Plakatkampagne des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Mit der Plakatkampagne "Wir forschen für eine Kindheit ohne Krebs" möchte das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg auf die Notwendigkeit der spendenfinanzierten Kinderkrebsforschung aufmerksam machen.

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Plakat
Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Plakat

Kinderkrebsforschung ist auf Spenden angewiesen

Noch bis zum 12. Dezember 2022 lenkt das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg den Blick der Hamburger Bevölkerung mit Großplakaten im Stadtgebiet auf das Thema Kinderkrebsforschung.

"Wir forschen für eine Kindheit ohne Krebs" – gemeint sind damit die rund 50 Mitarbeiter:innen, die gemeinsam mit Forschungsinstituten weltweit das Ziel verfolgen, zukünftig alle betroffene Kinder zu heilen – ohne Nebenwirkungen und Spätfolgen.

Kindliche Tumoren unterscheiden sich von denen Erwachsener und benötigen Behandlungskonzepte, die speziell auf junge Patient:innen zugeschnitten sind. Die häufigsten Formen sind Blutkrebs (Leukämien), Hirntumoren sowie Tumoren des Lymphgewebes – Karzinome, die bei Erwachsenen mehr als 90 % der Neuerkrankungen ausmachen, kommen dagegen selten vor.

Rund 80 % aller an Krebs erkrankten Kinder können heute geheilt werden, doch der Preis dafür ist hoch. Viele Kinder leiden während der Therapie unter zum Teil lebensbedrohlichen Nebenwirkungen. Zudem erkranken über 70 % der jungen Patient:innen im Laufe ihres Lebens an therapie- oder tumorbedingten Spätfolgen, wie hormonellen Störungen, Herzerkrankungen, Zweittumoren, Hörschäden oder kognitiven Störungen.

Eine gezielte Forschung zu Krebserkrankungen im Kindesalter ist notwendig, um die Heilungsraten zu steigern und Nebenwirkungen wie Spätfolgen zu reduzieren. Was die Wenigsten wissen: Die Mittel und die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erforschung kindlicher Krebserkrankungen sind aufgrund geringer Fallzahlen begrenzt, die Kinderkrebsforschung ist in besonderem Maße auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen.

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg wurde 2006 von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. – einem gemeinnützigen Verein betroffener Eltern – gegründet.

In enger Zusammenarbeit mit den pädiatrischen Studienzentralen und der klinischen Patientenversorgung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), konzentrieren sich die rund 50 Wissenschaftler:innen auf Schwerpunkte, die in der Pädiatrischen Onkologie eine zentrale Rolle spielen: auf die molekularen Grundlagen von Leukämien und Hirntumoren und die Weiterentwicklung zellulärer Therapieverfahren wie z. B. der Stammzelltransplantation oder CAR-T sowie Natural Killer Zell-basierter Behandlungsmethoden.

Die Finanzierung des Instituts erfolgt überwiegend durch Spenden und Patenschaften. Rund die Hälfte der Projektkosten werden zudem durch eingeworbene Drittmittel, zum Beispiel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Deutschen Krebshilfe, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Union (EU) und anderer Drittmittelgeber gedeckt.

Das junge Institut wird von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Mehr Informationen sind unter kinderkrebs-forschung.de und kinderkrebs-hamburg.de zu finden.

Spendenkonto

Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Haspa Hamburg
IBAN: DE37 2005 0550 1500 9470 05
BIC: HASPDEHHXXX

Quelle: Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

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