Der KONFLIKTMONITOR zur Corona-Pandemie

Für den Herbst dieses Jahres bereitet das Museum der Arbeit eine Sonderausstellung zum vielfältigen und daueraktuellen Thema "Konflikte" vor. Im Mittelpunkt der Ausstellung sollen der Charakter und die Dynamik verschiedener gesellschaftlich relevanter Auseinandersetzungen stehen – ihr Entstehen, ihr Verlauf und die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Konfliktmonitor, © Museum der Arbeit
Konfliktmonitor, © Museum der Arbeit

Konflikte sind allgegenwärtig – in der Politik, im Arbeitsleben, in der Familie – und ebenso vielfältig sind ihre Erscheinungsformen: Wir erleben und beobachten sie als persönliche Gewissensbisse, als Ehestreit, als Tarifkonflikt zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern oder gar als Bürgerkrieg oder als internationale Krise. Konflikte beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück und unsere Gesundheit, unser Berufsleben und unsere Karrieren. Konflikte verändern die Welt, im Großen wie im Kleinen.

Die geplante Ausstellung möchte zum einen die gesellschaftliche und kulturelle Sinnhaftigkeit von Konflikten ergründen und zum anderen nach verschiedenen Lösungsstrategien fragen: Wann und wie entsteht ein Konflikt? Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert? Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen? Und wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen?

Der Konfliktmonitor

Die Ausstellung möchte die Besucher auch zur Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens einladen. Dazu hat das Museum der Arbeit bereits jetzt zusammen mit der Hamburger Agentur Generation Digitale einen KONFLIKTMONITOR entwickelt, der sich unter konfliktmonitor.com zentralen Streitthemen in der Corona-Pandemie widmet.

Ob Kontaktbeschränkungen, Corona-App oder Staatshilfen, ob die Dauer eines Lockdowns oder Fragen zum Arbeitsschutz – die Pandemie hat zahlreiche Fragen zum privaten und öffentlichen Leben aufgeworfen, zu denen die Nutzer des KONFLIKTMONITORS ihre Meinung äußern können.

Im Vorfeld der Ausstellung ist eine Podiumsdiskussion mit Experten zur Konfliktforschung geplant, bei der die Ergebnisse des KONFLIKTMONITORS ausgewertet werden. Zudem soll der KONFLIKTMONITOR in die Ausstellung integriert werden und Besuchern das jeweilige Meinungsspektrum unmittelbar anzeigen.

Weitere Informationen zur kommenden Konflikt-Ausstellung gibt es unter: https://shmh.de/de/konflikt

Quelle: Stiftung Historisches Museum Hamburg

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