Gründerstadt Hamburg 

Zusammen mit Berlin und München ist Hamburg eine der Gründerstädte Deutschlands. Hier entstehen neue Technologien und weltweit tätige Unternehmen. Das Karrierenetzwerk Xing ist einer der Beweise dafür. 

Gründerstadt Hamburg, © iStock.com/nd3000
Gründerstadt Hamburg, © iStock.com/nd3000

In den letzten Jahren ist der Trend zum Gründen eines Startups immer populärer geworden. Dabei sehen sich viele Gründer aber mit Bürokratie und zusätzlicher Arbeit konfrontiert. Doch wenn man erst einmal den Dreh raus hat, fällt es den meisten Gründern wieder leichter, sich auf das Hauptgeschäft zu konzentrieren.

Die Produktentwicklung

Gründungsinteressierte brauchen für die Gründung eines Startups eine Geschäftsidee. Diese kann in der Form eines Produktes, eines Produktentwurfes oder einer Dienstleistung vorliegen. Wichtig ist, dass das Angebot bei dem potenziellen Kunden ein Problem löst, das er bereit ist, auch lösen zu wollen. Der Kunde muss sich also darüber im Klaren sein, dass er dieses Problem hat und dieses auch aktiv angehen möchte. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, dass man als Gründer bei der Produktentwicklung bereits im Austausch mit der Zielgruppe steht. Diese kann zum Produkt oder zum angebotenen Leistungsumfang bereits den einen oder anderen Anstoß geben. So ist man schon bei der Entwicklung gut auf den Markt vorbereitet.

Die Gründungsformalitäten

Natürlich sind beim Gründen auch entsprechende Formalitäten wichtig. So ist das Aufsetzen eines Gesellschaftsvertrages beim Gründen einer Kapitalgesellschaft Pflicht. Wer generell in einer Gruppe gründet, sollte ohnehin einen entsprechenden Vertrag aufsetzen, der die Beziehungen zu den anderen Mitgründern regelt. Steuerliche Fragen sollten dringend von einem Experten beantwortet werden, weswegen der Gang zum Steuerberater Pflicht für ein Gründerteam ist. Beim Aufstellen der Bilanz sollte man ebenfalls regelmäßig auf entsprechende Services zurückgreifen.

Gerade bei Kapitalgesellschaften (wie GmbH, AG oder auch UG) lohnt sich auch der Gang zu einem Wirtschaftsprüfer, der auch weitere Services anbietet, die über die Leistungen eines klassischen Steuerberaters hinausgehen. Experten in der Wirtschaftsprüfung Hamburg findet man recht schnell. Einige Wirtschaftsprüfer bieten gar Services speziell für Startups an.

Das richtige Marketing

Ein Unternehmen muss auch kommunizieren können und seine Geschäftsprozesse dem Markt anpassen. Aus diesem Grund ist gerade in der Phase der Marktdurchdringung das Marketing von enormer Bedeutung. Jedoch darf man an der Stelle nicht vergessen, dass Marketing deutlich mehr als Werbung oder Kommunikation ist. Es ist die ganzheitliche Ausrichtung auf den Markt. Das schließt die Produktpolitik und die Produktentscheidungen ebenso wie die Wahl der Vertriebswege ein. Das Ziel des Marketings ist, dass man seine Kunden, seine Zielgruppe, die Mitbewerber und den Markt als Ganzes bestmöglich kennt.

Gründer sollten hierbei über Grundkenntnisse im Marketing verfügen. Ein reger Austausch mit der eigenen Zielgruppe, wie anfangs erwähnt, ist dabei ein absoluter Grundpfeiler der gesamten Marketingaktivität. Wer seine Zielgruppe kennt, der weiß auch, auf welchen Kommunikationskanälen diese anzusprechen sind. Das sorgt später dafür, dass man bei den Kommunikationsmaßnahmen nicht zu viele Streuverluste erleidet. In der Gestaltung des Produktes sorgt eine gute Auseinandersetzung mit der Zielgruppe dafür, dass dem Produkt Eigenschaften hinzugefügt werden, die den Kunden wichtig sind.

Fazit

Bei der Gründung eines Unternehmens darf man nicht vergessen, dass man nicht auf sich alleine Gestellt ist. Wenn man nicht weiter weiß, muss man sich um professionelle Hilfe bemühen und sich beraten lassen. Genau dafür gibt es in Hamburg diese Angebote. Startups sind wichtig für die Zukunft, weswegen es auch viele Förderprogramme der Stadt gibt. 

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