Entlastungspaket: Vergünstigtes HVV Monatsticket

Im Rahmen des von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakets ist für den Zeitraum von 90 Tagen ein auf 9,- Euro vergünstigtes Monatsticket für den ÖPNV geplant. Los geht es am Freitag, 1. Juni 2022.

Mädchen am Bahnsteig, © VHH
Mädchen am Bahnsteig, © VHH

Aufgrund der rasant gestiegenen Preise für Energie hat die Bundesregierung ein Entlastungspaket beschlossen. Neben einmaligen Zahlungen (300,- Euro Energiepreis-Pauschale für Einkommensteuerpflichtige, 100,- Euro Einmalbonus je Kind, Erhöhung der Einmalzahlung für Sozialleistungs-Empfänger um weitere 100,- Euro) ist auch eine Senkung der Kraftstoffsteuer befristet bis Ende Juni vereinbart worden.

Zusätzlich zu den Sprit- und Energiepreis-Entlastungen wird es bundesweit ein Ticket für 9,- Euro pro Monat geben, das in öffentlichen Bussen und Bahnen gilt. Diese vergünstigte Monatskarte soll es für den Zeitraum von 90 Tagen geben.

Die von der Bundesregierung beschlossene 9-Euro-Monatskarte für 90 Tage wird es auch im hvv geben. Alle Kunden und somit ausdrücklich auch jene, die bereits ein Abo besitzen, profitieren von der Vergünstigung. Damit werden alle Fahrgäste gleichermaßen entlastet. Darauf haben sich die Verkehrsminister der Länder grundsätzlich verständigt.

Ab dem 1. Juni 2022 wird das 9-Euro-Monatsticket erhältlich sein, dann wird auch der Preis aller bestehenden Zeitkarten im hvv für drei Monate automatisch auf je neun Euro pro Monat reduziert. Abo-Kundinnen und -Kunden müssen dabei nicht selbst tätig werden. Gleichzeitig entfallen in diesem Zeitraum alle Einzel- und Tageskarten, die mehr als neun Euro kosten.

Alle 9-Euro-Monatstickets gelten für einen Kalendermonat und ohne zeitliche Einschränkung (ganztägig) im Gesamtnetz des hvv. Sie werden digital über die hvv App, die hvv switch App und den Onlineshop erhältlich sein. Zusätzliche analoge Vertriebskanäle sind in Vorbereitung.

Der hvv wird in den kommenden Tagen weitere Details zur konkreten Umsetzung klären und seine Fahrgäste entsprechend informieren.

Quelle: tagesschau.de / Hamburger Verkehrsverbund GmbH

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