Fahrdienst zum Impfzentrum für mobilitätseingeschränkte Personen

Wenn wieder ausreichend Impfstoff verfügbar ist, werden zeitnah weitere Termine im Impfzentrum für die über-80-jährigen Hamburger freigeschaltet. Wer das Impfzentrum selbst nicht erreichen kann, kann ab sofort Unterstützung erhalten. Die Stadt finanziert die Fahrt per Taxi oder Krankentransportwagen für mobilitätseingeschränkte Personen während der Corona-Krise.

ASB – Arbeiter-Samariter-Bund, © www.Pixabay / LMoonlight
ASB – Arbeiter-Samariter-Bund, © www.Pixabay / LMoonlight

Voraussetzung dafür ist ein bereits vereinbarter Termin für eine Corona-Schutzimpfung und die Tatsache, dass das Impfzentrum nicht ohne Unterstützung durch den Fahrdienst erreicht werden kann.

Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard: "Das Impfzentrum liegt zentral und ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Dennoch kann es Situationen geben, in denen die Anfahrt allein nur schwer möglich ist. Für diese Fälle haben wir nun eine Unterstützung auf die Beine gestellt. Die Bemühungen darum, allen Menschen eine Schutzimpfung anbieten zu können, werden uns noch etliche Wochen begleiten. Jede Schutzimpfung bringt uns voran, auch wenn wir uns wünschen, dass es noch schneller geht – umso wichtiger ist es, dass der Weg dahin möglichst reibungslos verläuft."

Buchung des Fahrdienstes

Für Hamburger über 80 Jahren, die für ihren Impftermin nicht selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem eigenen Auto oder mit einer Begleitperson in das Corona-Impfzentrum kommen können, gibt es nun die Möglichkeit, einen Transport zum Corona-Impfzentrum zu vereinbaren.

Nach Vereinbarung eines Impftermins kann unter der Telefonnummer 040 58 44 77 (Erreichbarkeit Montag bis Sonntag, 8.00 bis 16.00 Uhr) ein Fahrdienst vereinbart werden. Unter dieser Nummer erreichen die Anrufer eine Hotline des Deutschen Roten Kreuzes, die prüft, welche Unterstützung erforderlich ist. So kann auch auf individuelle Transportbedürfnisse, wie etwa körperliche Behinderungen und der Transport eines Rollstuhls, eingegangen werden. Nachweise sind nicht erforderlich.

Zum vereinbarten Termin werden die Fahrgäste an ihrem Wohnort abgeholt und in Spezialfahrzeugen zur Behindertenbeförderung, Krankentransportwagen (KTW) oder Taxen zu dem Impfzentrum in den Hamburger Messehallen befördert. Die Fahrer warten am Corona-Impfzentrum auf die Fahrgäste und übernehmen auch die Rückfahrt zur Heimatadresse.

Die Anmeldung für die Fahrdienstleistung sollte nach Vereinbarung eines Impftermins spätestens bis 24 Stunden vor dem Impftermin erfolgen. Das Angebot steht auch für bereits vereinbarte Impftermine zur Verfügung. Die Kosten trägt die Stadt Hamburg.

Wenn auch ein Fahrdienst nicht hilft

Für Personen, die ihre eigene Häuslichkeit gar nicht mehr verlassen können, weil sie beispielsweise bettlägerig gepflegt werden müssen, ist der Fahrdienst keine geeignete Alternative. Eine Corona-Schutzimpfung, die in der eigenen Wohnung verabreicht wird, steht derzeit jedoch noch nicht zur Verfügung. Sobald eine Möglichkeit besteht, wie betroffene Personen die Schutzimpfung dezentral erhalten können, informieren die Behörden hierüber öffentlich.

Wer eine direkte Information von der Stadt erhalten möchte, kann den Behörden das Interesse an weiteren Informationen und eine Kontaktmöglichkeit hinterlegen. Dazu wird auf der Internetseite www.hamburg.de/corona-impfung zeitnah ein Formular eingerichtet, in dem Angehörige oder Vertraute der immobilen Personen die entsprechenden Angaben machen können.

Quelle: Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration 

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