Hamburger Einzelhandel: Gelingt mit digitaler Außenwerbung der Weg aus der Krise? HYGH AG als Hoffnungsträger

Der Einzelhandel in der Hansestadt sitzt Corona-bedingt wieder in der Achterbahn der Gefühle. Wurden nach der Vorstellung des neuen Stufenplans innerhalb erstaunlich kurzer Zeit Läden und Geschäftsräume von Click & Collect- auf das Click & Meet-System umgestellt und die ersten Erfahrungen gesammelt, kletterte der Hamburger Inzidenzwert am 17. März 2021 abermals wieder auf über 100. 

Display-Netzwerk von HYGH, Pressefoto
Display-Netzwerk von HYGH, Pressefoto

Um auch angesichts einer erneuten Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiter sichtbar für die Kundschaft zu bleiben und sie mit aktuellen Informationen und speziellen Angeboten zu versorgen, sind neue Ideen und Ansätze gefragt.

Wohl genau im richtigen Moment startet das Berliner Unternehmen HYGH AG, Spezialist und Innovator im Bereich Digitaler Außenwerbung, mit der Aufstellung von 200 Bildschirmen in der Elbmetropole. Inwieweit eröffnen sich dem gebeutelten Hamburger Einzelhandel nun konkret neue Möglichkeiten, mit seinen Kunden in Kontakt zu treten und zu bleiben?

Im Gegensatz zum Online- und Versandhandel, der einen Umsatzrekord nach dem anderen einfährt, ringt der stationäre Einzelhandel fast überall ums Überleben. Das drohende Zurückfahren der letzten Lockerungen verheißt ebenfalls nichts Gutes. Angesichts dieser Hürden, die den wichtigen direkten Austausch und die persönliche Beratung erheblich erschweren bzw. unmöglich machen, suchen insbesondere unternehmerische Einzelkämpfer sowie ausschließlich regional tätige Ketten händeringend nach neuen Kommunikationskanälen.

Das Berliner Unternehmen HYGH wendet sich mit seinem Angebot nicht nur an große Unternehmen, sondern zudem an Ladenbesitzer, kleine und mittelständische Unternehmen, die sich keine aufwendigen Werbekampagnen und starre Laufzeiten auf den Displays der Großen der Branche in der Hansestadt leisten können.

Co-Founder der HYGH AG Fritz Frey kennt das Gefühl genau, von den marktdominierenden Platzhirschen nicht ernst genommen zu werden: "Für die Bekanntmachung eines anderen Projekts wollten wir 2017 Außenwerbung auf dem Ku'damm schalten und hatten dafür ein Budget von 50.000 Euro eingeplant. Für den Preis haben wir bei den Mitbewerbern aber nicht mal einen Termin bekommen. Das war alles total unflexibel. Wir haben uns gedacht: Viele kleine Anbieter werden dadurch ja von Außenwerbung ausgeschlossen. Wir wollten daher eine Plattform bauen, mit der man Außenwerbung genauso einfach und lokal buchen kann wie Anzeigen bei Google."  

Als Konsequenz baute er zusammen mit Vincent Müller und Antonius Link eben selbst ein Unternehmen auf, dass diese offenkundige Lücke mit einem hochflexiblen und niederschwelligen Display-Netzwerk schließt und auch dem "Bäcker am Eck" ermöglicht, seine Kunden mit bezahlbaren, zeitlich und räumlich exakt definierbaren Außenwerbe-Aktionen zu erreichen. Nach einer überaus erfolgreichen Start-Finanzierungsrunde, die passenderweise auch über eine Blockchain-basierte Crowdfunding-Plattform lief, konnte der renommierte Hardware-Hersteller Samsung als Partner gewonnen – und mit der Aufstellung der ersten 200 Displays in Berlin begonnen werden.

Im Januar 2021 kamen weitere 250 in der Bundeshauptstadt dazu, im Februar startete die Platzierung von 200 Displays in Köln – und nun steht von März bis Mai auch die Verteilung von 200 Bildschirmen in Hamburg an. Dank der unkomplizierten und zeitgenauen Kampagnen-Erstellung und -Buchung lässt sich bereits mittags mit Außenwerbung auf Trends reagieren, die sich erst am Morgen abzeichnen. Betreiber von Restaurants können zum Beispiel ihr Mittagstischangebot potentiellen (Take-Away)-Gästen präsentieren, die gerade ihre Frühstücksbrötchen beim Bäcker holen. Dieser wiederum erinnert seine Kunden über das Display an der Bushaltestelle in der City-Nord daran, auf dem Heimweg noch ein paar Franzbrötchen fürs Abendbrot einzukaufen.

HYGH AG Erfahrungen in der Außenwerbung praktisch nutzbar gemacht

Durch die intuitive Bedienbarkeit der Plattform und die zeitnahe Ausspielung der Display-Werbung können lokale Händler ihre Corona-bedingten Nachteile gegenüber den Online-Shops zu einem nicht unerheblichen Teil wieder ausgleichen und dabei von den HYGH AG Erfahrungen profitieren. Aber auch Player wie N26 oder Netflix profitieren von der Zielgenauigkeit, erläutert Fritz Frey: "Unternehmen müssen während der Pandemie-bedingten Schließung und insbesondere nach der Öffnung Dienstleistungen und Angebote hyperlokal dort bewerben, wo sich Zielgruppen tummeln." 

Das Display-Netzwerk von der HYGH AG erlaubt den Einzelhändlern aber auch, ihren durch Corona dahinschmelzenden Umsatz aufzubessern. Wer ein Display in sein Schaufenster stellt, erhält dafür eine monatliche Vergütung. Die Werbekunden behalten andererseits über sämtliche Kampagnenparameter wie Dauer, Ort und Umfeld jederzeit die volle Kontrolle. 

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