geräten und Streamingdiensten sowie mit verschiedenen Haushaltsgeräten und eignen sich für die Integration in das Smart Home.

Was intelligente Lautsprecher können

Der Einsatzbereich von intelligenten Lautsprechern erstreckt sich vor allem auf die Nutzung von Unterhaltungsmedien, Informationsabläufen, Smart-Home-Anwendungen und der Organisation des Smart Homes. Zunächst wird der Alltag dadurch erleichtert, dass das gesprochene Wort die aufwendigere Schriftform in vielen Bereichen ersetzt. Da Smart Speaker zudem über eine Cloud mit dem Internet verbunden sind, besitzen sie den angereicherten Wissensschatz der Menschheit und können die schnelle Frage nach dem Wetter und Wissensfragen verschiedener Art beantworten sowie die Nachrichten auch in Kurzform aufsagen.

Ebenfalls auf Zuruf gestaltet sich das Abspielen von Liedern und Playlists. Werden andere Licht- und Wärmeverhältnisse gewünscht, so lässt sich die Steuerung von Lampen und Heizungen ebenfalls über Sprachsteuerung regulieren. Viele smarte Lautsprecher sind außerdem mit der hauseigenen Alarmanlage vernetzt, sodass sich die Alarmanlage ebenso wie die integrierten Kameras auf Zuruf bedienen lassen. Beliebt sind die Einrichtung von Terminkalendern mit akustischer Terminerinnerung, ein Wecker mit seiner persönlichen Lieblingsmusik und das Checken von E-Mails. Wer möchte, kann sich auf seiner Couch das nächstgelegene geöffnete Geschäft oder Restaurant aufsagen lassen, da auch die Vor-Ort-Informationen über die GPS-Technologie abgedeckt werden.

Mögliche Problemfelder

Die meisten intelligenten Lautsprecher basieren auf einer Technologie, die zwar noch nicht ganz ausgereift ist, sich aber andererseits auch nicht mehr in den Kinderschuhen befindet. Zum Beispiel befinden sich die neuesten Geräte vom Anbieter Amazon bereits in der dritten Generation. Auf diese Weise konnte sich das Klangbild der smarten Lautsprecher erheblich verbessern, erreicht aber noch lange nicht die Präzision von traditionellen Lautsprechern, die auf die stimmungsvolle Tonwiedergabe spezialisiert sind und über einen deutlich größeren Resonanzbereich für die Schallwellen verfügen.

Weiterführende Informationen zu den Amazon Echo Modellen erhalten Sie hier: https://www.homeandsmart.de/amazon-echo-modelle-im-test.

Viele Kunden nutzen die smarten Lautsprecher zurzeit noch als Ergänzung, während für längere Musiksitzungen oder einen gemütlichen Abend im Heimkino leistungsfähigere Raumklangsysteme zum Einsatz kommen.

Andere Anwender befürchten einen Kontrollverlust durch einen mangelnden Datenschutz, weil die Lautsprecher auch im Stand-by-Modus das gesprochene Wort auffangen. In dieser Zeit befinden sie sich nämlich in Bereitschaft und warten auf Signalwörter für die Aktivierung. Wer auf diesem Gebiet Bedenken hat, sollte sich mit den Sicherheitsmaßnahmen der Hersteller, die diese Befürchtungen vieler Kunden natürlich kennen, auseinandersetzen und die Herstellerangaben kritisch unter die Lupe nehmen.

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