Für reine und schöne Haut – diese Tipps helfen gegen Akne

Pickel und Mitesser treten nicht nur im Jugendalter auf, auch immer mehr Erwachsene sind von einer sogenannten Spätakne betroffen: So tritt die Hauterkrankung laut einer Studie von Eucerin bei rund 40 Prozent der Erwachsenen ab dem 25. Lebensjahr auf, von denen der Großteil weiblich ist. Wer unter Akne leidet, hat nicht nur mit einer schmerzhaften pickeligen Haut zu kämpfen, häufig kommen auch noch psychologische Auswirkungen dazu. Betroffene verlieren an Selbstbewusstsein, fühlen sich unwohl in ihrem Körper und vermeiden soziale Kontakte. Welche Ursachen Akne im Erwachsenenalter haben kann und welche Tipps gegen die Hauterkrankung helfen, verraten wir ihnen hier.

Gesichtspflege, © Nika Akin / pixelio.de
Gesichtspflege, © Nika Akin / pixelio.de

Was ist Akne und welche Symptome sind kennzeichnend für die Hauterkrankung?

Akne gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen auf der ganzen Welt und kann in allen Altersklassen auftreten – ob bei Säuglingen, Teenagern oder Erwachsenen. Sie ist eine Erkrankung der Talgdrüsen und durch eine erhöhte Talgproduktion mit einer Verhornungsstörung im Talgdrüsengang gekennzeichnet.

Es gibt verschiedene Formen von Akne, die unterschiedliche Ausprägungen und Symptome haben. Während sich bei leichten Verläufen nicht entzündliche Mitesser und Pickel bilden, können bei schwereren Formen eitrige Pusteln und Papeln sowie entzündliche Knoten auftreten.

Bei schweren Ausprägungen können schmerzhafte Zysten sowie auch Gelenkentzündungen und Fieber hinzukommen. Dabei breitet sich Akne nicht ausschließlich im Gesicht aus – auch andere Körperstellen wie Rücken, Brust oder Nacken können betroffen sein.

Was sind die Ursachen für Akne im Erwachsenenalter?

Selbst wer im Jugendalter von Akne verschont geblieben ist, kann als Erwachsener trotzdem betroffen sein. Doch was sind die Ursachen für Akne im Erwachsenenalter? Für die Erkrankung an der Spätakne spielen verschiedene Gründe eine Rolle: Einerseits zählen Hormonschwankungen zu den wesentlichen Einflussfaktoren für die Entstehung von Akne. Diese können beispielsweise nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille, während des Menstruationszyklus oder bei einer Schwangerschaft auftreten.

Auch durch eine schlechte Ernährung mit viel Zucker und Weizen kann die unschöne und unangenehme Hauterkrankung begünstigt werden. Darüber steht Stress ebenfalls im Zusammenhang mit Akne: Hektische Alltage, Druck im Beruf und seelische Belastungen im Privatleben können sich negativ auf unsere Haut auswirken. Dies sorgt für ein vermehrtes Ausschütten der Hormone Adrenalin und Cortisol. So kommt es zu Hautentzündungen und einem Auftreten verschiedener Symptome von Akne wie Pickeln, Bläschen und kleinen Hautverdickungen.

Schließlich kann die Erkrankung auch durch die falsche Hautpflege mit aggressiven und hautreizenden Produkten, Inhaltsstoffen mit Alkohol oder auch zu fettenden Cremes begünstigt werden.

Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Akne

Da die Hauterkrankung in schweren Fällen oder bei Nichtbehandlung unschöne Narben hinterlassen kann, sollte man idealerweise bereits bei den ersten Symptomen einen Hautarzt aufsuchen. Wer in Hamburg auf der Suche nach einem Dermatologen ist, findet beispielsweise bei Doctolib eine Auflistung ortsansässiger Fachärzte. Bei der Online-Terminvergabe ist die genaue Verfügbarkeit des Arztes auf einen Blick ersichtlich, um bei akuten Beschwerden lange Wartezeiten zu umgehen.

Nach der Diagnose steht die Behandlung im Fokus, für die es je nach Hauttyp und Ausprägung der Akne unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Bei leichteren Symptomen können Cremes, Lotions und Salben helfen, die äußerlich auf die Haut aufgetragen werden. Wer einen schweren Verlauf hat, bekommt oftmals eine medikamentöse Behandlung mit Tabletten zum Einnehmen oder auch Antibiotika, die entzündungshemmend sind. Bei einer hormonell bedingten Akne kommen häufig auch verschiedene Hormonpräparate als Behandlungsform zum Einsatz.

Diese Hausmittel helfen gegen Akne

Auch mit verschiedenen Hausmitteln lässt sich Akne lindern: Eine entzündungshemmende und antiseptische Wirkung hat das Gel der Heilpflanze Aloe Vera. Aufgetragen auf die Haut, ist es nicht nur antibakteriell, sondern lindert gleichzeitig auch Schmerzen.

Auch Teebaumöl kommt bei entzündlichen Hautproblemen zum Einsatz, da es ebenfalls bakterienhemmend und reinigend ist. Der natürliche Pflanzenextrakt hilft dabei, überschüssigen Talg zu entfernen und Unreinheiten auszutrocknen.

Ein bekanntes Hausmittel gegen Akne ist zudem Heilerde: Sie lässt sich als Gesichtsmaske auftragen und nimmt überschüssiges Fett, Talg sowie Schmutz auf. Dabei besteht das natürliche Pulver aus verschiedenen Mineralien, die die Haut vor Entzündungen schützen.

Auch Apfelessig ist ein echter Geheimtipp gegen Akne und besitzt antibakterielle Eigenschaften, mit denen er die Haut von Bakterien befreit. Zusätzlich enthält das Hausmittel wertvolle Fruchtsäure, die eine Überproduktion von Talg minimiert.

Bei milden Verläufen der Hauterkrankungen können auch Gesichtsdampfbäder effektiv sein: Der heiße Wasserdampf öffnet die Poren und wirkt Verstopfungen sowie Hautunreinheiten entgegen. In Kombination mit ätherischen Ölen wie beispielsweise Kamillenblüten sind Dampfbäder gleichzeitig entzündungshemmend.

Bildquelle: © Nika Akin / pixelio.de

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