Traden lernen in Corona Zeiten

Weltweit grassiert gerade die zweite Welle der Corona-Pandemie und in Deutschland ist das kulturelle Leben sehr eingeschränkt. Die meisten haben überaus viel Zeit und verbringen diese vor dem Fernseher mit einer griffbereiten Tüte Chips. 

Viele Geschäfte stehen still, die Börse läuft online weiter!, © www.pixabay.de / Alexandra Koch
Viele Geschäfte stehen still, die Börse läuft online weiter!, © www.pixabay.de / Alexandra Koch

Dabei gibt es Sinnvolleres zu tun. Zumal dabei noch die Haushaltskasse aufgebessert werden kann. Dazu bedarf es nur eines Notebooks oder Computers, der nicht mal der neusten Generation entsprechen muss sowie ein stabiles Internet. Also, warum nicht mal an der Börse versuchen, mit Traden Geld zu verdienen? Das geht heutzutage überaus einfach vonstatten. Vom Schreibtisch oder vom Küchentisch aus kann an Smartphone, Tablet und Laptop gehandelt werden, was zwischen die Finger kommt. Viele verdienen anfangs ein paar Euro dazu, manche bleiben dabei hängen und machen einen Beruf daraus.

Doch richtig Traden will gelernt sein. Die Fortschritte in der Digitalisierung vereinfachen zwar den Zugang zu den vielen verschiedenen Handelsplätzen, allein das Prozedere und die Zusammenhänge wollen erst studiert und automatisiert werden, damit Online Traden (Handeln) zum Erfolg führt. Dazu gibt es durchaus weiterführende Literatur und im Internet sind Anleitungen und Tutorials über das Thema Legion. Heraus ragt dabei der "Trading lernen" Blog von Andre Witzel, der die Thematik von allen Seiten beleuchtet und versucht, mit Tipps und Tricks das Traden für Anfänger in die richtigen Bahnen zu lenken. Basis dafür ist ein gewisser Kapitalstock, wobei dabei nicht von Unsummen auszugehen ist.

Was ist Traden?

Jeder fängt mal klein an und wer ein paar Euro übrig hat, kann versuchen, diese an der Börse zu vermehren. Zumal herkömmliche sichere Anlagen wie Sparbuch und Staatsanleihen aufgrund der nicht existenten Zinsen keine zufriedenstellende Vermögensbildung gewährleisten.

So wird beim Börsenhandel von zwei verschiedenen Erwartungshorizonten ausgegangen. Wem eher das Langfristige liegt, der versucht es mit Investieren. Dabei werden die fundamentalen Daten eines Wertes untersucht. Bei Aktienwerten sind das z.B. das Betriebskapital sowie die Dividenden- und Ertragshistorie des jeweiligen Unternehmens, welches in DAX & Co. gelistet ist. Diese werden in einer Fundamentalanalyse untersucht und wer Vertrauen gewinnt, kauft entsprechend seiner Möglichkeiten eine gewisse Anzahl von Anteilsscheinen.

Demgegenüber steht das eher kurzfristig angelegte und weitaus spannendere Trading. Dabei spielen die Fundamentaldaten eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht der Trader davon aus, dass diese schon eingepreist sind. Beim kurzfristigen Handel ist die Chartanalyse das wichtigste Instrument. Das einzige Interesse dabei ist die Interpretation der Entwicklung eines Wertes in der letzten Zeit.

Die Chartanalyse als wichtigstes Instrument des Traders, © www.Pixabay.de / geralt
Die Chartanalyse als wichtigstes Instrument des Traders, © www.Pixabay.de / geralt

Der Trader ist auf der Suche nach Trends. Glaubt er, einen Aufwärtstrend zu erkennen, kauft er. Ist absehbar, dass ein Wert absacken wird, verkauft er. Das Geheimnis dabei ist das Erkennen der Trendwende, denn wer am Anfang dabei ist, kann der Trendlinie länger folgen und höhere Gewinne generieren. Beim Trading kann somit sowohl bei steigenden als auch beifallenden Kursen Gewinn gemacht werden.

Formen des Tradens

Experten sprechen beim Traden von drei unterschiedlichen Ausprägungen. Wie schon angemerkt geht es dabei um kurzfristiges Kaufen und Verkaufen von Assets. Vom Swing Trading wird gesprochen, wenn eine Position über mehrere Tage geöffnet bleibt, um den Trend in voller Länge auszunutzen. Dabei gilt zu beachten, dass unvorhergesehene Ereignisse vor allem des Nachts, wenn nicht gehandelt wird, zu großen Schwankungen führen können, was sich sowohl negativ als auch positiv auswirken kann.

Der Daytrader folgt dem Tagesablauf eines Arbeitnehmers. Professionelle Händler öffnen morgens ihre Plattform und versuchen, tagsüber ihre Trends zu finden. Abends werden alle Positionen geschlossen und ohne Stress kann der Abend begrüßt werden. In der Nacht hat sich der Daytrader vom Risiko verabschiedet und genießt in der Regel einen guten Schlaf.

Am hektischsten geht es beim Scalping zu. Die Positionen werden oft nicht länger als eine Stunde gehalten. Das Kaufen und Abstoßen innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden ist nicht ungewöhnlich. Bei dieser Form des Handelns versucht der Trader, seinen Gewinn aus der Masse der Aktionen zu ziehen. Der Anfänger sollte damit erst beginnen, wenn er genügend Erfahrungen im Geschäft gesammelt hat, sind doch eine Vielzahl von Informationen in kürzester Zeit in gewinnbringende Handlungen umzusetzen.

Weitere Empfehlungen