Hamburg klickt sich schick: Luxusmode einfach online ordern

Nicht nur während der Pandemie shoppen viele Hamburger lieber online – ein Trend der sich seit Jahren abzeichnet und in den vergangenen 12 Monaten noch einmal deutlich beschleunigt wurde. Das spüren auch Anbieter von Luxusmarken und kombinieren die Vorteile des Online-Shoppings mit den bekannten Annehmlichkeiten des klassischen Einkaufserlebnis. 

Chanel Bag, © The Vintage Bar
Chanel Bag, © The Vintage Bar

Wie das funktioniert, zeigt etwa der Online-Shop The Vintage Bar eindrucksvoll. Dort kommen Luxus-Liebhaber von Marken wie Chanel, Dior, Balmain, Prada oder Louis Vuitton voll und ganz auf Ihre Kosten. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn viele der edlen Handtaschen, Kleidungsstücke, Halsketten und Accessoires kosten weniger als die Hälfte im Vergleich zum stationären Einzelhandel. Bei Preisen von teils mehreren tausend Euro kann man also eine Menge Geld sparen.

Balmain zum Billigpreis?

Ermöglicht werden diese Preisvorteile durch Mieteinsparungen bei Ladengeschäften sowie einem weltweiten Netzwerk von Mode-Scouts, die Märkte weltweit nach den besten Angeboten scannen und oft ohne Zwischenhändler Einzelstücke oder auch mehrere Posten zum Schnäppchenpreis an Land ziehen.

Zudem handelt es sich größtenteils um Second-Hand-Ware, der man dies aber nicht ansieht. Angeboten werden nur neuwertige und vollständig überarbeitete Luxus-Artikel, die allesamt als Originale zertifiziert sind. Fälschungen legt man sich also garantiert nicht in den virtuellen Einkaufswagen.

Schampus im Showroom

Nun möchte man aber ungerne für eine Damenhandtasche von Bottega Veneta knapp 2.000 Euro bezahlen, und diese dann analog zum Amazon-Paket über den Gartenzaun geworfen bekommen. Oder gar in der Altpapiertonne "abgelegt" wiederfinden.

Das Shoppen von Luxusgütern ist auch immer ein Erlebnis, das einem – bei aller Liebe – der DHL-Mann so nicht bereiten kann. Deswegen schafft The Vintage Bar in ausgewählten Städten sogenannte Showrooms, wo man nicht nur wertvolle Einzelstücke nach vorheriger Terminabsprache begutachten kann.  

Auch gekaufte Ware darf man hier persönlich in Empfang nehmen – ein Gläschen Champagner inklusive. Wer dies nicht wünscht oder wem der nächstgelegene Showroom zu weit weg ist, kann sich die Ware trotzdem per Kurier nach Hause schicken lassen. Verzichtet damit aber auch auf das Begutachten oder Anprobieren der Ware vor dem Kauf und muss sich mit den Umtausch- und Rücksendebedingungen des Anbieters arrangieren.

Alternative ja, Ersatz nein

So schön diese neuen Shopping-Erlebnisse gerade in dieser Zeit auch sein mögen – für viele Hamburger stellen sie nur eine Alternative, aber keinen Ersatz für den samstäglichen Einkaufsbummel und das Stöbern in einem Laden dar. Denn das direkte Anfassen, Anfühlen, Anprobieren und Mitnehmen bietet einem nur das klassische Einkaufserlebnis im Laden. Und das wird wohl auch noch lange Zeit so bleiben.

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