Gefahrlos Sport treiben bei hohen Temperaturen

Wer im Sommer bei Hitze Sport treiben möchte, der sollte einige Hinweise beachten, damit der Körper mit der zusätzlichen Belastung durch die hohen Temperaturen gut klarkommt.

Mann mit Wasserflasche, © Peggy und Marco Lachmann-Anke / Pixabay.com
Mann mit Wasserflasche, © Peggy und Marco Lachmann-Anke / Pixabay.com

Sommer, Sonne, Urlaub – und brütende Hitze bis 40 Grad im Schatten. Kann man bei der Hitze noch Sport treiben? Die Profis machen es schließlich auch. Große Turniere finden im Hochsommer statt, gespielt wird sogar in der Mittagszeit. Freizeitsportler denken bei diesen Vorbildern dann leider nicht daran, dass Profisportler körperlich auf die besonderen Belastungen durch extreme Temperaturen vorbereitet sind. Der Normalsportler dagegen kann seinen Körper leicht überfordern.

Aufwärmen muss man sich bei jeder Temperatur

Der Profi bereitet sich gezielt auf hohe Temperaturen vor. Dadurch wird die Körperkerntemperatur gesenkt, die Durchblutung gesteigert. Die Schweißdrüsen werden größer und geben weniger Mineralien ab, der Schweiß wird dünnflüssiger und kühlt den Körper besser. Dieser Anpassungsvorgang startet erst bei 30 Grad.

Deshalb kann der Tennisprofi auch bei 50 Grad auf dem Platz dick angezogen zum Beispiel mit einem adidas Hoodie erscheinen. Er wärmt sich auf, bevor das Spiel beginnt. Und dazu ist ein Hoodie bestens geeignet. Der trendige Kapuzenpullover ist der ideale Begleiter für jede Sportart. Er gewährt einen hohen Tragekomfort, eine bequeme Handhabung und ist ideal zum Aufwärmen der Muskeln. Das ist bei jeder Temperatur wichtig, denn die Außentemperatur hat keinen Einfluss auf die Muskulatur.

Die Anpassung kann dauern

Der Körper muss durch ein gezieltes Aufwärmtraining immer auf die bevorstehende Belastung vorbereitet werden. Außerdem sollte man vor dem Sport viel trinken, damit es nicht zu einem Flüssigkeitsmangel kommt. Darauf reagiert der Körper unter anderem mit Schwindel und Kopfschmerzen.

Die persönliche Leistungsgrenze ist bei Hitze eine andere als bei normalen Temperaturen. Der Körper muss sich erst langsam an die hohen Temperaturen gewöhnen, das kann mehrere Tage dauern. So lange sollte man es etwas langsamer angehen lassen.

Außerdem sind die frühen Morgen- oder späten Abendstunden besser für Freizeitsportler geeignet. Die Mittagssonne sollte man möglichst meiden. Jogger können sich eine kühlere Strecke entlang der Flüsse oder im Wald aussuchen. Doch auch im Schatten sollte man eine Schirmmütze und Sonnenbrille tragen.

Der Sportbekleidung kommt bei Hitze ebenfalls große Bedeutung zu. Deshalb sollte man Sportsachen aus Funktionsfasern wählen. Diese Fasern nehmen den Schweiß schnell auf und leiten ihn nach außen ab. Die Kleidung bleibt trocken.

Trinken nicht vergessen

Trinken auch während des Trainings ist im Hochsommer unverzichtbar. Der Körper verliert bei hohen Temperaturen bis zu zwei Liter Wasser pro Stunde. 0,7 Liter sind unproblematisch. Deshalb sollte alle zehn bis 20 Minuten etwas getrunken werden.

Auch Kopf und Oberkörper freuen sich über eine Dusche während des Laufs. Wer länger trainiert, sollte Sportlerelektrolytgetränke wählen oder dem Trinkwasser ein wenig Kochsalz zufügen. 0,3 bis 1 Gramm pro Liter Wasser empfiehlt der Sportmediziner. Allerdings sollte man auch nicht mehr trinken als man ausschwitzt, das kann sonst zum "Übertrinkphänomen" führen.

Wenn die Leistungsfähigkeit schwindet, sollte das Training sofort abgebrochen werden. Muskelkrämpfe, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel können Anzeichen für einen Hitzschlag sein. Erste Hilfsmaßnahmen sind ein schattiger Platz, kalte Umschläge und trinken. Gehen die Beschwerden nicht rasch zurück, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Kommt zur Hitze auch noch eine hohe Luftfeuchtigkeit, kann der Körper noch weniger Wärme nach außen abgeben. Das macht Sport zu einer enormen Belastung für den gesamten Organismus und man sollte besser ganz darauf verzichten.

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