Hamburger Blindenstiftung – das Leben im Blick

Die Hamburger Blindenstiftung (HBS) wurde 1830 gegründet, um blinden Menschen Bildung und damit die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu ermöglichen. Heute beschäftigt die Stiftung über 170 Mitarbeiter in der Betreuung, Förderung, Beratung, Pflege und Versorgung blinder und sehbehinderter Menschen. Die Hamburger Blindenstiftung umfasst ein Internat in Winterhude, Wohngruppen in den Stadtteilen Winterhude und St.Georg, sowie eine Senioren Wohnpflegeeinrichtung in Hamburg-Wandsbek. Außerdem werden Sozialwohnungen in Hamburg-St.Georg und Hamburg-Jenfeld an bedürftige, blinde und sehbehinderte Menschen vermietet und ambulante Betreuung angeboten.

Hamburger Blindstiftung, Logo
Hamburger Blindstiftung, Logo

Stiftungszweck

Bei der Hamburger Blindenstiftung werden ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke verfolgt (§2 der Stiftungssatzung). Da die Hamburger Blindenstiftung eine "operative Stiftung" ist, stehen hier die von der HBS betriebenen Einrichtungen im Vordergrund. Stiftungszwecke sind beispielsweise:

  • Unterstützung von blinden und sehschwachen Personen
  • Förderung des Wohlfahrtswesens
  • Förderung der Altenhilfe
  • Förderung von Kunst & Kultur
  • Ausweitung und Förderung des Ehrenamtes
  • Förderung der Jugendhilfe

Das Senator-Ernst-Weiß-Haus – Mit Sicherheit ein maßgeschneidertes Zuhause

Im Jahr 1996 hat die Hamburger Blindenstiftung eine für Hamburg und Umgebung einzigartige Wohneinrichtung geschaffen: Das auf die Bedürfnisse sehbehinderter und blinder Senioren zugeschnittene Senator-Ernst-Weiß-Haus. In der Gemeinschaft kleiner Wohngruppen leben Menschen mit Sehbehinderung hier in Sicherheit, dabei selbstbestimmt und individuell – Wohn- und Lebensqualität auch im hohen Alter sind so garantiert.

Ankommen, einrichten, zuhause fühlen:

  • großzügiges Wohnen in 26qm großen Einzelappartements mit Bad, teilweise mit Terrasse
  • integrierte und Palliativ-Pflege
  • individuelle Gestaltung des Appartements mit eigenen Möbeln
  • Cafeteria und Kiosk
  • Wahlmöglichkeiten im Speisenangebot
  • freie Arztwahl
  • auf Wunsch kirchliche Begleitung
  • Lieferservice für Einkäufe im Supermarkt

Sicher betreut – in wunderschöner Umgebung

St. Georg und Winterhude – in diesen zwei Hamburger Stadtteilen mit ihrer besonders hohen Wohn- und Lebensqualität sind unsere vier Wohngemeinschaften angesiedelt. Hier leben jeweils sechs bis acht blinde und sehbehinderte Erwachsene mit zusätzlichen Beeinträchtigungen selbstständig und pädagogisch begleitet zusammen – entweder dauerhaft oder aber so lange, bis ein eigenständiges Leben möglich ist. In der Regel gehen sie einer Beschäftigung z.B. in der Werkstatt für behinderte Menschen nach.
Das Zusammenleben in unseren Wohngruppen wird gemeinschaftlich geplant und organisiert. Alle Wohngemeinschaften verfügen über Gärten oder Terrassen, die zu vielfältigen Aktivitäten einladen – so kann z.B. gemeinsam draußen gegrillt und gefeiert werden.

Unser Angebot:

  • Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer.
  • Bad und Toilette teilen sich zwei Personen.
  • Wohnzimmer und Küche sind Gemeinschaftsräume und werden von allen genutzt.
  • Wir unterstützen Sie dabei, selbständig zu leben.
  • Unsere speziell ausgebildeten Reha-Lehrer (lebenspraktische Fähigkeiten und Orientierung und Mobilitätstraining) entwickeln gemeinsam mit Ihnen passgenaue Hilfen für den Alltag.
  • Wir helfen Ihnen im Haushalt, Alltag und organisieren die Pflege, die Sie benötigen.
  • Unsere Mitarbeiter sind in der Regel tagsüber und nachts vor Ort.

Natur und Stadt in Reichweite

Unsere Wohneinrichtungen sind bestens in ihre Stadtteile integriert und in einem Umfeld angesiedelt, das ein breit gefächertes infrastrukturelles Angebot bereithält. Alltägliche Besorgungen können Sie selbständig oder auch mit Begleitung bequem vor Ort erledigen. Spaziergänge in der Natur sind problemlos möglich und auch die Hamburger Innenstadt und andere Stadtteile sind schnell zu erreichen.
Von allen Wohngemeinschaften aus sind Werkstätten für behinderte Menschen zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner nutzen auch den angebotenen Bustransfer zu den Werkstätten und Tagesförderstätten.
Sie sind an unseren Wohngemeinschaften interessiert? Dann wenden Sie sich an Frau Renate Hausmann-Fricke, die Ihnen gern für weitere Fragen oder für eine Besichtigung einer Wohngruppe zur Verfügung steht.

Ortsinformationen

Hamburger Blindenstiftung
Bullenkoppel 17
22047 Hamburg - Wandsbek
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