Trinkwasserspender für alle Hamburger Grundschulen

Klares Wasser für kluge Köpfe: Für eine gesunde Ernährung, bessere Leistungsfähigkeit und zur Vermeidung von Plastikmüll bekommen alle staatlichen Grundschulen in Hamburg Trinkwasserspender.

Trinkwasser, © Jörg Böthling
Trinkwasser, © Jörg Böthling

HamburgWasser stattet gemeinsam mit der Behörde für Schule und Berufsbildung seit den Herbstferien schrittweise rund 130 Grundschulen aus, die noch nicht über einen eigenen Trinkwasserspender verfügen

Schulsenator Ties Rabe und HamburgWasser-Geschäftsführer Ingo Hannemann haben mit der Inbetriebnahme des Trinkwasserspenders in der Grundschule Hasselbrook den Startschuss für die Ausbauoffensive gegeben. Mit den Trinkwasserspendern setzen sich die Kooperationspartner dafür ein, Kinder frühzeitig an Trinkwasser als gesunden Durstlöscher heranzuführen. Insgesamt wird rund 1 Millionen Euro in Trinkwasserspender investiert.
 
Schulsenator Ties Rabe: "Alle Hamburger Grundschulen sind Ganztagsschulen und aktuell nehmen rund 85 Prozent der Grundschülerinnern und –schüler ein Ganztagsangebot wahr. Die ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser über den Tag ist dabei sehr wichtig. Es freut mich sehr, dass jetzt alle Hamburger Grundschulen über das neue Kooperationsprogramm mit HamburgWasser mit hochwertigen Trinkwasserspendern ausgestattet werden. Jedes Kind sollte täglich mindestens einen bis anderthalb Liter Wasser zu sich nehmen."
 
Hamburg-Wasser-Geschäftsführer Ingo Hannemann: "Wasser trinken hat positive Auswirkungen auf die Konzentration und Lernfähigkeit von Kindern. Unsere Trinkwasserspender sind kinderleicht zu bedienen und liefern auf Knopfdruck frisches Wasser. Daher sind sie ideal für den Einsatz an Schulen. HamburgWasser garantiert eine einwandfreie Qualität des Trinkwassers, sodass die Kinder sicher sein können, mit dem Trinkwasser aus dem Hahn einen erfrischenden Durstlöscher zu finden."
 
Die Wasserspender in den Schulen werden regelmäßig von HamburgWasser gewartet und gereinigt. Außerdem werden regelmäßig Proben genommen und gründlich im Labor untersucht. Der Spender ist mit einer Keimsperre ausgestattet. Dadurch ist gewährleistet, dass aus dem Trinkwasserspender immer frisches, kühles und hygienisch einwandfreies Wasser fließt. Das Full-Service-Angebot, das HamburgWasser allen Hamburger Schulen und Unternehmen macht, umfasst zusätzlich auch die Beratung bezüglich Gerät und Aufstellort. 
 
72 Grundschulen und Grundschulabteilungen in Stadtteilschulen haben bereits aus eigener Initiative einen oder mehrere Wasserspender, die mit einer Trinkwasserleitung verbunden sind. Des Weiteren werden von den Schulen fest mit einer Trinkwasserleitung verbundene Trinkbrunnen oder Wasserspender mit austauschbaren Behältern genutzt.  

Schule Hasselbrook – Grundschule im Stadtteil Eilbek

Die Schule Hasselbrook ist eine zwei- bis fünfzügige Grundschule mit zwei Vorschulklassen. Die Schule ist seit Beginn des Schuljahres 2013/14 eine offene Ganztagsschule nach dem Modell GBS und arbeitet auch weiterhin mit dem Tilemann-Hort zusammen. Das Kollegium besteht zurzeit aus 39 Lehrerinnen, einer Sonderpädagogin und einem Sonderpädagogen, drei Sozialpädagoginnen, drei Erziehern und zwei Erzieherinnen und zwei Referendarinnen. Im Schuljahr 2020/21 werden in 18 Klassen rund 320 Schüler unterrichtet.
 
Seit dem Schuljahr 2017/18 entwickelt die Schule im Rahmen eines mehrjährigen Projektes die Medienkompetenz der Kinder weiter und erhielt im Juni 2019 die Auszeichnung "Internet-ABC-Schule". Die Schule verfügt über einen großen PC-Raum mit PC-Arbeitsplätzen für jedes Kind. Auch alle Klassenräume sind mit bis zu zwei PCs ausgestattet.

Im Rahmen des Digitalpakts sind zum Schuljahr 20/21 in allen Klassenräume die alten Smartboards und zum Teil Schultafeln durch neue interaktive Whiteboards und Beamer ersetzt worden. Im Rahmen des Projektes "3x1 macht stark!" wird die Elternkooperation weiterentwickelt, mit dem Ziel, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, das Vertrauen in die Lernorte und Pädagogen auszubauen und den Eltern eine demokratische Mitgestaltung des Lernorts ihrer Kinder zu ermöglichen. 
 
Seit 2016/17 nimmt die Schule am Projekt "DAZ im Fachunterricht" in den Fächern Mathematik und Sachunterricht teil. Ebenfalls seit 2016/17 läuft das "FLY-Projekt", seit dem Schuljahr 209/2020 ist die Schule auch Bücherkoffer-Schule. In Kooperation mit der Lichtwarkschule unterstützt die Schule die vorschulische Sprachförderung in den Vorschulklassen. Im Schuljahr 2018/2019 konnten die neue schulische Bücherei eröffnet werden, die eine große Vielzahl und Vielfalt an verschiedenen Büchern, Tip Tois und Bookies bereithält und mit kuscheligen Leseecken und modernen Bibliotheksmöbeln zum Lesen einlädt. 
 
Seit der Einführung des Stopp-Programm im Schuljahr 2013/2014 alle Klassen den Umgang mit Konflikten und die Kinder lernen, ihre Grenzen selbst- und situationsspezifisch zu bestimmen und erfahren dadurch Sicherheit und Orientierung in Konflikten. Zudem werden Streitschlichter und Streitschlichterinnen ausgebildet und im Rahmen der Kinderkonferenzen hebt die Schule die verantwortungsvolle Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder an der Gestaltung schulischen Lebens hervor.

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung 

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