31. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg – International Queer Film Festival

Unter dem Motto "Streams Are My Reality" präsentieren die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg vom 20. Oktober bis 1. November 2020 ein hybrides Filmfestival über Online-Streaming und im Metropolis Kino in Hamburg.

© Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
© Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Wann? 20. bis 25. Oktober und 28. Oktober bis 1. November 2020
Wo? Metropolis Kino Hamburg & online: www.lsf-hamburg.de
Programm: Hier geht es zum Programm.
Karten: Tickets für die Lesbisch Schwulen Filmtage direkt hier bestellen.

Die Covid-19 Pandemie hat die Realität dieses Jahr ordentlich auf den Kopf gestellt. Sich diese Realität anzueignen, hat sich das Festivalteam zur Aufgabe gemacht. Das Besondere: Anders als die letzten 30 Jahre, kann Deutschlands größtes und ältestes queeres Filmfestival damit nicht nur wie gewohnt 15.000 Besucher in der Hansestadt bespielen, sondern die gesamte Bundesrepublik.

Queere Filme kommen dieses Mal in die eigenen vier Wände und sind jeweils 30 Stunden lang abrufbar. Auf Gespräche mit Gästen kann sich das Publikum wie gewohnt freuen.

Queere Wahrnehmbarkeit besonders wichtig

"In einem Jahr, in dem unerwartet alles anders läuft und viele queere Veranstaltungen abgesagt werden mussten, ist es uns besonders wichtig Wahrnehmbarkeit von Homo- und Bisexualität, von Trans*- und Intergeschlechtlichkeit zu schaffen. Deshalb haben wir uns entschieden, dass die Filmtage auf jeden Fall stattfinden müssen, wenn auch auf neuen Wegen“, sagt Hanne Homrighausen, eine der Organisator*innen der Lesbisch Schwulen Filmtage. „Dabei darf aber auch die einzigartige Atmosphäre eines Filmfestivals nicht fehlen, weshalb wir uns entschieden haben Filme nicht nur online, sondern auch im Kinosaal zu zeigen.“

Seit Anfang des Jahres hat das ehrenamtliche Kollektiv über Videokonferenzen die Filmtage geplant. Herausgekommen ist ein kleines, aber starkes Programm. Bei der Filmauswahl hat sich das Festivalteam unter anderem an gesellschaftspolitischen Themen orientiert, die in diesem Jahr mit und trotz Corona von großer Bedeutung sind. 

Die Eröffnung: gesellschaftskritisch, bunt und fürs Herz

Besonders ist dieses Jahr auch die Eröffnung (20. Oktober 2020, 19.30 Uhr online). „Zum ersten Mal in der Geschichte der Lesbisch Schwulen Filmtage zeigen wir zur Eröffnung eine Reihe von animierten Kurzfilmen, statt einem Langfilm “, erklärt Malte Legenhausen aus dem Organisationsteam.

"Die Eröffnung wird online stattfinden. So können wir viel mehr Menschen erreichen.! Gezeigt wird der Film Eyes, der eindrücklich veranschaulicht, wie es sich anfühlt als queere Person in der Öffentlichkeit immer wieder angestarrt zu werden. Carne (Flesh) greift fünf Portraits von Frauen und ihren Körpern auf. Der schwedische Film Topp 3 erzählt in herzerwärmenden und bunten Bildern wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Aber auch, was es heißt sich zu trennen. 

Weitere Infos unter www.lsf-hamburg.de/

Quelle: Querbild e. V.

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