Italienische Opernwochen in der Hamburger Staatsoper

Das Highlight der Opernsaison steht an: Ab Januar startet der Vorverkauf für die italienischen Opernwochen in der Hamburger Staatsoper. Besucher könne sich auf Klassiker wie Turandot, Aida, La Traviata und viele mehr freuen.

Staatsoper Hamburg, © Staatsoper Hamburg
Staatsoper Hamburg, © Staatsoper Hamburg

Die Hamburger Staatsoper veranstaltet im Frühjahr 2022 die italienischen Opernwochen. Gäste können Inszenierungen einiger der wichtigsten italienisch-sprachigen Opern besuchen. Hier ein kurzer Überblick über das geplante Programm:

La Traviata

Wann? 4., 6., 17. und 20. März 2022
Wo? Staatsoper Hamburg
Karten: online erhältlich unter staatsoper-hamburg.de
Preis: 7,- bis 119,- Euro
Zugang: Es gilt die 2G-Plus-Regel

Guiseppe Verdis Oper aus dem 19. Jahrhundert dreht sich um das Schicksal von Violetta, einer begehrten Kurtisane in Paris. Als sie sich in Alfredo verliebt, stellt sich ihr Leben auf den Kopf. Mit der Oper wollte der italienische Komponist die Liebe, die an gesellschaftlichen Erwartungen und Zwängen scheitert thematisieren.

Heute gehört "La Traviata" zu den bekanntesten Opern aller Zeiten. Die Inszenierung in der Staatsoper wurde von Johannes Erath verantwortet und feierte schon 2013 Premiere.

Turandot

Wann? Premiere am Samstag, 13. März 2022; weitere Vorstellungen am 16., 19., 23., 26., 29. März und am 1. April 2022
Wo? Staatsoper Hamburg
Karten: online erhältlich unter staatsoper-hamburg.de
Preis: 8,- bis 195,- Euro
Zugang: Es gilt die 2G-Plus-Regel

Prinzessin Turandot hat Rache geschworen: Weil vor langer Zeit einer Frau Gewalt angetan wurde, soll sie kein Mann je besitzen. Jeder, der die Prinzessin umwirbt, muss drei Rätsel lösen. Puccinis Oper behandelt Themen um Macht und um Begehren. Im Zentrum steht die aufbegehrende Tochter, die Liebe selbstbestimmt gegen ihren Vater leben will.

Giacomo Puccini, der italienische Komponist der hinter der Oper steht, stirbt noch bevor die Oper vollendet werden kann. Die Besucher stehen nach der Aufführung selbst vor einem Rätsel: Ist nach so viel Blutvergießen noch Liebe möglich?

Madame Butterfly

Wann? 15., 18., und 24. März 2022, 19.30 Uhr
Wo? Staatsoper Hamburg
Karten: online erhältlich unter staatsoper-hamburg.de
Preis: 6,- bis 109,- Euro
Zugang: Es gilt die 2G-Plus-Regel

Puccinis missverstandene Oper: Als die Oper 1904 in Mailand Premiere feierte, wusste das Publikum nicht, was es von dem Stoff halten soll. Heute wird die Tragödie hochgehalten als das gefühlvollste und bewegenste Werk des italienischen Komponisten, auch wenn sie von manchen für orienalistische und rassistische Tendenzen kritisiert wurde.

Die Geschichte, die sich in drei Akten auf der Bühne entfaltet, spielt in Japan. Ein amerikanischer Soldat und eine japanische Frau, die zusammen ein Kind zeugen, bevor er das Land und seine junge Familie verlässt.

Jahre später kehrt er zurück – nicht aber um seine Jugendliebe wieder aufleben zu lassen, sondern um sich das Kind zu holen und in seine Heimat mitnehmen. Das Drama endet tragisch in einem Selbstmord.

Die Inszenierung an der Hamburger Staatsoper feierte 2012 Premiere.

Aida

Wann? 22., 25., 30. März, 3. und 8. April 2022
Wo? Staatsoper Hamburg
Karten: online erhältlich unter staatsoper-hamburg.de
Preis: 6,- bis 109,- Euro
Zugang: Es gilt die 2G-Plus-Regel

Aida, die äthiopische Prinzessin wird ins alte Königreich Ägypten entführt, wo sie sich schließlich in eine großen Feldherren verliebt. Als dieser schließlich gegen ihr Heimatland in den Krieg zieht, gerät sie in eine Identitätskrise. Was ist wichtiger, die Liebe oder ihre Heimat?

Im Jahr 1871 wurde die Oper von Guiseppe in Kairo uraufgeführt, heute ist sie eine der am meisten gesungenen Opern auf der ganzen Welt. Die berührende Geschichte von Aida hat es in die Herzen vieler Opernliebhaber geschafft.

Luisa Miller

Wann? 16., 19. und 23. Februar, 27. und 31. März 2022
Wo? Staatsoper Hamburg
Karten: online erhältlich unter staatsoper-hamburg.de
Preis: 7,- bis 119,- Euro
Zugang: Es gilt die 2G-Plus-Regel

Luisa Miller hat nicht nur italienische Wurzeln: Die Oper von Guiseppe Verdi basiert auf dem Theaterstück "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller. Um den Erwartungen des Opernpublikums gerecht zu werden, musste Verdi das hochpolitische Stück von Schiller jedoch etwas verändern: Der Fokus richtet sich nun auf das Familiendrama.

Rückblickend ist die Oper in Verdis Leben besonders wichtig geworden: Sie läutete eine neue Phase in Verdis Schaffen ein und ebnete den Weg für spätere Werke wie Aida.

Quelle: Hamburgische Staatsoper GmbH

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