Hamburg, Husum, harte Fälle: Schauspieler Anton Spieker im Interview
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Anton Spieker ist zum zweiten Mal als Kommissar Michael Brandt in der ARD-Degeto-Reihe "Die Toten am Meer" zu sehen. Im neuen Fall "Tod eines Pastors" führen ein Leichenfund im Watt, die Rungholt-Sage und Geheimnisse an einer Eliteschule das Ermittlerduo an der Nordsee in eine düstere Geschichte. Im Interview spricht Spieker über die Entwicklung seiner Figur, Hamburg und die Kraft der Küste.
Ein toter Pastor im Watt, die Sage von der versunkenen Stadt Rungholt und dunkle Geheimnisse an einer Eliteschule: Im vierten Film der ARD-Degeto-Reihe "Die Toten am Meer" ermitteln Ria Larsen und Michael Brandt in einem besonders düsteren Fall. "Die Toten am Meer – Tod eines Pastors" läuft am Samstag, 26. September 2026, im Ersten.
Für Anton Spieker ist es der zweite Einsatz als Kommissar Michael Brandt an der Seite von Marlene Tanczik als Ria Larsen. Im Gespräch mit dem Hamburg Magazin erzählt der Schauspieler, wie sich seine Figur weiterentwickelt hat, warum die raue Nordsee die Atmosphäre des Films prägt und weshalb ihn sowohl Hamburg als auch die Küste besonders anziehen. Außerdem verrät er, welche Herausforderung er sich für Michael Brandt in kommenden Fällen wünscht.
Michael Brandt zwischen Gerechtigkeit und Nähe
HAMBURG MAGAZIN: Du bist nun in deinem zweiten Fall als Michael Brandt dabei. Wie hat sich dein Bild von deiner Figur seit dem Einstieg verändert?
ANTON SPIEKER: Ich hatte das Glück, schnell einen Zugang zu Brandt zu finden. Was ihn ausmacht, ist sein Gerechtigkeitssinn und die Suche nach der Gerechtigkeit. Das ist seine größte Motivation, warum er Polizist geworden ist und warum ihm die Aufklärung so wahnsinnig wichtig ist. Das ist eine Sache, die ihn grundsätzlich erstmal ausmacht und die sich nicht verändert hat.
Möglicherweise ist er emotional gewachsen. Im ersten Film gab es noch die Suche nach Bestätigung über eine Dating-App. Mittlerweile hat er zu Ria eine Verbindung, die emotional sehr reif ist. Sie sehen sich, müssen aber nicht über alles sprechen. Das mag ich an den beiden sehr gern: Ihre Beziehung hat sich am meisten entwickelt.
HAMBURG MAGAZIN: Hat sich verändert, wie du in die Rolle reingewachsen bist? Bist du inzwischen noch etwas mehr Michael Brandt als im ersten Teil?
ANTON SPIEKER: Ich hatte auf jeden Fall mehr Vorbereitungszeit. Eine Rolle muss auch in einem wachsen und entstehen. Deswegen: Ganz bestimmt.
HAMBURG MAGAZIN: Hast du eine Lieblingsszene aus dem Film?
ANTON SPIEKER: Ja, tatsächlich. In der Mitte des Films gibt es eine Begegnung zwischen Brandt und Ria, als sie aus dem Kommissariat kommen. Brandt öffnet sich ihr gegenüber zum ersten Mal und erzählt, wie es in seiner Kindheit war.
Anstatt groß auf sich einzugehen, gibt es einfach einen Schulterklopfer und eine kleine Öffnung von Ria. Man schaut sich an und weiß: Eigentlich ist alles gesagt. Wir müssen nicht viel mehr reden. Wir verstehen uns und lassen uns trotzdem so sein, wie wir sind, und fordern nicht noch mehr.
Das mag ich total gerne zwischen den beiden, weil es für mich von einer emotional reifen Beziehung spricht. Das ist meine Lieblingsszene, weil sie die Beziehung zwischen den beiden am besten darstellt.
Es gibt aber auch noch andere tolle Szenen, etwa das Gespräch mit dem gemobbten Jungen in der Schule. Sie reden gemeinsam noch mal darüber, wie es ist, diese Erfahrung zu machen, niemanden mehr zu haben, der einem zur Seite steht, und wie es sich anfühlt, so allein zu sein. Das sind ehrliche Momente. Wenn Filme es schaffen, ehrliche Momente zu kreieren, ist das immer etwas Tolles.
Ein Fall über Schuld, Scham und Schweigen
HAMBURG MAGAZIN: Der Film berührt sehr schwere Themen. Es geht um Tod, Suizid, Mobbing und Betrug. Wie geht man als Schauspieler damit um, solche schweren Themen zu spielen?
ANTON SPIEKER: Diese Themen sind Teil der Geschichte und machen eine Fallhöhe aus. Ich finde aber auch: Es müssen nicht immer diese großen, schweren Themen sein. Es funktioniert auch anders.
Dabei ist auch die Frage: Was macht das persönlich mit einem? Hat man Erfahrungen in diese Richtung gemacht oder schon mal einen Menschen verloren? Macht das emotional etwas mit einem? Ich glaube, das sind Dinge, mit denen jeder persönlich umgehen muss.
Nichtsdestotrotz erzählen wir natürlich eine Geschichte, und das wissen wir auch. Es geht darum, Szenen glaubhaft zu spielen. Es muss aber nicht jede Szene etwas mit mir persönlich machen. Das darf passieren, aber es ist nicht zwangsläufig der Fall.
Deswegen ist es sehr individuell. Manche Szenen und Themen bewegen mich, bei anderen kann ich es einfach spielen. Dann funktioniert das in den meisten Fällen auch.
HAMBURG MAGAZIN: Michael Brandt erzählt im Film, dass er in der Kindheit gemobbt worden ist und damals niemandem davon erzählt hat. Wie wäre das bei dir gewesen? Hättest du das erzählt?
ANTON SPIEKER: Ich kenne solche Erfahrungen aus der Schulzeit. Ich glaube auch nicht, dass ich alles erzählt habe, und auf jeden Fall nicht freiwillig. Aber ich hatte das Glück, dass ich eine Mutter hatte, die sich dem Thema ganz feinfühlig nähern konnte. Das hat mich sehr darin unterstützt, solche Erfahrungen zu meistern.
Ich kann total nachvollziehen, dass man das nicht erzählt, weil es mit Scham verbunden ist. Das ist das Schlimme daran. Es ist ein total falscher Gedanke, weil sich die anderen schämen müssen. Deswegen ist es traurig, dass Betroffene oft nicht darüber sprechen – und trotzdem nachvollziehbar.
HAMBURG MAGAZIN: Der Film zeigt, wie schwer es sein kann, über belastende Dinge zu sprechen. Ist der Film auch ein Appell dazu, mehr über Gefühle und Sorgen zu reden und nicht alles herunterzuschlucken?
ANTON SPIEKER: Zu 100 Prozent. Über seine Gefühle und die Dinge, die einen beschäftigen, zu sprechen, ist ganz wichtig. Das ist auf jeden Fall ein Thema des Films.
HAMBURG MAGAZIN: Spielst du gerne Geschichten mit dieser hohen Fallhöhe oder magst du auch mal etwas Leichteres spielen?
ANTON SPIEKER: Ehrlich gesagt mag ich es wahnsinnig gerne, auch mal etwas zu spielen, das ans Herz geht oder ein Augenzwinkern hat. Auch Komödien spiele ich wahnsinnig gerne. Das durfte ich jetzt im Film nicht so viel machen, aber es macht mir total Spaß, mit Timing zu arbeiten. Das ist bei einer Komödie eine Sache, die total stimmen muss.
Ich weiß aber auch, dass ich in ernsthaften Themen und Themen, die Emotionalität benötigen, sehr gut zu Hause bin. Deswegen bin ich total dankbar, dass ich das so viel spielen darf. Aber ich würde auch gerne mal wieder eine Komödie machen.
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Eine mystische Sage und die raue Nordsee
HAMBURG MAGAZIN: "Die Toten am Meer" ist eher düster, fast schon ein bisschen mystisch durch die Rungholt-Sage. Wie wirkt sich diese mystische, düstere Ebene auf die Atmosphäre aus, in der Michael Brandt ermittelt?
ANTON SPIEKER: Das ist Teil des Formats und des Konzepts: Man hat einen Aufhänger, der etwas mit dem Norden und der Nordsee zu tun hat und oft etwas Mystisches mit sich bringt.
Ich glaube, das hängt unmittelbar zusammen, weil "das Atlantis der Nordsee", wie es so schön heißt, natürlich der Untergang einer Stadt durch die Rauheit der Nordsee ist. Diese Stimmung trägt sich durch den ganzen Film. Das hat etwas Belebendes, etwas Aufregendes und auch einen gewissen Sog: Man kann diese Mystik nicht ganz greifen und trotzdem macht sie etwas mit einem.
Wenn man an der Nordsee ist, hört man die Wellen rauschen, sieht den dunklen Himmel und spürt den Wind. Das macht etwas mit einem und brodelt in einem. Ich glaube, das fängt der Film ganz gut ein. In der Sage ist das sicherlich noch ein bisschen stärker der Fall, aber auf jeden Fall hängt das zusammen.
HAMBURG MAGAZIN: Ist die Nordsee auch ein Ort, an dem du privat sehr gerne unterwegs bist?
ANTON SPIEKER: Total. Da wird der Kopf freigepustet und man kommt auf andere Gedanken. Es ist diese Weite, der Wind, der Geruch nach Meerwasser. Ich finde, das hat etwas Befreiendes. Ich fühle mich total wohl an der Küste.
Dreharbeiten zwischen Wind, Watt und Sonnenschein
HAMBURG MAGAZIN: Die raue Landschaft, die Gezeiten, der Wind, vielleicht schlechtes Wetter – war das während der Dreharbeiten manchmal herausfordernd?
ANTON SPIEKER: Ja, klar. Damit man sich versteht, muss man ein bisschen lauter sprechen. Manchmal ist es sehr lustig, weil man eine Szene spielt und so viel Wind ist, dass man sich im privaten Leben nicht unterhalten würde, weil man schreien muss. Aber muss man es in der Szene machen, und das hat hier und da einen gewissen Humor. Das kommt im Film vielleicht nicht so rüber, weil es vom Ton her so gut aufgenommen ist.
Das macht auf jeden Fall etwas mit einem, aber ich mag es wahnsinnig gerne. Wenn draußen der Wind tobt, ich das Wetter und die Welt spüre, belebt mich das. Und das tut meinem Spiel auf jeden Fall gut.
HAMBURG MAGAZIN: Gab es auch eine Szene oder einen Drehmoment, in dem das Wetter die Szene unerwartet beeinflusst hat?
ANTON SPIEKER: Ja, allerdings im umgekehrten Sinn. Es ist ja von einer Sturmflut die Rede, die zum Schluss kommen soll. Dann wollten wir die Sturmflut drehen und es war strahlender Sonnenschein.
Das war schwer zu erzählen. Wir mussten uns etwas überlegen und haben gedacht: Auf den Wetterbericht ist halt auch kein Verlass mehr. Da mussten wir umdenken.
Zwischen Hamburg und Husum
HAMBURG MAGAZIN: Du bist von Berlin nach Hamburg gezogen. Was hat dich hergezogen? War das auch deine Faszination für den Norden?
ANTON SPIEKER: Es gab schon immer die Idee, nach Hamburg zu ziehen, weil ich die Stadt total gerne mag. Dann habe ich meine Freundin hier kennengelernt und es hat sich schnell so ergeben, dass ich dachte: Na ja, das ist jetzt wohl ein Zeichen.
Dann bin ich nach Hamburg gezogen und mittlerweile habe ich hier Familie. So schnell gehe ich hier nicht mehr weg.
HAMBURG MAGAZIN: Hast du eine Lieblingsecke in der Stadt?
ANTON SPIEKER: Ich finde den Mix, den es in St. Pauli gibt, außergewöhnlich. Dort hat man die Rauheit einer Großstadt neben schicken und noblen Restaurants. Das ist ein cooler Mix, den es dort gibt.
Da pulsiert auch das Herz von Hamburg. Man merkt diese Weltstadt Hamburg, die Hafenstadt, in der ganz viele Einflüsse aus der ganzen Welt zusammenkommen, die über Jahrhunderte gewachsen sind. Das ist echt schön.
Und ich mag total gern das Entenwerder draußen an der Dove Elbe. Das ist für mich ein künstlerischer Ort. Er drückt ein bisschen Freiheit aus. Dorthin gehe ich gerne, um Drehbücher zu lesen.
HAMBURG MAGAZIN: Es gibt viele Filme, Serien und Krimiserien, die in Hamburg spielen. Hättest du auch mal Lust, in Hamburg zu ermitteln?
ANTON SPIEKER: Klar. Hamburg ist ein gutes Pflaster, weil man viele Möglichkeiten hat, verschiedene Milieus zu erzählen. Es trifft viel aufeinander. Deswegen gibt es da viel Potenzial.
HAMBURG MAGAZIN: Wenn du dir vorstellen würdest, Michael Brandt wäre nicht in Husum, sondern in Hamburg: In welchem Milieu würde er deiner Meinung nach ermitteln?
ANTON SPIEKER: Ich glaube, Michael Brandt wäre nicht in Hamburg. Er ist genau richtig, wo er ist. Er kommt von dort und fühlt sich da auch sehr wohl. Die Großstadt wäre ihm zu viel.
HAMBURG MAGAZIN: Hamburg und Husum liegen auf der Karte nicht weit auseinander, atmosphärisch könnten sie aber kaum unterschiedlicher sein. Fühlst du dich eher in der Großstadt oder an der Küste zu Hause?
ANTON SPIEKER: Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Als gebürtiger Berliner bin ich natürlich in einer Großstadt aufgewachsen. Ich mag das Wilde und das Chaos in einer Großstadt wahnsinnig gerne. Da fühle ich mich auch zu Hause, damit kenne ich mich aus.
Aber wenn ich abschalten müsste, Ruhe brauche und zu mir finden möchte, ist die Küste der Ort, an dem das am besten funktioniert.
Deswegen bin ich in Hamburg ganz gut aufgehoben, weil man schnell an der Küste ist. Deswegen fühle ich mich dort auch so wohl.
Vom Drehort auf den Bildschirm
ANTON SPIEKER: Ich schaue meine eigenen Filme, aber meistens vorab. Ich habe ihn jetzt schon gesehen.
Ob ich ihn zur Ausstrahlung nochmal schaue, muss ich sehen. Wenn es reinpasst, klar, weil ich den Film wahnsinnig gerne mag. Ich finde, es ist wieder ein klassischer "Die Toten am Meer". Und ich hoffe natürlich, dass möglichst viele Zuschauende das auch so sehen.
HAMBURG MAGAZIN: Erlebst du den Film beim Anschauen manchmal anders als während der Dreharbeiten? Gibt es Momente, in denen dich überrascht, wie eine Szene am Ende wirkt oder wie sie sich im fertigen Film verändert hat?
ANTON SPIEKER: Nicht unbedingt, weil wir das Buch kennen und wissen, wie das Genre und das Format funktioniert und worauf es Wert legt. Von daher hat man schon eine ungefähre Vorstellung davon, wie der Film aussehen könnte.
Es freut mich immer total zu sehen, wenn das funktioniert. Das ist einfach schön und eigentlich das größte Geschenk: Wenn man merkt, dass das, was wir uns ausgedacht haben, funktioniert und ein schöner Film daraus geworden ist.
Wie geht es für Michael Brandt weiter?
HAMBURG MAGAZIN: Wird man dich noch häufiger als Michael Brandt an der Nordsee ermitteln sehen?
ANTON SPIEKER: Das hoffe ich doch sehr, ja.
HAMBURG MAGAZIN: Ist schon ein weiterer Teil in Planung?
ANTON SPIEKER: Wir planen, im nächsten Jahr einen neuen Teil zu drehen. Wann genau kann ich noch nicht sagen.
HAMBURG MAGAZIN: Wenn du einen Wunsch für Michael Brandts weitere Entwicklung in der Reihe frei hättest: Was würdest du dir wünschen? Welche Seite von ihm würdest du gerne noch stärker erzählen?
ANTON SPIEKER: Ich mag es wahnsinnig gerne, wenn Figuren scheitern, Ablehnung erfahren, wo sie eigentlich Zustimmung haben wollen. Wenn sie mit sich selbst konfrontiert werden müssen, weil Dinge nicht so klappen, wie sie es sich vorstellen. Das finde ich immer am spannendsten, weil man dann wirklich etwas über die Figur erfährt. Wie sie darauf reagiert, das macht den Charakter aus. Deswegen würde ich ihn wahnsinnig gerne scheitern sehen.
Dass Anton Spieker für Michael Brandt noch viele Geschichten und Konflikte sieht, wird deutlich. Zunächst ermittelt der Kommissar jedoch in "Tod eines Pastors" in einem Fall, in dem die raue Nordsee, eine alte Sage und verdrängte Schuld untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Toten am Meer – Tod eines Pastors
Bei Ebbe wird Pastor Christian Oltmann tot im Watt gefunden. Die Ermittler Ria Larsen (Marlene Tanczik) und Michael Brandt (Anton Spieker) stoßen auf Gewaltspuren, Gerüchte um den Geistlichen und eine Spur, die zur Eliteschule Liliencron führt. Dort kommen Vorwürfe, Mobbing und ein zurückliegendes tragisches Ereignis ans Licht. Über dem Fall liegt die Sage von Rungholt, der einst in den Fluten versunkenen Stadt. Der Film läuft am Samstag, 26. September 2026, im Ersten und ist der vierte Film der ARD-Degeto-Krimireihe "Die Toten am Meer". Ab dem 24. September ist der Film bereits in der Mediathek verfügbar.
Über Anton Spieker
Anton Spieker wurde 1989 in Berlin geboren, studierte dort Schauspiel und stand unter anderem am Deutschen Theater auf der Bühne. Früh übernahm er Rollen in Film und Fernsehen, darunter in Produktionen wie "SOKO" und "Polizeiruf 110".
Für seine Rolle im Spielfilm "Von jetzt an kein zurück" erhielt Spieker 2015 den Deutschen Schauspielerpreis als bester Nachwuchsschauspieler. 2018 erhielt er beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern für seine Rolle im Film "303" von Hans Weingartner den Nachwuchsdarstellerpreis.
Seit dem dritten Film der ARD-Degeto-Reihe "Die Toten am Meer" gehört er an der Seite von Marlene Tanczik als Kommissarin Ria Larsen zum zentralen Ermittlerduo der Reihe. Heute lebt Spieker mit seiner Familie in Hamburg.