So lässt sich rund um das Smartphone Geld sparen

Das Smartphone ist für viele Menschen zum täglichen Begleiter geworden. Über 80 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone und meist wird es mehrfach täglich genutzt. Vielfach wird das Smartphone zusammen mit einem Vertrag erworben. Gerade bei teuren Smartphones ist das sinnvoll, damit man nicht direkt einen vierstelligen Betrag für das neue Topmodell eines großen Herstellers bezahlen muss. 

Smartphone, © Lupo / www.pixelio.de
Smartphone, © Lupo / www.pixelio.de

Allerdings gibt es auch viele Nutzer, die sich für ein etwas älteres Smartphone entscheiden und dieses dann direkt bezahlen, um sich nicht in einem mehrjährigen Vertrag zu binden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und es kommt bei der Entscheidung vor allem auf die persönlichen Ansprüche an. Dieser Artikel soll zeigen, wie man beim Thema Smartphone Geld sparen kann und worauf man sonst noch achten sollte, wenn man sich für ein neues Smartphone entscheidet.

Eine Vertragsbindung kann sich lohnen

Handyverträge haben einen eher schlechten Ruf, da sie oft unflexibel sind und eine lange Laufzeit haben. In den meisten Fällen müssen sich die Kunden für 24 Monate an ihre Konditionen binden, wenn sie einen Vertrag abschließen. Die Änderung eines laufenden Vertrags ist oft nicht möglich und wenn sich die eigenen Anforderungen ändern, ist das oft mit höheren Kosten verbunden. Trotzdem kann es aus finanzieller Sicht sinnvoll sein, sich für einen mehrjährigen Vertrag zu entscheiden. Denn die Mobilfunkanbieter erhalten sehr attraktive Konditionen, wenn sie neue Smartphones in großer Zahl beim Hersteller einkaufen. So können sie auch den Kunden einen günstigen Preis anbieten. Im Gegenzug muss sich der Kunde dann an den Anbieter binden. Davon können beide Seiten profitieren. Gerade bei neuen Smartphones aus dem Premiumsegment ist es oft günstiger, wenn man das Gerät zusammen mit einem Vertrag erwirbt. Trotzdem sollte man genau nachrechnen und sich überlegen, ob es nicht doch noch eine preiswertere Option gibt. Bei Verivox kann man zahlreiche Handytarife vergleichen und herausfinden, ob ein Vertrag mit Smartphone sinnvoller ist, als ein flexibler Tarif mit einem selbst gekauften Smartphone.

Es muss nicht immer das neuste Smartphone sein

Natürlich ist es enorm reizvoll, stets das neuste Smartphone zu haben. Die Technik entwickelt sich rasant weiter und die Hersteller erfinden immer neue Features, um die neuen Geräte attraktiv zu machen. Wer Geld sparen möchte, der sollte sich aber ernsthaft überlegen, ob es wirklich mit jedem Vertragsabschluss ein neues Smartphone sein muss. Wer zwei Jahre lang einen teuren Vertrag hatte, um sein Smartphone zu bezahlen, der kann es danach natürlich behalten. Oft werden die Konditionen einfach beibehalten und man kann sich erneut ein Smartphone aussuchen. Allerdings kann es aus finanzieller Sicht sinnvoll sein, das alte Smartphone zu behalten und in einen günstigeren Vertrag zu wechseln oder sich für einen flexibleren Tarif zu entscheiden. Mit einem monatlich kündbaren Vertrag kann man sein Smartphone einfach weiternutzen und warten, bis es die eigenen Ansprüche nicht mehr erfüllt. In dieser Zeit wird man Monat für Monat bares Geld sparen.

Und wenn man irgendwann wieder ein neues Smartphone haben möchte, dann kann man sich immer noch nach dem besten Angebot umschauen. Das hat übrigens auch den großen Vorteil, dass man als Neukunde sehr häufig noch einmal eine zusätzliche Prämie oder einen besonderen Rabatt bekommt.

Wo sollte man das neue Smartphone kaufen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um sich ein neues Smartphone zu kaufen. Am einfachsten ist der Gang ins lokale Geschäft. Dort kann man das jeweilige Gerät anschauen und direkt mit nach Hause nehmen. Die günstigste Variante ist das aber nur in den seltensten Fällen. Deutlich sinnvoller ist es, im Internet einen Preisvergleich durchzuführen und sich im Anschluss daran für den Shop zu entscheiden, der den besten Preis anbietet.

Wer nicht besonders viel Wert auf Neuware legt, der kann einen Anbieter auswählen, der gebrauchte Smartphones aufarbeitet und mit einer Garantie versieht. Abhängig vom Gerät lassen sich mehrere hundert Euro sparen. Das ist gerade für Käufer mit einem begrenzten Budget eine hervorragende Möglichkeit, um ein hochwertiges Gerät aus dem Premiumsegment zum fairen Preis zu bekommen.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, nach dem Release eines neuen Modells erst einmal ein paar Wochen zu warten. Die Preise fallen in der Regel relativ schnell und bereits eine kurze Wartezeit kann viel Geld sparen. Außerdem sollte man darauf achten, ob möglicherweise schon der Nachfolger des Wunschmodells in den Startlöchern steht. Das führt üblicherweise dazu, dass es die alten Modelle mit besonders hohen Rabatten gibt und man echte Schnäppchen machen kann.

Der richtige Umgang mit dem alten Smartphone

Wer ein neues Smartphone gekauft hat, der muss sich natürlich noch um das alte Smartphone kümmern. Wenn es sich noch um ein relativ neues Modell handelt, dann lohnt sich der Verkauf auf einer Plattform wie eBay oder eBay Kleinanzeigen. Dort lassen sich Smartphones üblicherweise relativ schnell veräußern. Übrigens sollte man sein altes Smartphone nicht in der Schublade verschwinden lassen, um es irgendwann in der Zukunft zu verkaufen. Denn technische Geräte verlieren relativ schnell an Wert. Deshalb lohnt es sich, einen zeitnahen Verkauf anzustreben.

Beschädigte Smartphones landen sehr häufig in der Schublade oder werden direkt entsorgt. Doch auch mit ihnen lässt sich noch ein wenig Geld machen. Viele Unternehmen kaufen defekte Smartphones auf, um sie zu reparieren und im Anschluss daran wieder zu verkaufen. Gerade bei optischen Beschädigungen wie einem Riss im Display oder einer zerkratzen Rückseite, lassen sich in vielen Fällen noch attraktive Preise erzielen.

Und wenn es sich wirklich um ein unverkäufliches Gerät handelt, dann sollte man es nicht einfach achtlos im Hausmüll entsorgen. Es gibt viele wohltätige Projekte, die man mit einer Smartphone-Spende unterstützen kann. Denn in den Geräten stecken wertvolle Rohstoffe, die im Rahmen des Recyclings extrahiert werden können. 

Foto: © Lupo / www.pixelio.de

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