MS DOCKVILLE erneut verschoben

Nach einer langen Zeit des Beobachtens und Hoffens, vielen Versuchen und Anläufen gibt es seit letzter Woche Gewissheit: Das MS DOCKVILLE kann auch 2021 nicht stattfinden und muss auf den 19. bis 21. August 2022 verlegt werden. 

MS DOCKVILLE, © Jonas Scharf
MS DOCKVILLE, © Jonas Scharf

Auch wenn die Pandemielage sich zunehmend entspannt, bestehen leider noch immer keine Gewissheiten und Planungssicherheiten für den August. Nach einem monatelangen Auf und Ab, das immer wieder Zuversicht und Ernüchterung mit sich brachte, musste das Team hinter dem Hamburger Festival für Musik und Kunst schweren Herzens die Reißleine ziehen.

Trotz des vergleichsweise spät im Sommer gelegenen Festivaltermins, der lange Zeit Anlass zum Optimismus bot, können die Planungsvorläufe angesichts der behördlichen Vorgaben nicht mehr realisiert werden.

Die Macher des MS DOCKVILLE haben lange alles versucht, um ihr Kulturangebot nicht verfrüht aufzugeben. Nun, knappe drei Monate vor dem Festivalwochenende, ging es nicht mehr anders.  

Mit der Verlegung des Festivals auf das kommende Jahr gehen auch die Tickets der Besucher auf 2022 über; die Eintrittskarten behalten auch für den 19. bis 21. August 2022 Gültigkeit.

Dann kommt das MS DOCKVILLE umso bunter, progressiver und fröhlicher zurück und feiert dreifach. Möglichst viele der bisher bestätigten Künstler sollen dann auch dabei sein, natürlich werden aber auch ganz neue Namen im Line-Up stehen. 

Neben dem MS DOCKVILLE mussten auch das SPEKTRUM und der VOGELBALL auf 2022 verlegt werden. Beide Festivals, die Momentaufnahme Beatkultur und der queer-elektronische Maskenball, finden am 06. August 2022 statt.  

Das Open Air Kunstfestival MS ARTVILLE, das im Wilhelmsburger Hafen im Sommer urbane Kunst von und für morgen versammelt und so Jahr für Jahr das besondere Setting für das MS DOCKVILLE prägt, soll in jedem Fall stattfinden.

Es laufen intensive Vorbereitungen, um auch in diesem Jahr mit interdisziplinärer Kunst die Frage zu bearbeiten: Wie wollen wir morgen leben? 

Quelle: Kopf & Steine GmbH

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