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Hilfe für die Clublandschaft – LiveKomm ruft zu Solidarität auf

"Last night a DJ saved my life" – jetzt braucht die deutsche Clublandschaft Hilfe! Die LiveMusikKommission e. V. hat notgedrungen den LiveKomm Krisenstab Corona gegründet. In ihm engagieren sich derzeit Clubbetreiber und Netzwerkakteure freiwillig zusammen, um die deutsche Club- und Festivallandschaft zu stützen und zu retten. 

Tanzparty, © Rainer Sturm / www.pixelio.de
Tanzparty, © Rainer Sturm / www.pixelio.de

Bis etwaige Maßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierungen zur Rettung der kleinen und mittleren Kulturbetriebe umgesetzt sind, helfen sich die Netzwerke selbst.

So veröffentlichte der Krisenstab zum einen erste Handlungsempfehlungen zur Vermeidung der Clubinsolvenz und verschickte sie an die knapp 600 Mitglieder. Zum anderen wurde eine Blitzumfrage initiiert, an der innerhalb von zwei Tagen mehr als 250 Clubbetreiber teilnahmen. Die Ergebnisse geben einen ersten Eindruck der Auswirkungen der Krise auf den Clubbereich. Schon letzte Woche, also noch vor den bundesweiten Schließungen, belief sich der prognostizierte Schaden auf über 1,7 Millionen Euro. Ein Update der Umfrage ist für die nächsten Wochen geplant.

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Aktuell starten bundesweit zahlreiche Club-Netzwerke mit Spenden- und Crowdfunding-Aktionen, um kurzfristig Hilfsmittel für die gefährdeten Musikspielstätten zu sammeln. Auch der LiveKomm Krisenstab entwickelt zusammen mit der Clubcommission Berlin und dem ClubKombinat Hamburg eine Kampagne, die neben der Unterstützung der Clubkultur auch für eine gesamtgesellschaftliche Solidarität aufruft. So sollen 8% der Spenden an gemeinnützige Aktionen verteilt werden. 

Der Start der landesweiten Solidaritätskampagne ist für Montag, 23. März 2020, vorgesehen. In Hamburg startet das Clubkombinat Hamburg e.V. die Aktion "coronaclubrettungHH". Infos sind unter clubkombinat.de/coronaclubrettung-hh zu finden. 

Quelle: LiveMusikKommission e. V.

Weitere Infos zum Thema Coronavirus in Hamburg:

Bild: www.pixelio.de

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