Projekt Zukunftstaxi: Hamburgs Taxis werden elektrisch und inklusiver

Von 5 auf 50 in 5 Monaten: Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende hat gemeinsam mit Projektpartnern eine positive Zwischenbilanz zum Projekt Zukunftstaxi gezogen. Unter den neuen Taxis befinden sich auch die ersten E-Inklusionstaxen, die speziell für die Rollstuhlbeförderung geeignet sind. Sie werden im Rahmen des Projektes besonders gefördert.

Anjes Tjarks (mitte links) und Katharina Fegebank (mitte rechts) und Zukunftstaxis, Pressefoto
Anjes Tjarks (mitte links) und Katharina Fegebank (mitte rechts) und Zukunftstaxis, Pressefoto

Das Projekt Zukunftstaxi ist bewusst als breites Bündnis von Stadt, Branche und privaten Unternehmen aufgestellt.

Insgesamt über 30 Partner haben es sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, die Antriebswende bei den Hamburger Taxis zu fördern und zu beschleunigen und gleichzeitig die Dienste für mobilitätseingeschränkte Menschen deutlich auszubauen.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: "Das Projekt Zukunftstaxi ist ein echtes Erfolgsmodell. Wir können anhand der großen Nachfrage sagen, dass wir damit den Nerv der Branche getroffen haben. Ich freue mich sehr, dass wir hier gemeinsam mit den Unternehmen und Vermittlern die Antriebswende bei den Hamburger Taxis anpacken und schon jetzt mehr E-Taxis auf der Straße haben als in jeder anderen Stadt Deutschlands."

Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Gleichstellung: "Der gleichberechtigte Zugang zu allen Verkehrsmitteln ist eine wesentliche Voraussetzung, um allen Menschen in Hamburg die unabhängige Lebensführung und Teilhabe zu ermöglichen. Gerade Menschen, die sich innerhalb der Stadt nicht mehr mit dem eigenen Wagen fortbewegen oder aufgrund einer schweren Behinderung oder Krankheit keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, sind auf alternative Beförderungsmöglichkeiten angewiesen."

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"Insofern freue ich mich sehr über das große Interesse am Mobilitätsprogramm und über die ersten Inklusionstaxis auf Hamburgs Straßen. Es ist wichtig, dass wir nun klimafreundliche und barrierefreie E-Taxen, die auch Menschen mit Rollstühlen befördern, auf die Straße gebracht haben. Ich bin sehr froh ist, dass Inklusion, Klimaschutz und zeitgemäße Mobilitätskonzepte nicht mehr im Widerspruch zueinanderstehen, sondern sich mittlerweile ergänzen.", so Fegebank weiter.

In der ersten Stufe des Programms Zukunftstaxi konnten ab April 130 E-Taxis mit jeweils 10.000 Euro, 20 barrierefreie E-Taxis sogar mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Die Zahl der Anträge überstieg die das Fördervolumen dabei bereits nach wenigen Tagen.

Die Ausbezahlung der Förderbeträge folgt nach der Anschaffung des Autos und der Konzessionierung über einen Zeitraum von zwei Jahren. Es ist auch aufgrund von Nachrückerlisten davon auszugehen, dass am Ende das komplette Förderbudget der ersten Phase aufgebraucht sein wird.

Die zweite Förderstufe startet am Freitag, 1. Oktober 2021. In ihr werden weitere 170 E-Taxis mit bis zu 5.000 Euro und 30 für die Rollstuhlbeförderung geeignete E-Taxis mit bis zu 10.000 Euro gefördert.

Die Anträge hierfür können ab Mittwoch, 15. September 2021, über www.hamburg.de/zukunftstaxi abgerufen werden. Dort finden sich auch alle Informationen zu den Modalitäten der finanziellen Unterstützung.

Die bereits zugelassenen E-Taxis sind unter anderem auch auf der Hamburger Klimawoche im Einsatz.

Quelle: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende / Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke

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