Weiterbildung in der Krise – Diese Möglichkeiten gibt es

Auch in Hamburg ächzte der Arbeitsmarkt zuletzt unter den Folgen der Coronakrise. Viele Arbeitnehmer und Auszubildende müssen einschneidende Veränderungen bei ihrer Beschäftigung hinnehmen. Andere möchten die entstandene Pause dazu nutzen, sich beruflich weiterzuentwickeln, um im Anschluss mit neuem Potenzial durchstarten zu können. Wir werfen in diesem Artikel einen Blick auf die wichtigsten Möglichkeiten, mit denen sich dieser Plan in die Tat umsetzen lässt.

Fortbildung, © Julien Christ / www.pixelio.de
Fortbildung, © Julien Christ / www.pixelio.de

Fortbildungen und Spezialisierungen

Die meisten Berufe bieten die Möglichkeit, eine einzelne Nische als Experte zu besetzen. Dies setzt in der Regel nicht nur eine gewisse Berufserfahrung voraus. Auf der anderen Seite ist es notwendig, weitere Schulungen zu besuchen, um die notwendigen theoretischen Kenntnisse zu erlangen. Gerade die Zeit der schwachen Konjunktur bietet sich in der Praxis an, um aus der Not eine Tugend zu machen.

Dies gilt zum einen für Personen, welche in der aktuellen Lage nicht die gewünschten Erfolge auf dem Arbeitsmarkt feiern konnten. Auf der anderen Seite lohnt es sich auch für diejenigen, die sich noch immer in einer festen Anstellung befinden. In diesem Fall zahlt oft sogar der Arbeitgeber einen entsprechenden Teil der Kosten. So verbessert sich das Verhältnis von Preis und Leistung, zu dem die Spezialisierung durchgeführt werden kann, noch weiter. Wer sich derweil in einer prekären Situation befindet, der kann unter Umständen auch die Hilfe des Amts für sich in Anspruch nehmen.

Per se ist es ratsam, sich nicht zu sehr von den Kosten für eine Fortbildung lenken zu lassen. Denn in der Regel ist der langfristige Ertrag, der damit in Verbindung stehen kann, viel höher. Dieser spiegelt sich dann in einem höheren Einkommen wider, das womöglich noch über Jahre und Jahrzehnte auf dem Konto ankommt. Dies relativiert die anfängliche Investition und auch den zeitlichen Aufwand, der für dieses Projekt erst einmal eingeplant werden muss.

Das Fernstudium in Hamburg

Viele Universitäten und Hochschulen befinden sich in diesen Tagen nach wie vor im digitalen Betrieb. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es nicht möglich wäre, die Früchte eines Studiums anzustreben. Gefragter denn je sind aus dem Grund Fernstudiengänge, die flexibel zur Verfügung gestellt werden. Das Fernstudium Hamburg bietet den Vorteil, dass verschiedene Prüfungszentren zur Verfügung stehen, die zu einer wichtigen Anlaufstelle werden.

Weiterhin ist es das breite Spektrum an unterschiedlichen Studiengängen, welche das Fernstudium Hamburg so interessant machen. Denkbar ist zum Beispiel ein Einstieg in die vielen technischen Berufe, in denen nach wie vor gute Jobaussichten zur Verfügung stehen. Mehr denn je gilt dies für die modernen Jobs der digitalen Welt, für die noch immer dringend Bewerber gesucht werden. Wer sich hier gut aufgehoben fühlt, der kann auf dieser Basis eine erfolgreiche Karriere gründen. Letztlich hängt es von den eigenen Vorstellungen ab, in welchem Bereich die Einschreibung erfolgt.

Auch für das Fernstudium Hamburg ist es derweil von großer Bedeutung, den künftigen Lebensentwurf gut zu planen. Wer zum Beispiel das Fernstudium mit den normalen Tätigkeiten im Beruf verbinden möchte, der muss dafür die passenden zeitlichen Kapazitäten schaffen. Möglich ist zum Beispiel eine Verlängerung der Studiendauer, um dadurch die Belastung pro Semester etwas zu reduzieren. Zumindest auf den ersten Blick unterschätzen viele die wissenschaftliche Sorgfalt, die auch diesem Studium zugrunde liegt. Auf der anderen Seite ist der Aufwand, der für den Abschluss letztlich erbracht werden muss, jedoch mit dem eines ganz normalen universitären Studiengangs zu vergleichen.

Zeit für eine Umschulung?

Längst nicht jede Branche hat auch im Anschluss an die Krise noch die gleichen künftigen Aussichten. Aus dem Grund gibt es bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern, für die sich auch der Blick auf eine Umschulung lohnen kann. Dies liegt zum einen daran, dass dieses Projekt unter Umständen durch staatliche Mittel gefördert wird. Sofern es sich um eine sinnvolle Umstellung handelt, die neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet, können für den Zweck Zuschüsse beantragt werden. Somit rechnet sich diese ohnehin sinnvolle Investition noch mehr und Leistungen werden leichter zugänglich.

Auf der anderen Seite ist es möglich, noch einmal völlig neue Bereiche kennenzulernen, die womöglich genau den eigenen Interessen entsprechen. Gerade dann, wenn sich der bisher angestrebte berufliche Weg eher als eine Sackgasse herausstellt, kann es sich bezahlt machen, noch einmal neu anzufangen. Entgegen der weitläufigen Meinung muss dies nicht der Rückschritt sein, als der die Umschulung von vielen Seiten zunächst wahrgenommen wird. Vielmehr bietet sich die Möglichkeit, auf den bereits erlernten beruflichen Fähigkeiten aufzubauen und dort anzuknüpfen. Auf der anderen Seite war die Zeit für eine Umschulung wohl selten besser als in der Zeit der Pandemie.

Bereit für den Neustart?

Viel ist in diesen Tagen die Rede von den Veränderungen der Wirtschaft, die in den nächsten Jahren zu beobachten sein werden. Zugleich wird schon für das Jahr 2021 wieder eine starke konjunkturelle Erholung erwartet. Umso mehr lohnt es sich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, jetzt die persönlichen Weichen für diese neue Zeit zu stellen. Wer dazu in der Lage ist, während des nächsten Aufschwungs mit guter Qualifikation in den Arbeitsmarkt einzusteigen, der hat eine goldene berufliche Perspektive vor sich. So verwundert es kaum, dass gerade in diesen Tagen die Nachfrage nach Möglichkeiten der Umschulung und Weiterbildung besonders groß ist. Mit Sicherheit findet sich auch ein Angebot, das den eigenen Vorstellungen entspricht. Dafür sorgt nicht zuletzt die große Palette an verfügbaren Plätzen, die sich in den letzten Jahren noch einmal stark erweitert und an Umfang gewonnen hat.

Foto: © Julien Christ / www.pixelio.de

Weitere Empfehlungen