ESTA Antrag für Reisen in die Vereinigten Staaten von Amerika – das müssen Sie heute beachten

Eine Reise in die Vereinigten Staaten ist für die Deutschen ein attraktives Erlebnis. Kein Wunder, bietet das Land doch enorm viel Abwechslung. Sowohl was Natur als auch Kultur angeht, stehen Ihnen hier die Türen weit offen. Sie möchten den wunderbaren Ausblick in und über den Grand Canyon genießen oder ein Spiel am Einarmigen Banditen in Las Vegas oder Reno wagen?

USA, pixabay.com/mpewny
USA, pixabay.com/mpewny

Das ist ebenso möglich, wie die Großstadtluft im Big Apple zu schnuppern oder auf dem Walk of Fame in Los Angeles der Filmgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes nachzugehen. Doch bevor Sie sich von all dem faszinieren lassen können, müssen Sie wohl oder übel einige Vorbereitungen treffen. Keine Sorge, dieser Artikel soll und wird Ihnen bei einigen wichtigen Fragen helfen, sodass eine Reise in die USA am Ende nur noch ein Problem birgt: Wie sollen Sie bloß bei all den Attraktionen eine Auswahl treffen?

ESTA und die Einreise

Das Reiseziel ist abgesteckt, die Vereinigten Staaten sollen es sein. Seit dem 11. September 2001 hat sich die Einreise dahin für Touristen nicht gerade vereinfacht, so viel steht fest. Doch das sollte Sie nicht entmutigen, den nächsten Urlaub in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu planen. Die erste Frage, die Sie sich womöglich stellen, ist die nach dem Visum. Benötigen Sie nun für Golden Gate, Freiheitsstatue und Co. ein solches Dokument? Dies können wir klar verneinen. Wenn Sie deutscher Staatsbürger sind und das Land touristisch bereisen möchten, ist (bis auf Ausnahmen) in den meisten Fällen kein Visum vonnöten. Stattdessen müssen Sie sich mit dem Electronic System for Travel Authorisation befassen, abgekürzt ESTA. Sie können den ESTA Antrag Deutsch stellen, doch das beleuchten wir im Folgenden noch genauer.

ESTA ist ein weitgehend automatisiertes Verfahren, um Menschen eine visumfreie Einreise in die Vereinigten Staaten zu ermöglichen. US-Visa wurden ziemlich kompliziert, und so etablierte sich ESTA im Jahr 2008 als eine rasche und günstige Alternative, wobei den Dienst insgesamt 40 Länder nutzen können: darunter neben Deutschland auch die Schweiz und Österreich. Doch wie lange gilt ein genehmigter Antrag, was sollten Sie beim Ausfüllen beachten und wie schnell geht das Verfahren wirklich?

Reiseplanung mit dem elektronischen Verfahren

ESTA erlaubt es Ihnen also, die Reise in die Vereinigten Staaten ohne ein Visum anzutreten. Dennoch sollten Sie bei den Vorbereitungen einige Details beachten. Zunächst können Sie aufatmen, denn auch wenn es nach einem erheblichen bürokratischen Aufwand klingt, durchkreuzt das Warten auf die Genehmigung selbst spontanste Reisepläne nicht merklich. ESTA ist nur online ausfüllbar und binnen 72 Stunden nach Antragstellung erhalten Sie bereits die Bestätigung. In den Antrag gehören allerlei persönliche Daten, zum Beispiel Ihr Name, die gültige Anschrift und das Geburtsdatum. Sie müssen zudem über einen Reisepass verfügen, der maschinenlesbar ist. Genauso ist eine Kreditkarte nötig, damit Sie die Bearbeitungsgebühr begleichen können.

Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihr Antrag durch Formfehler abgelehnt wird, können Sie auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Ausfüllservice für ESTA-Anträge bietet einige Vorteile. So werden die Formulareinträge in leicht verständlichem Deutsch sowie mit integrierten Tipps präsentiert. Zusätzlich wird Ihr Antrag manuell auf Fehler überprüft, bevor er an die US-Behörden übermittelt wird. Für gravierendere Probleme steht Ihnen zudem ein deutschsprachiger Support zur Verfügung, entweder über Mail oder per Live-Chat.

Wenn alles erfolgreich abgelaufen ist, können Sie die weiteren Reisevorbereitungen in Angriff nehmen. Unser Tipp: Füllen Sie den ESTA-Antrag als Erstes aus, denn ein genehmigtes Dokument hat eine Gültigkeit von zwei Jahren, was wohl selbst längere Reiseplanungen bequem mit abdeckt. Übrigens können Sie damit bis zu 90 Tage am Stück im Land bleiben und sogar mehrfach innerhalb der zwei Jahre einreisen.

Als Nächstes bietet sich ein Besuch der Seite des Auswärtigen Amts an, damit Sie aktuelle Reisehinweise für die USA bequem auf einen Blick und gut recherchiert prüfen können. Wenn Sie die Bürokratie hinter sich haben, plant es sich dann gleich viel leichter. Obwohl das auch nicht ganz stimmt, denn eine Qual bleibt wie anfangs erwähnt noch übrig: Die Qual der Wahl, welche Sehenswürdigkeiten in einem immer viel zu kurzen Urlaub mitgenommen werden können und welche bis zur nächsten Reise warten müssen.

Weitere Empfehlungen