So gelingt ein Umzug in Hamburg ohne Stress

Wer bereits einen Umzug hinter sich hat, weiß, dass ein Wohnungswechsel zur körperlichen und nervlichen Herausforderung werden kann. Allerdings muss der Umzug nicht zwingend zur Zerreißprobe werden. Wer sich an ein paar wertvolle Tipps hält, kann den Wohnungswechsel gleich viel stressfreier hinter sich bringen.

Wer clever plant, erspart sich Umzugsstress, © pixabay.com/congerdesign
Wer clever plant, erspart sich Umzugsstress, © pixabay.com/congerdesign

Jeder Umzug ist eine nervliche und organisatorische Herausforderung

Wer in Hamburg eine neue und bezahlbare Wohnung gefunden hat, ist bereits stresserprobt. Dennoch bahnt sich nach der oft beschwerlichen Wohnungssuche direkt eine weitere Herausforderung an: der Umzug in die neue Wohnung.

Während dem großen Umzugstag zunächst mit Vorfreude entgegengesehen wird, kommt kurz vor dem großen Tag meist Stress auf. An Ausspannen in der Freizeit oder der Möglichkeit, einem Hobby nachzugehen, ist kaum noch zu denken. Schließlich fordert die Umzugsorganisation kurz vor dem Tag des Wohnungswechsels volle Aufmerksamkeit. Es verwundert wenig, dass daher kaum noch Zeit für private Verpflichtungen oder Entspannung bleibt.

Seinen Höhepunkt erreicht das Umzugs-Chaos dann, wenn der große Tag gekommen ist. Im schlechtesten Fall passiert nämlich Folgendes: Helfer tauchen nicht auf, Schlepperei und Möbelaufbau bleiben an einigen wenigen Freunden hängen und ein Parkplatz für den Umzugstransporter fehlt.

Allerdings lassen sich solche Umzugs-Horrorszenarien vermeiden. Wer seinen Umzug gründlich vorbereitet, sich professionelle Hilfe für den Umzug holt und clever plant, erspart sich unnötigen Stress. Damit lässt sich gleich viel entspannter in einen neuen Lebensabschnitt in einer neuen Wohnung starten.

Der erste Schritt: die alte Wohnung rechtzeitig kündigen

Ein Umzug kann auch finanziell zu einer echten Belastung werden. Das gilt zumindest dann, wenn zeitweise zwei Wohnungen finanziert werden müssen. Das wiederum kann dann passieren, wenn die alte Wohnung nicht rechtzeitig gekündigt wird.

In der Regel ist bei Kündigungen von Mieterseite eine dreimonatige Kündigungsfrist einzuhalten. Diese sollte – um Doppelzahlungen zu vermeiden – bei Wohnungssuche und Umzugsplanung berücksichtigt werden.

Dabei wichtig zu wissen: Auch Mieter, die ihrem Vermieter einen geeigneten Nachmieter anbieten können, kommen um die Einhaltung der Kündigungsfrist nicht zwingend herum. Schließlich ist der Vermieter nicht dazu verpflichtet, die vorgeschlagenen Neu-Mieter zu akzeptieren.

Genügend Zeit für den Umzug einplanen

Viele Umzüge arten in Stress aus, weil für sie zu wenig Zeit eingeplant worden ist. Wer annimmt, seinen gesamten Hausstand innerhalb von ein oder zwei Tagen ein- und ausräumen zu können, erlebt meist eine böse Überraschung.

Um keinen unnötigen Stress aufkommen zu lassen, ist es gerade für Berufstätige wichtig, genügend Zeit für ihren Umzug einzuplanen. Schließlich können sie sich dem Wohnungswechsel nicht ohne Weiteres den ganzen Tag widmen.

Damit dennoch genügend Zeit bleibt, allen Aufgaben nachzukommen, sollten Arbeitnehmer rechtzeitig Urlaub für den Umzug nehmen. Zu beachten ist aber: Lediglich ein Urlaubstag für den Tag des Umzugs genügt nicht. Schließlich gibt es neben dem Transport von Möbeln und Kartons noch viele weitere Aufgaben rund um den Umzug zu erledigen. Um das Stresslevel nicht unnötig zu erhöhen, sind zwei freie Tage vor und nach dem Umzugstermin sinnvoller. So bleibt genügend Zeit, um Kartons zu packen und Möbel in Ruhe ab- und wieder aufzubauen. Auch kleinere Renovierungsarbeiten lassen sich während der Urlaubstage erledigen.

Beachten müssen Arbeitnehmer dabei jedoch, dass es keinen gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaubstage für den Umzug gibt. Allein dann, wenn ein Umzug aus beruflichen Gründen erforderlich ist, kann ein solcher Anspruch entstehen. Bei einem Umzug, der allein aus privaten Gründen notwendig ist, sind Arbeitnehmer hingegen auf ihren regulären Urlaubsanspruch angewiesen.

Damit der Umzug möglichst reibungslos ablaufen kann, muss eine ausreichende Anzahl von Urlaubstagen rechtzeitig beantragt werden. Insbesondere der Tag des Umzugs sowie der Tag davor sollten unbedingt frei sein.

Extra-Tipp: Um den Umzug besonders entspannt und mit wenigen Urlaubstagen zu bewältigen, bietet es sich an, freitags umzuziehen. Wer sich dann mittwochs, donnerstags und freitags freinimmt, hat fünf Tage Zeit für seinen Umzug.

Professionelle Umzugsfirmen bieten Unterstützung nicht nur beim Möbeltransport, © pixabay.com/congerdesign
Professionelle Umzugsfirmen bieten Unterstützung nicht nur beim Möbeltransport, © pixabay.com/congerdesign

Professionelle Hilfe durch ein Umzugsunternehmen sichern

Viele Menschen möchten sich die Kosten für ein professionelles Umzugsunternehmen sparen. Oft ist das aber keine sinnvolle Entscheidung: Lassen sich am Umzugstag keine Helfer organisieren oder steht kein Fahrzeug zur Verfügung, artet der geplante Umzug in Chaos aus.

Wer hingegen eine Umzugsfirma beauftragt, schließt diese Gefahren komplett aus. Schließlich arbeiten spezialisierte Firmen absolut zuverlässig und stehen mit passenden Fahrzeugen und genügend Helfern pünktlich bereit. Sie übernehmen den Auf- und Abbau von Möbeln und packen auf Wunsch sogar Umzugskartons für den Auftraggeber.

Kartons rechtzeitig packen

Wird das Packen von Umzugskartons selbst, statt von einem Umzugsunternehmen übernommen, ist es eine relativ zeitintensive Aufgabe. Damit dennoch alle Habseligkeiten am Umzugstag sicher verstaut sind, ist es wichtig, mit dem Packen rechtzeitig zu beginnen.

Damit das Packen möglichst stressfrei abläuft, kann es sinnvoll sein, schon einen Monat vor dem Umzugstermin damit zu beginnen. So können der Feierabend oder das Wochenende dazu genutzt werden, in Ruhe alle Kartons zu bestücken.

Ausmisten und Einpacken kombinieren

Wer mit dem Packen bereits rechtzeitig vor dem Umzugstermin beginnt, hat genügend Zeit, Packen und Ausmisten zu kombinieren. Das nimmt meist zwar etwas mehr Zeit in Anspruch – erleichtert aber das Auspacken in der neuen Wohnung deutlich. Schließlich wird durch das Ausmisten sichergestellt, dass nur die Gegenstände in der neuen Wohnung ankommen, die dort auch gebraucht werden.

Sperrmüll anmelden

Bei einem Umzug lassen sich regelmäßig nicht nur überflüssige Kleinigkeiten aussortieren. Oft kommt es vor, dass auch Möbel und andere größere Gegenstände in der neuen Wohnung nicht mehr gebraucht werden. Selbstverständlich ergibt es wenig Sinn, die nicht mehr benötigten Teile mit in die neue Wohnung zu nehmen.

Sinnvoll ist es daher, Sperrmüll rechtzeitig und möglichst für den Umzugstag anzumelden. So müssen die nicht mehr gebrauchten Gegenstände nicht mühevoll transportiert werden. Sie können quasi gemeinsam mit der alten Wohnung zurückgelassen werden.

Einen Baby- oder Tiersitter für den Umzugstag organisieren

Auch an kleinere Kinder oder Tiere muss bei der Umzugsplanung gedacht werden. Für sie ist es nämlich meist besonders schwierig, mit der Umzugshektik umzugehen. Um Kinder oder Haustiere nicht unnötig zu verunsichern und zu stressen, sollte am Umzugstag daher ein Baby- bzw. Tiersitter organisiert werden.

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