Zuschuss für Lastenräder

Die Umweltbehörde setzt das Förderprogramm für Lastenräder aus dem Herbst 2019 fort. Ab dem 1. September 2020 können Hamburger bis zu 2.000 Euro Zuschuss beim Kauf eines neuen E-Lastenrads und 500 Euro bei normalen Lastenrädern beantragen. 

Lastenfahrrad, © iStock.com / Tatabrada
Lastenfahrrad, © iStock.com / Tatabrada

Lastenradförderung geht in die nächste Runde 

Jens Kerstan, Umweltsenator: "Lastenräder sind klimafreundlich, sie sind ein wichtiger Baustein der Verkehrswende – gerade in einer Millionenstadt. Der Markt bietet immer mehr spannende und praktische Modelle. Mit einem Lastenrad im Haushalt kann der Verzicht auf ein eigenes Auto deutlich leichter fallen. Wir setzen jetzt das #moinzukunft-Förderprogramm aus dem Herbst des vergangenen Jahres fort und stellen weitere 700.000 Euro dafür bereit. Sowohl Privatleute als auch Gewerbebetriebe können für ein Cargo-Bike einen Zuschuss aus unserem Programm beantragen. Ich hoffe, dass dies einen weiteren Schub auslöst, um künftig noch mehr Lastenfahrräder auf Hamburgs Straßen und Radwegen rollen zu sehen."

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB): "Nachdem das Programm im letzten Jahr kurz nach dem Start bereits ausgeschöpft war, freuen wir uns, dass die Förderung von Lastenrädern in diesem Jahr weitergeführt und so die Hamburger Mobilitätswende vorangetrieben wird."

Lastenräder haben viele Vorteile – nicht nur für die Umwelt: Man kommt staufrei durch die Stadt und spart sich die Parkplatzsuche. Ein Lastenrad ist im Vergleich zu einem Auto oder Lieferwagen viel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Auch für Firmen können Lastenräder im täglichen Lieferverkehr eine praktische Alternative sein. 

Im Herbst 2019 hatten 1,5 Millionen Euro zur Förderung bereitgestanden. Diese waren nach kurzer Zeit ausschöpft. Nun geht das Programm – durch die Corona-Pandemie später als zunächst geplant – in eine neue Förderrunde. 

Lastenrad-Förderung beantragen

Alle Hamburger können den Zuschuss beantragen – ob Privatperson, Hausgemeinschaft, Verein, Gewerbetreibende, Selbstständige oder Firmen. Der Erstwohnsitz muss aber in Hamburg liegen. Gefördert werden 33 % des Kaufpreises, maximal 2.000 Euro bei E-Lastenrändern, 500 Euro bei normalen Lastenrädern und bis zu 500 Euro für einen Lastenrad-Fahrradanhänger.

Wichtig: Der Zuschuss kann nur gewährt werden, wenn der Zuwendungsantrag vor der Beschaffung des Lastenrades gestellt und genehmigt wurde. Alle Bedingungen und wie und wo man eine Förderung beantragen kann, sind auf moinzukunft.hamburg/lastenrad-programm nachzulesen.

Anders als bei der ersten Förderrunde sind die Anträge nun online einzureichen. Das Portal der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB), die das Förderprogramm für die Umweltbehörde umsetzt, wird am 1. September 2020 freigeschaltet. 

Quelle: Behörde für Umwelt und Energie

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