"Der böse Struwwelpeter" als Theaterereignis im Grünen

Direkt aus dem Corona-Lockdown in den Jenischpark: Das Theater am Strom sprengt die biedermeierliche Idylle mit Zirkus, Zank, Gezeter und "Dem bösen Struwwelpeter"! Die ebenso vergnügliche wie bitterböse Neuauflage des Klassikers von Heinrich Hoffmann ist eine Kooperation mit Engelbach&Weinand.

Der böse Struwwelpeter, © Theater am Strom
Der böse Struwwelpeter, © Theater am Strom
Wann? 18., 19. und 20. Juni 2021, jeweils 15.00 Uhr
Wo? Jenischpark

Der böse Struwwelpeter – für freche Kinder und ihre armen Eltern

Der Daumenlutscher, der Suppen-Kaspar, der Zappelphilipp, der bitterböse Friederich: Jeder kennt sie und erinnert sich mit wohligem Schauer an Vorlesestunden mit dem "Struwwelpeter". Theater am Strom entwickelte gemeinsam mit Engelbach&Weinand eine mobile Produktion für Zuschauer ab acht Jahren und zeigt sie vor dem Jenisch Haus.

Ein Wägelchen mit Requisiten, ein Akkordeon, drei Spieler. Mehr braucht "Der böse Struwwelpeter" nicht, um das Original von 1844 drastisch-vergnügliche Blüten treiben zu lassen. Dabei wird mit dem weit verbreiteten Missverständnis der schwarzen Pädagogik seines Autors Heinrich Hoffmann radikal aufgeräumt. Stattdessen: Schwarzer Humor. Und kindliche Anarchie!

Drei Schauspieler erzählen, spielen, singen und versetzen das Publikum in Staunen und Schrecken über die Aktualität des Biedermeier-Kinderbuchs.

"Von neugierigen über verträumte bis hin zu richtig fiesen Kindern, von abwesenden bis zu Helikopter-Eltern – alle Figuren aus dem Struwwelpeter sehen wir heute genauso auf den Spielplätzen der Stadt", findet Regisseur Marcel Weinand, die eine Hälfte von Engelbach&Weinand. "Wir haben den freien Grundton von Hoffmanns alten Reimen wiederentdeckt." ergänzt Christiane Richers von Theater am Strom. „Man kann sagen, wir spielen Struwwelpeter – Das Original.“

Aus der Zusammenarbeit zweier eigenwilliger Hamburger Theatertruppen entstehen bunte Szenen mit scharf gezeichnetem, grellem Personal und schadenfroh-schrägen Liedern von Komponistin Eva Engelbach, der anderen Hälfte von Engelbach&Weinand, die auch gleich selber auf der Bühne steht. Das wird mit Sicherheit höchstvergnüglich und schauderhaft schön.

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung und den Neustart Kultur Fonds Darstellende Künste #TakeAction.

Quelle: Theater am Strom

Ortsinformationen

Jenischpark
Hochrad 56
22605 Hamburg - Othmarschen
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