Leben am Limit: Diese Hobbys sind Nervenkitzel pur

Das Leben ist doch wirklich viel zu kurz, um nicht hin und wieder ein wenig Nervenkitzel zu erfahren. Wer das Risiko sucht, der provoziert ganz bewusst Reaktionen in seinem Körper, die ein Hochgefühl hervorrufen. Allerdings wird vorher das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das nach der Aktion von Endorphinen abgelöst wird. Es ist ein Gefühl, das süchtig machen kann. Allerdings muss man sich dazu nicht unbedingt in Lebensgefahr begeben, sondern kann auch auf eine mehr oder weniger sichere Art und Weise Nervenkitzel erleben. Vor allem, wenn man in Hamburg wohnt, hat man ziemlich viele Möglichkeiten.

Bungee-Jumping, © unsplash.com/Jeffrey Grospe
Bungee-Jumping, © unsplash.com/Jeffrey Grospe

House Running

Auf Spider-Mans Spuren bewegt man sich beim House Running und ist dabei zumindest weniger gefährlich unterwegs als beim Bungee-Jumping. Gut gesichert mit professionellem Equipment darf man dabei die Fassade des Hamburger Hotels Holiday Inn hinunterspazieren. Dabei legt man eine Strecke von rund 50 Metern aufrecht und waagrecht gehend zurück.

Wichtig ist, dass man für das House Running wirklich schwindelfrei ist. Vor allem der erste Kick ist hier am schwierigsten. Den erfährt man direkt zu Beginn, wenn man den ersten Schritt über die Kante wagen muss. Ab dann läuft man quasi senkrecht auf den Boden zu. Sobald man merkt, dass das Geschirr einen festhält, weicht die anfängliche Angst und das Hochgefühl stellt sich ein.

Zocken in einem Hamburger Casino

Hierbei handelt es sich um einen Nervenkitzel, bei dem man seinen Körper keinen großen Belastungen aussetzt. Stattdessen wird der Kopf ordentlich gefordert. Der Besuch in einem Casino kann allerdings dennoch für einen gewissen Nervenkitzel sorgen, weil hier um Geld gespielt wird.

Hamburg verfügt über gleich zwei Spielbanken: das Casino Esplanade und das Casino Reeperbahn. Dort findet man neben Spielautomaten waschechte Casino Klassiker, wie etwa Roulette, Blackjack und Poker.

Allerdings sollte man sich nicht unvorbereitet in eine solche Spielothek wagen, vor allem dann, wenn es Neuland für einen ist. Ein geeignetes Training, um sich mit den Grundregeln der einzelnen Disziplinen vertraut zu machen, ist das Spielen in einem Online Casino. Dabei sollte man jedoch auf seriöse Anbieter achten. Einen Vergleich von seriösen Online Casinos mit Erfahrungen und Berichten findet man online. Hier kann man seine Fähigkeiten in allen möglichen Disziplinen trainieren, damit man später im realen Casino auch richtig absahnen kann.

Wenn man zum ersten Mal eine Spielbank betritt, sollte man auch darauf achten, entsprechend gekleidet zu sein. In den meisten Fällen wird eine schicke Abendgarderobe vorausgesetzt. Zudem braucht man einen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass.

Klettern und Bouldern

Neben den ganzen Extremsportarten kann man sich auch zumindest einen kleinen Nervenkitzel im Alltag holen. Besonders gut geht das beim Klettern oder der neuen Trendsportart Bouldern. Das gute beim Bouldern ist, dass man hier wirklich gut abgesichert ist, denn man klettert nur in Absprunghöhe.

Bouldern, © unsplash.com/Bhagava Marripati
Bouldern, © unsplash.com/Bhagava Marripati

Das heißt, dass man sich etwa maximal 3 Meter über dem Boden bewegt und sich im Zweifel auch einfach mal fallen lassen kann. Eine zusätzliche Sicherung, wie beim Klettern, ist hier nicht erforderlich. Der Sinn des Boulderns liegt darin sogenannte Probleme zu lösen. Wie bahnt man sich einen bestimmten Weg durch eine gewisse Kletterroute.

Den Nervenkitzel bekommt man durch die kleinen Fälle und Rückschläge. Hat man eine Route geschafft, kommt das Hochgefühl. Dabei tut man direkt noch etwas für den Körper und die Fitness, denn das Bouldern ist wirklich unheimlich anstrengend.

Bungee-Sprung vom Hafenkran

Bis zum Jahr 2001 war es noch möglich einen Bungee-Sprung vom Tele zu absolvieren. Da jedoch mittlerweile niemand mehr auf den Fernsehturm darf, muss halt eben der Hafenkran herhalten. Von ganz oben aus hat man einen wundervollen Ausblick auf den Hafen, die Hafencity und die Elbe. Allein deshalb kann es sich schon lohnen, den Kran zu erklimmen.

Insgesamt handelt es sich dabei um eine Höhe von 50 Metern aus 250 Tonnen Stahl. Allerdings ist man nicht nur vor Ort, um die schöne Aussicht zu genießen, sondern um den Absprung zu wagen und sich auf diese Weise seinen Nervenkitzel, inklusive Abkühlung in der Elbe, zu holen.

Dabei braucht man keine Angst zu haben, denn die Bungee-Seile sind wirklich sicher und es kann eigentlich nichts passieren. Die meisten Unfälle beim Bungee-Springen entstehen eher durch leichtsinniges Verhalten.

Mit dem Powerboat durch die Hamburger Gewässer

Eine Fahrt mit dem Powerboat ist ebenfalls nichts für schwache Nerven. Allerdings ist der Trip über das Hamburger Wasser deutlich harmloser, wenn man es mit dem Bungee-Springen oder dem House Running vergleicht. Die Fahrt mit dem Powerboat vereint Geschwindigkeit und Adrenalin mit ein wenig Sightseeing. Wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist, lassen sich sogar kleine Rennen veranstalten.

Bei den Booten selbst handelt es sich um sogenannte Festrumpfschlauchboote. Die kennt man beispielsweise aus vielen Filmen. Sie haben, wie der Name schon sagt einen festen Rumpf, während die Ränder aus einem aufblasbaren Material bestehen. Der 300 PS starke Motor sorgt dann für den Rest. Nicht selten erreicht ein Powerboat Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern. Ein Muss also für alle Wasserratten, die auf der Suche nach ihrem nächsten Nervenkitzel sind. 

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