"Hamburg sagt Danke" – mit einem besonderen Schriftzug für Radfahrer

In der Corona-Pandemie haben viele Menschen bisher Großes geleistet und dazu beigetragen, die Krise zu meistern – nur manche wissen es gar nicht. Denn auch jeder Radfahrer hat durch solidarisches Verhalten auf dem Rad dazu beigetragen, dass Abstände eingehalten werden, die Luft sauber bleibt und die Gesundheit gefördert wird. Im Rahmen der Radkampagne "Fahr ein solidarisches Hamburg" konnten sich Hamburger durch individuelle Komplimente nun bei ihren liebsten Radfahrer bedanken. Das Resultat: ein einzigartiger Schriftzug am Alsterufer – "Hamburg sagt Danke!"

Drohnenaufnahme, © Fahr ein solidarisches hamburg
Drohnenaufnahme, © Fahr ein solidarisches hamburg

Wer Rad fährt, fährt solidarisch. Auf Hamburgs Straßen an der frischen Luft und mit Abstand. Radfahren ist außerdem gut für die die Umwelt. Damit macht jeder und jede einzelne Radfahrer Hamburg zu einem noch lebenswerteren Ort. Mit der Aktion "Hamburg sagt Danke" soll das Gemeinschaftsgefühl der Bürger gestärkt und den Radfahrer nun gedankt werden. In Form von Komplimenten, die dort zu sehen sind, wo sich ihre Adressaten häufig aufhalten: an einem Radweg in der Hansestadt. Genauer gesagt am Alsterufer.
 
Die 100 Komplimente wurden dazu bereits vor einigen Wochen über www.fahrrad.hamburg eingesammelt und waren innerhalb weniger Stunden vergeben. Die Nutzer konnten über eine Eingabemaske ihre Komplimente individuell anpassen und online an ihre Liebsten adressieren. Nun haben die Komplimente der Hamburger ihren Weg auf die Straße gefunden: Auf über 100 Metern am Alsterufer zwischen Fontenay und Alter Rabenstraße ergeben die einzelnen Komplimente zusammen den Schriftzug "Hamburg sagt Danke". Je nach Witterung wird das Kunstwerk, das mit abwaschbarem Kreidespray aufgebracht wurde, bis zu sieben Tage lang auf der Straße zu sehen sein.
 
Kirsten Pfaue, Koordinatorin für die Mobilitätswende der Stadt Hamburg: "In den vergangenen Monaten haben sich viele Menschen auf ihr Fahrrad geschwungen und auf diese Weise während der Corona-Pandemie zu einer Entlastung des Straßenverkehrs, einem besseren Klima und einem größeren Gemeinschaftsgefühl in der Stadt beigetragen. Es tat gut, so viele Radfahrende auf Hamburgs Straßen zu sehen. Durch das Surren der Räder wurde Hamburg noch aktiver und lebendiger und es wurde deutlich, wie sich diese Stadt durch eine Stärkung des Radverkehrs verändern kann. So wird die Mobilitätswende ganz real erfahrbar. Radfahren bedeutet auch immer ein Stück Hamburger Lebensgefühl und Freiheit bei ausreichend Abstand und trotz Corona-Krise. Ich bin überzeugt, dass die Stadt vom Fahrradsattel aus neu erlebbarer wurde und manche schöne Ecke neu entdeckt worden ist. Danke dafür!"

Über die Kampagne "Fahr ein solidarisches Hamburg"

Mit dem "Bündnis für den Radverkehr" hat sich die Stadt Hamburg im Juni 2016 selbst das Ziel gesteckt, den Radverkehr zu verbessern und so eine fahrradfreundlichere Stadt zu werden. Neben den beschlossenen baulichen Maßnahmen und den Serviceangeboten schaltet die Hamburg Marketing GmbH in enger Abstimmung mit der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende eine Kommunikationskampagne zur Stärkung des Radverkehrs sowie der Lebensqualität in Hamburg.

Die Kampagne wurde von der Agentur Jung von Matt SPORTS konzipiert und umgesetzt. Ziel der dreijährigen Aktion ist es, die Bereitschaft für das Radfahren zu steigern, das Engagement der Stadt sicht- und erlebbarer zu machen, die Fahrradfreundlichkeit Hamburgs zu vermitteln und das Klima unter den Verkehrsteilnehmern Hamburgs zu verbessern. 

Quelle: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

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