Goldbekhaus: Neubau der Halle kann losgehen

Das Goldbekhaus hat vom Haushaltsausschuss eine Unterstützung in der Höhe von 3 Millionen Euro zugesichert bekommen. Mit dem Geld plant der Verein die Renovierung und den Neubau der Halle

Plan des Neubaus Goldbekhaus, © Fuchs/Dohse und Partner
Plan des Neubaus Goldbekhaus, © Fuchs/Dohse und Partner

Pünktlich zum im September anstehenden 40. Geburtstag des Goldbekhauses hat der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Förderung in Höhe von 3 Millionen Euro für die Zukunft des Goldbekhauses beschlossen.

Mit der Finanzierung durch das Förderprogramm "Sanierung von Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen" wird die dringende Renovierung und der Neubau der Halle in Winterhude realisiert werden können. Der Finanzsenator Andreas Dressel verspricht, dass Hamburg seinen Teil beisteuert, damit das Projekt verwirklicht werden kann.

Im Jahr 1981 wurde die ehemalige Maschinenhalle der Fa. Schülke @ Mayr für die damaligen Belange des Goldbekhauses umgebaut und genügt heute nur noch eingeschränkt den gewachsenen Bedarfen des umfangreichen Kultur- und Sportbetriebs.

Mit dem Rückenwind der Entscheidung gibt es jetzt 40 Jahre später die Möglichkeit, ein gut gerüstetes Goldbekhaus für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen.

Der geplante Neubau als Ersatz für die alte Halle wird, neben einem Veranstaltungsraum, einen zusätzlichen Bewegungsraum erhalten und ermöglichen, dass der Betrieb reibungsloser ablaufen kann und viele bisher umgesetzte Angebote verwirklicht werden können.

Kai Peters, Erster Vorsitzender des Vereins Goldbekhaus: "Was schon in den 90er Jahren ein Plan von uns war, wird nun in absehbarer Zeit Wirklichkeit. Mit Unterstützung von Senat und Bürgerschaft wurde bereits intensiv mit Architekten und Fachplanern ein tragfähiges Gebäudekonzept für das vielfältige Angebot des Goldbekhauses entwickelt. Mit der Bundesförderung kann es nun losgehen. Der Neubau der Halle macht das Goldbekhaus zukunftsfähig und der denkmalgeschützte Altbau wird endlich für Menschen mit Gehbehinderung auf allen Etagen zugänglich werden. Alle im Goldbekhaus freuen sich auf den Tag, an dem Veranstaltungen und Kurse zeitgerechte Rahmenbedingungen vorfinden werden und der Betrieb leichter als bisher stattfinden kann. Das Programm wird in der Bauphase weitergehen. Wie in der Pandemiephase erprobt, werden dabei andere Veranstaltungsformate ausprobiert, Digitales weiterentwickelt und externe Orte bespielt werden."




 


 

 

 

 


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Dass die Stadtteilkultur fester Bestandteil der hamburgischen Kulturlandschaft ist und die vorhandene Infrastruktur beständig an wachsende Aufgabenstellungen und gestiegene Programmvielfalt angepasst werden muss, spiegelt sich in vielen Investitionsentscheidungen der Bürgerschaft, des Senats und der Bezirksparlamente in den letzten Jahren wieder.

Dadurch kam auch das Goldbekhaus in den Blickpunkt. Große Bauprojekte sind jedoch nur mit Kofinanzierungen des Bundes machbar. Sie sind aber dringend notwendig, um auch auf diesem Weg neben den Neustart-Programmen das Fortbestehen kultureller Einrichtungen auch nach der Pandemie zu sichern.

Der genaue Baustart steht noch nicht fest. Wenn alles wie geplant läuft, dann kann der Bau im Verlauf des nächsten Jahres beginnen und wird dann zwei Jahre später fertig sein.

Bis dahin werden die Beteiligten gefordert sein, das für den Neubau geplante Konzept mit den Erkenntnissen der Pandemie im Hinterkopf zu überdenken und ein Stück weit ein neues Goldbekhaus zu erfinden.

Das neue Gehäuse soll für neue Kooperationen geöffnet und an gewandelte Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil angepasst werden. Die Themen Nachhaltigkeit, Inklusion und interkulturelle Öffnung, Digitalisierung und Stadtteilpartizipation werden weiterhin wichtig bleiben. 

Quelle: Goldbekhaus e.V.

Ortsinformationen

Goldbekhaus e.V.
Moorfuhrtweg 9
22301 Hamburg - Winterhude
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