Schutzimpfung: Hamburg macht weiteres Angebot an Studierende

Alle Hamburger Studierenden können vom 21. bis 27. Juli 2021 ein exklusives Impfangebot in Anspruch nehmen: Sie erhalten eine Corona-Schutzimpfung ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum in den Hamburger Messehallen. Diese Möglichkeit besteht für alle Studierenden, die bislang noch keine Erstimpfung erhalten haben.

Corona Impfstoff, © Pixabay/Ali Raza
Corona Impfstoff, © Pixabay/Ali Raza

Das haben die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) und die Sozialbehörde mit der Landeshochschulkonferenz (LHK), dem Studierendenwerk Hamburg und den studentischen Vertretungen vereinbart. Auf diesem Wege können alle Studierenden noch vor Ende August schnell und kostenfrei einen vollen Impfschutz gegen Covid-19 erhalten.

Hamburgs Studierende der sechs staatlichen und der privaten Hochschulen erhalten so die Möglichkeit, eine Woche lang zwischen 8.00 und 19.00 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung im Impfzentrum zu erscheinen und direkt geimpft zu werden. Neben dem Ausweis muss nur der Studierendenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung vorgewiesen werden. Zusätzlich benötigt wird der Personalausweis oder Reisepass. Wenn vorhanden, soll auch der Impfpass mitgebracht werden.

Welcher Impfstoff verwendet wird, richtet sich nach der tagesaktuellen Verfügbarkeit, es wird sich bei Personen unter 60 Jahren grundsätzlich um einen mRNA-Impfstoff (Biontech, Moderna) handeln.

Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin: "Ich freue mich sehr, dass wir den mehr als 110.000 Hamburger und internationalen Studierenden nun ein weiteres unbürokratisches Impfangebot machen können. Ich bedanke mich besonders beim Team des Impfzentrums, das seit vielen Wochen großartige Arbeit leistet und maßgeblich dazu beigetragen hat, die Pandemie in Hamburg einzudämmen. Unser Ziel bleibt weiterhin, im bevorstehenden Wintersemester wieder größtenteils in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Dazu ist es unerlässlich, dass möglichst viele Mitarbeitende der Hochschulen und Studierende gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft sind. Von daher appelliere ich an alle Studierenden, die bislang noch keine Erstimpfung erhalten haben: Bitte nehmen Sie das Angebot der Stadt an und helfen Sie auf diesem Wege mit, die Pandemie weiter in den Griff zu bekommen und schützen Sie sich selbst und andere, gerade damit auch diejenigen, die sich selber nicht impfen lassen können."

Prof. Dr. Andreas Timm-Giel, Präsident Technische Universität Hamburg und Vorsitzender Landeshochschulkonferenz (LHK): "Als Hamburger Hochschulen stehen wir in der Verpflichtung unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten und für die Gesundheit und den Schutz unserer Beschäftigten und Studierenden zu sorgen. Eine hohe Impfquote spielt hier eine große Rolle, auch um das von uns gewünschte Wintersemester in weitgehender Präsenz zu ermöglichen. Daher freuen wir uns sehr über das niederschwellige Impfangebot für alle Studierenden im Impfzentrum."

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg: "Das Studierendenwerk unterstützt nachdrücklich den Aufruf an Studierende, sich jetzt impfen zu lassen, damit zum Semesterbeginn beste Voraussetzungen für den Präsenzbetrieb geschaffen sind. So kann wieder ein Campusleben entstehen, das Treffen in der Mensa, Beratung in Präsenz und gemeinschaftliche Unternehmungen auch in den Wohnanlagen ebenso wie den persönlichen Austausch unter Studierenden noch besser ermöglicht."

Jasmin Kunze und Leo Schneider, LandesAStenkonferenz Hamburg (LAK): "Nach einer unsagbar belastenden Zeit mit ausschließlicher Online-Lehre bauen wir auf die schrittweise Rückkehr zum Präsenzbetrieb zum Wintersemester. Dabei ist die Impfung von Studierenden ein unverzichtbarer Baustein für eine sichere Öffnungsstrategie. Wir bedanken uns bei allen an der Hamburger Impfkampagne beteiligten Akteur*innen und sind zutiefst erleichtert darüber, dass nun endlich auch die Studierenden in den Fokus rücken. Ein erster Schritt die schwerwiegenden Folgen der Pandemie für Studierende nun Schritt für Schritt aufzuarbeiten und zu bewältigen ist die Impfung aller Studierenden, deshalb bitten wir alle Studierenden nachdrücklich sich impfen zu lassen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und die Neubelebung der Universitäten!"

Qelle: Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke

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