Regen am Hochzeitstag? 7 Tipps für eine wetterfeste Hochzeit

Damit ihr an eurem großen Tag nicht eiskalt überrascht werdet, sondern für alle (wettertechnischen) Eventualitäten gerüstet seid, verraten wir euch in diesem Beitrag 7 Tipps, wie ihr eure Hochzeit schon in der Vorbereitung wetterfest macht.

Hochzeit im Regen, © Pexels/Zara Hamdane
Hochzeit im Regen, © Pexels/Zara Hamdane

Für viele Paare ist die eigene Hochzeit der bedeutendste Tag in ihrem Leben. Da verwundert es nicht, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Es gibt jedoch eine Sache, die nicht mal das bestorganisierte Brautpaar planen kann: das Wetter. So kann es leider passieren, dass es am heißersehnten Tag nicht sonnig und warm ist, sondern wie aus Eimern schüttet.

Wie gut, dass es einiges gibt, das ihr tun könnt, damit eure Hochzeit nicht ins Wasser fällt. Im Folgenden findet ihr 7 tolle Tipps, mit denen euer großer Tag auch bei Regenwetter unvergesslich und wunderschön wird.

1. Ausweich-Location

Solltet ihr eine Trauung im Freien planen, seid ihr gut beraten, wenn ihr eine Schlechtwetteroption parat habt. Insbesondere für den Fall, dass es an eurem Hochzeitstag stark und ohne Unterlass regnet, braucht ihr eine Ausweich-Location. Denn in diesem Fall helfen Regenjacken und -schirme auch nicht mehr weiter.

Sprecht euch dafür am besten rechtzeitig mit der für eure Feierlocation zuständigen Person ab und einigt euch mit ihr auf einen alternativen Ort, an dem ihr die Trauung im Falle von Schlechtwetter abhalten könnt.

2. Regenfester Unterstand bzw. Zelte

Feiert ihr nach dem Ja-Wort nicht in einem Restaurant, sondern beispielsweise im eigenen Garten, ist eine Schlechtwetteroption unabdingbar. Hier könnt ihr höchstwahrscheinlich nicht einfach nach innen ins Wohnzimmer ausweichen, wenn es am Tag der Tage überraschend regnet.

Daher ist gute Vorbereitung alles. Gibt es in der Nähe eurer Hochzeitslocation vielleicht ein Gebäude, das ihr nutzen dürft? Sollte das nicht der Fall sein, könnt ihr beispielsweise ein regenfestes Hochzeitszelt aufstellen, das Schutz vor Wind und Wetter bietet.

Tipp: Um wirklich für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, solltet ihr auch an Heizstrahler und Decken denken. Insbesondere am Abend kann es – auch im Sommer – ganz schön kühl werden. Damit eure Gäste nicht frieren, solltet ihr daher auch in diesem Aspekt nichts dem Zufall überlassen.

3. Handtücher

Hat sich für euren Tag schlechtes Wetter angekündigt, ist es eine gute Idee, Handtücher für die Gäste (und natürlich für euch) zur Verfügung zu stellen. Insbesondere für alle, die offene Schuhe tragen, können Handtücher ein willkommenes Utensil sein, um nach dem Regenguss die Füße trockenzulegen.

4. Wasserfestes Styling

Für den Fall der Fälle solltet ihr eure Brautfrisur sowie euer Make-up regenfest machen. Entscheidet euch für eine Frisur, die nicht beim leisesten Windstoß oder dem geringsten Kontakt mit Regenwasser komplett in sich zusammenfällt. Dasselbe gilt für das Make-up. Wasserfestigkeit ist hier auf jeden Fall empfehlenswert! Probiert Entsprechendes doch einfach mit der Person, die euch am großen Tag zurechtmacht. Diese kennt bestimmt verschiedene wasserfeste Stylings.

5. Regenfeste Kleidung und Schuhe

Klar, dass man nicht auf sein Traumkleid verzichten will, nur um wetterfest angezogen zu sein. Wenn ihr aber alles auf eine Outdoor-Hochzeit auslegt, kann ein regenfestes Outfit nicht schaden. Was heißt das genau? Ein kurzes Kleid, aber auch kurze Hosenbeine für den Herren sind sicherlich regenfester als ein langes wallendes Kleid und lange Hosenbeine.

Zu den präferierten Schuhen zählen High Heels nicht, wenn ihr auf Wetterfestigkeit setzen wollt. Wie wäre es alternativ mit Sneakern, die ein wenig nass werden dürfen und mit denen ihr auf feuchtem Untergrund nicht ausrutscht? Oder mit niedlichen Gummistiefeln – zumindest für die Fotos?

6. Schirme für die Fotos

Regenschirme sind leicht zu organisieren und retten euch und eure Gäste bei Regenwetter vor nassen Haaren und Outfits. Vor allem für leichte bis mittelschwere Regengüsse eignen sich die praktischen Helfer für jene Aktivitäten, die nichtsdestotrotz draußen stattfinden sollen.

Großer Pluspunkt von Regenschirmen: Diese werden auf euren Hochzeitsfotos ohne Zweifel zauberhaft aussehen. Sie verleihen den Bildern etwas Freches und es macht zudem Spaß, mit ihnen zu posieren.

Für den Zweifelsfall: Solltet ihr euch dafür entscheiden, die Kamera doch nicht mit Regenschirmen teilen zu wollen, könnt ihr das Paarshooting auch verschieben – und zwar auf einen Tag mit besserem Wetter. Besprecht das am besten mit der Person, die an eurer Hochzeit die Fotos macht.

7. Trotzdem Spaß haben!

Welches Wetter an eurem großen Tag schlussendlich auch herrschen mag, genießt es einfach! Dieser Tag kommt in dieser Form nicht wieder und ist in jedem Fall einzigartig – auch wenn oder gerade weil es regnet. Nehmt Regen und graue Wolken gelassen und habt trotzdem Spaß! Ein Aspekt, der euch das Regenwetter vielleicht sogar schmackhaft machen kann: Regen am Tag der Hochzeit soll Glück bringen. Na, wenn das kein gutes Omen ist!

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