Impfzentrum in den Hamburger Messehallen

Zum Start des Impfzentrums in den Hamburger Messehallen werden zunächst rund 500 Termine pro Tag für die Corona-Schutzimpfung für die besonders Schutzbedürftigen vergeben. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, wird die Kapazität deutlich hochgefahren.

Corona-Impfung, © Pete Linforth / pixabay.com
Corona-Impfung, © Pete Linforth / pixabay.com

Mit der Impfung von Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste nimmt das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen die Arbeit auf. Nach dem Klinikpersonal und den Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen ist damit jetzt die dritte große Gruppe mit der Corona-Schutzimpfung dran.

Termine für Über-80-Jährige 

Wenn aktuell Termine im Impfzentrum frei sind, werden sie auch an andere Personen mit der höchsten Impfpriorität vergeben, heißt es von der Sozialbehörde, also zum Beispiel an Personen über 80 Jahre. Die Terminvergabe läuft über den Arztruf 116 117. Die Impfberechtigung muss vor Ort belegt werden.

Offiziell zur Impfung eingeladen werden die Über-80-Jährigen erst in der kommenden Woche.

7.000 Impfungen täglich möglich

Die Kapazität des Impfzentrums übertreffe die zunächst vorgesehenen 500 Impfungen pro Tag deutlich, sagte Behördensprecher Martin Helfrich. "Bis zu 7.000 Menschen könnten pro Tag geimpft werden, wenn es genügend Impfstoff gäbe. Sobald die Verfügbarkeit des Impfstoffs besser ist, sobald mehr Dosen nach Hamburg geliefert werden, wird in den Messehallen auch sehr viel mehr geimpft werden."

Er hoffe auf die baldige Zulassung eines weiteren Impfstoffes, damit die Anzahl nach und nach hochgefahren werden kann und mehr Menschen eine Corona-Schutzimpfung angeboten werden könne, so Helfrich. Bislang hat Hamburg insgesamt knapp 30.000 Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer bekommen.

Zum Start des Impfzentrums werden Bürgermeister Peter Tschentscher und Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) in der Messehalle 3 erwartet. Im Anschluss wird der Hamburger Bürgermeister mit den Regierungschefs der anderen Bundesländer und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen im Kampf gegen den Pandemie beraten. Es wird davon ausgegangen, dass die Runde bei ihrer Schaltkonferenz den Lockdown über den 10. Januar 2021 hinaus bis Ende des Monats verlängern wird. Auch der Hamburger Senat ist dafür. 

Quelle: ndr.de

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20357 Hamburg - St. Pauli
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