My Home is my Gym

Endlich haben wir es erkannt: Um fit zu werden und zu bleiben, braucht es nicht unbedingt ein Fitnessstudio. Allerdings ist es toll, mit Gleichgesinnten zu trainieren und die neuesten Geräte zu benutzen. Aber mal ehrlich: Um uns selbst fit zu halten, brauchen wir in erster Linie Motivation. Hier legen sich allerdings unsere "inneren Schweinehunde" oft und gern quer.

My Home is my Gym, © www.pexels.com /  MART PRODUCTION
My Home is my Gym, © www.pexels.com / MART PRODUCTION

Während Frauchen und Herrchen an den Geräten schwitzen, sitzen die Schweinehunde auf der Couch und tauschen die kalorienreichsten Rezepte für "nach dem Workout" aus. Da ist es bedeutend sinnvoller, den inneren Schweinehund zu Hause in den Zwinger zu sperren und sich selbst eine Party der Lebenslust und Bewegungsfreude zu bereiten, frei nach dem Motto: My Home is my Gym.

Fitness im Eigenheim braucht nicht viel Platz

Es ist gar nicht nötig, sich im Keller oder am Dachboden ein ganzes Fitnessstudio einzurichten. Der Trend geht gegenwärtig nämlich in Richtung "weniger ist mehr" und schließt vor allem intelligente Lösungen mit ein. Während Geräte, wie zum Beispiel Kraftstationen für multifunktionale Trainings, selbst viel Platz einnehmen und relativ kostenintensiv sein können, gibt es auch günstige, leichte und vor allem einfach zu verstauende Fitnessgeräte für die eigenen vier Wände. Eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst ein effektives Cardio- und Koordinationstraining angedeihen zu lassen, ist der Erwerb einer Koordinationsleiter oder eines Springseiles. Richtig viel Spaß bereiten Geräte wie Fitnesstrampolin und trendige Sprungboxen. Wer sich im Cardio-Fitnessbereich umsehen möchte, findet unzählige Möglichkeiten, um sich sein abwechslungsreiches Workout einfach selbst zu gestalten.

Licht, Luft und Liebe zum Detail

Um die eigene Motivation hochzuhalten, sollte das private Home-Gym einige wichtige Aspekte erfüllen. Allen voran sind gute Luft und Tageslicht zwei wesentliche Indikatoren für Freude am Training. Keinesfalls sollte man sein Fitnessstudio zu Hause wie eine Folterkammer einrichtet, womöglich in dunklen Kellerräumen, die schwer zu durchlüften und nur künstlich zu beleuchten sind – damit legt man sich selbst Steine in den Weg. Bei geöffneten Fenstern Vogelgezwitscher und Sonnenlicht wahrzunehmen, gestaltet das Training bei weitem erfreulicher. Wer diese Möglichkeiten nicht hat, kann sich allerdings mit ein paar Deko-Tricks behelfen. Freundliche Wandfarben oder Fototapeten mit Motiven, die positive Gefühle wecken, schaffen ein liebevolles Umfeld. Um sich zusätzlich zu verwöhnen, kann man mithilfe einer Tageslichtlampe für gute Stimmung sorgen. Duftende Raumsprays, Kerzen und Öle stimulieren ebenfalls den Wohlfühleffekt im Gehirn.

Regelmäßigkeit hilft dabei, Routinen zu schaffen

Die fiesen Tricks der inneren Schweinehunde haben schon so manches Indoor-Fitnessparadies ungenützt zurückgelassen. Tatsächlich hat sich in vielen Fällen der Wunsch nach körperlicher Ertüchtigung bereits mit der Installation der Geräte erschöpft. Zu wissen, dass der Hometrainer nur wenige Meter entfernt ist, schafft eine neue Form der Komfortzone. Die ständige Verfügbarkeit lässt sich theoretisch wunderbar in den Alltag integrieren – praktisch ändert sich allerdings nicht viel, denn woher soll man plötzlich die Zeit zum Trainieren nehmen? Da heißt es: Prioritäten setzen und neue Rituale schaffen. Die Zeiträume fürs Fitnesstraining müssen definiert und auch eingehalten werden. Es ist durchaus sinnvoll, klein anzufangen und das Pensum mit der Zeit auszuweiten. Wissenschaftlich erwiesen ist zudem auch, dass kleine Einheiten über kurze Zeiträume wesentlich effektiver sind, als sich täglich vorzunehmen: "Morgen trainiere ich aber richtig!"

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