Eröffnung der Fahrradstraße Alsterufer: Fahrradachsen wachsen zusammen

Verkehrssenator Anjes Tjarks hat gemeinsam mit Kay Gätgens, Leiter des Bezirksamts Eimsbüttel, die Fahrradstraße Alsterufer und ein weiteres Stück Alster-Fahrradachse und Veloroute 4 offiziell eingeweiht. Damit schafft Hamburg an einer der beliebtesten Fahrradstrecken Hamburgs eine Radinfrastruktur, die den zukünftigen Anforderungen gerecht wird.

Eröffnung am Alsterufer, Pressefoto
Eröffnung am Alsterufer, Pressefoto

Die neu eröffnete Straße soll mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrende, aber auch für den Fußverkehr bieten. Die Fahrradachsen zählen zu den am häufigsten genutzten Radstrecken der Stadt, die Außenalster gehört zu den beliebtesten Aufenthaltsorten im Herzen Hamburgs.

Vor diesem Hintergrund wurden die Alsterfahrradachsen seit 2014 aufwendig erneuert und verbessert, denn hier laufen Velorouten, Fahrradstraßen und Radwege aus allen Richtungen zusammen. Zudem wurden die Grünflächen und Gehwege bei der Erneuerung der Infrastruktur mitgedacht und ebenfalls aufgewertet.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: "Mit der Fertigstellung der Fahrradstraße Alsterufer schließen wir eine Lücke im Radwegenetz der Hamburger Innenstadt und schaffen gleichzeitig entlang der Außenalster einen sicheren Ort für den Rad- und Fußverkehr. Die Fahrradachsen an der Alster sind wichtige Verbindungsstücke für den Radverkehr, wo wir eine hochwertige Infrastruktur benötigen, die auch dem wachsenden Radverkehrsanteil in Hamburg gerecht wird."

Der Senator ist zufrieden mit der neuen Route: "Am Alsterufer haben wir den Verkehr jetzt auch vor dem US-amerikanischen Konsulat entzerrt, sodass der Radverkehr komfortabel, zügig und vor allem sicher rollen kann und gleichzeitig haben Fußgängerinnen und Fußgänger und mobilitätseingeschränkte Menschen deutlich mehr Platz zum Flanieren und Verweilen. Im Sinne der Mobilitätswende schaffen wir damit nicht nur erstklassige Fahrradwege, sondern steigern auch die Aufenthaltsqualität an einem der beliebtesten Plätze Hamburgs."

Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel: "Dies ist der vielleicht schönste Radweg in Hamburg. Mit der vor sieben Jahren begonnenen Neuordnung am Alsterufer verfügen nun Radfahrende, Fußgänger:innen und alle Sporttreibenden über mehr Platz und komfortablere Wege. Nadelöhre, Engstellen und potentielle Konfliktstellen, die es zwischen Krugkoppelbrücke und Kennedybrücke gab, wurden beseitigt. Mit dem Radwege- und Kreisverkehrbau im Umfeld des Harvestehuder Weges haben wir als Bezirk für guten Verkehrsfluss und durchgängige Anbindung und Verbindung zwischen Eimsbüttel und Hamburg-Nord gesorgt."

Michael Werner-Boelz, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord: "Bereits seit Mitte 2017 ist der Leinpfad als Teil der Veloroute 4 zur Fahrradstraße umgebaut worden und wird seitdem nicht nur von mehr Fahrradfahrer:innen als vor dem Umbau genutzt, sondern ist auch sicherer geworden, denn es passieren dort weniger Unfälle. Wir freuen uns sehr, dass nun auch noch die verbleibenden Lücken an der Alsterachse geschlossen werden, um die Fahrqualität und Sicherheit für die Radfahrer:innen zu erhöhen. Indem wir die Fahrradwege weiter ausbauen, tragen wir zu einer guten Infrastruktur bei und sorgen dafür, dass der Wechsel vom Auto aufs Fahrrad noch attraktiver wird. Gleichzeitig legen wir Wert auf unsere Grünflächen und schauen im Rahmen dieser Umbaumaßnahmen, wie wir deren Aufenthaltsqualität rund um die Alster noch weiter verbessern können."

Am südlichen Teil der Straße Alsterufer existierten trotz des hohen Anteils an Rad- und Fußverkehr unzureichende, schmale Rad- und Fußwege.

Beim Umbau zur Fahrradstraße im Bereich des US-amerikanischen Generalkonsulats wurden die Parkplätze neu angeordnet. Damit wurde das Konfliktpotenzial verringert und es wurde deutlich mehr Raum für den Fußverkehr und mobilitätseingeschränkte Menschen geschaffen.

Die Fahrradachsen entlang der Alster sind ein Kernstück der innerstädtischen Mobilität. Hier laufen wichtige Radverkehrsverbindungen und Velorouten zusammen, die seit Jahren besonders stark frequentiert sind und an die heutigen und künftigen Anforderungen angepasst werden.

Im Rahmen der Baumaßnahmen konnten die anliegenden Bezirke Hamburg-Mitte, Eimsbüttel und Hamburg-Nord die Grünflächen vergrößern, aufwerten und damit die Aufenthaltsqualität vor Ort verbessern.

Quelle: Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

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