Jetzt spenden: Musikbranche in Not – die Krise ist noch nicht vorbei!

Vor mehr als einem Jahr hat die Corona-Pandemie die Musikbranche komplett zum Erliegen gebracht. Und auch wenn die Inzidenzwerte jetzt sinken – bis Musikerinnen, Musiker, DJs und andere Musikschaffende wieder voll mit ihren Projekten durchstarten und damit ihren Lebensunterhalt sichern können, wird es noch einige Zeit dauern.

© Unsplash.com/Wiliam Krause
© Unsplash.com/Wiliam Krause

Die Haspa Musik Stiftung hat darum gemeinsam mit ihrem Partner RockCity Hamburg e.V. im Februar dieses Jahres einen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Mit einer Starteinlage der Stiftung in Höhe von 50.000 Euro konnten bereits 50 Musikprojekte unterstützt werden. Die Not in der Branche ist jedoch groß, so dass sich die Förderung schnell herumgesprochen hat. 250 weitere Musikerinnen und Musiker haben ihre Anträge eingereicht und hoffen auf eine Unterstützung.

"Wir möchten noch mehr Musikerinnen und Musiker unterstützen und starten darum in eine zweite Spendenrunde. Dafür benötigen wir Spenden von Hamburgerinnen und Hamburgern sowie weiteren Musikinteressierten. Jede Spende hilft, die kulturelle und musikalische Vielfalt auch für die Zeit nach der Corona-Krise dauerhaft zu sichern", sagt Dr. Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der Haspa.

Andrea Rothaug und Dr. Harald Vogelsang

Links: Andrea Rothaug (Fotocredit: Katja Ruge), Rechts: Dr. Harald Vogelsang (Fotocredit: Haspa)

Alle Spenden aus dem Hilfsfonds werden direkt und zu 100 Prozent an die Antragsteller weitergegeben. RockCity-Geschäftsführerin Andrea Rothaug sorgt gemeinsam mit einem Auswahlgremium aus Geschäftsstelle und Vorstand dafür, dass die Gelder an den richtigen Stellen eingesetzt werden.

"Musikerinnen, Musiker, DJs und Musikschaffende in Hamburg haben während der Corona-Pandemie Kreativität und Durchhaltevermögen gezeigt. Die vorgestellten Projektideen sind so vielfältig, dass die Auswahl extrem schwerfiel. Bei den Projekten handelt es sich beispielsweise um audio- und audiovisuelle Veröffentlichungen, Promotion- und Marketingmaßnahmen, Digitalisierung oder Videoproduktionen", so Andrea Rothaug. "Wir haben noch so viele spannende Anträge von Musikerinnen und Musikern, DJs und Musikschaffenden, die wir gern in der zweiten Runde unterstützen möchten."

Unter den 50 ausgewählten Antragstellern befanden sich in der ersten Runde unter anderem Projekte des Hamburger HipHop-Quartetts TOYTOY, des Hamburger Drama-Pop Duos Neue Deutsche Wahrheit sowie des Musikers Joel Havea. Die Freude über die Auswahl ihrer Projekte war unter den Musikschaffenden groß.

TOYTOY: "Wir freuen uns riesig, dass unser Projekt 'TOYTOY meets AgaJon' für den Hilfsfonds der Haspa Musik Stiftung ausgewählt wurde und wir damit in der aktuellen Situation die Möglichkeit bekommen, unseren kreativen Output weiter anzukurbeln und neue Ideen blühen zu lassen."

TOYTOY

TOYTOY (Fotocredit: Steven Haberland)

Neue Deutsche Wahrheit: "Der Hilfsfonds ist ein kleiner Lichtblick, der uns ermöglicht, unser Musikvideo ‚I Wanna Dance‘ durchzuführen, auf das wir schon lange hin fiebern. Mit diesem Motivationsschub fällt es direkt viel leichter, positiv zu bleiben."

Neue Deutsche Wahrheit

Neue Deutsche Wahrheit (Fotocredit: Julia Gaes)

Joel Havea: "Diese Förderung hilft uns unser neues Projekt ‚The Outlaw Ocean Music Project' zu realisieren, in diesen Zeiten wo alle Musiker ihre Haupteinkommensquellen verloren haben. Kreativität wird uns durch diese Krise bringen."

Joel Havea

Joel Havea (Fotocredit: Andrea Lavezzaro)

Spenden Sie jetzt für die musikalische Vielfalt in Hamburg!

Weitere Informationen unter: 
www.haspa-musik-stiftung.de/corona-hilfsfonds

Spendenkonto

Spendenempfänger: Haspa Hamburg Stiftung
IBAN: DE71 2005 0550 1280 3037 91
BIC: HASPDEHHXXX
Referenz: Haspa Musik Stiftung

Weitere Empfehlungen