Food-Studie: Lokal produzierte Lebensmittel für Jüngere kaum von Bedeutung

Paläo, Vegan, Raw Food, Low Carb – die Möglichkeiten, sich zu ernähren, sind heutzutage zahlreich und häufig Symbole des ganz persönlichen Lebensstils. Aber handelt es sich nur um eine Minderheit der Deutschen, die besonderen Ernährungsformen "frönt", oder ist für die Mehrheit Ernährung mehr als Essen?

Kochmagazine in der Readly App, © Readly
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Diesem Thema hat sich die Magazin-App Readly in einer Studie mit 7.433 Befragten angenommen – mit überraschenden Erkenntnissen, die mit Klischees aufräumen, beispielsweise was die Unterschiede zwischen den Generationen angeht. So hat Für Ältere Essen eine höhere Bedeutung als für Jüngere: Unter den Über-60-Jährigen sagen mehr als drei Viertel (78 %) aus, dass es für sie wichtig bzw. sehr wichtig ist, sich darüber bewusst zu sein, was sie essen. Mit abnehmendem Alter sinkt dieser Wert, unter den 18- bis 20-Jährigen ist das Bewusstsein für die eigene Nahrung nur noch für rund zwei Drittel (64 %) wichtig oder sehr wichtig.

Ein "Generationenkonflikt" bei der Ernährung zeigt sich auch bei der Frage danach, welche Faktoren Einfluss nehmen auf den eigenen Ernährungsstil. So folgen unter den Jüngeren (18-29 Jahre) 14 % spezifischen Einschränkungen beim Essen, die beispielsweise diät- oder religiösbedingt sind, bei der Generation 60+ tut dies nicht einmal die Hälfte davon (5 %). Den Älteren dagegen sind Faktoren wie lokal produzierte Lebensmittel wichtig, die – entgegen dem Klischee – für die Jüngeren eine wesentlich geringere Rolle spielen (60+: 57 %, 18-29: 33 %).

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Quelle: Readly

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